Zeppole di Riso aus Catania

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Zeppole di riso catanesi oder die catanesischen Zeppole di San Giuseppe, die berühmten frittierten Reisbällchen mit Honig, die am 19. März, dem Tag des Vaters und des heiligen Giuseppe, zubereitet werden. Auch bekannt unter dem Namen Crispelle di riso con miele, zusammen mit dem macco di San Giuseppe oder dem macco aus getrockneten Bohnen, sind sie ein traditionelles Gericht, das jede Familie in Catania an diesem Feiertag zubereitet. Es gibt verschiedene Rezepte für die catanesischen Crispelle di riso; im Blog habe ich bereits eine rustikale, hefefreie Variante meiner Urgroßmutter, aber heute möchte ich euch zeigen, wie man die frittierten Zeppole di San Giuseppe mit Hefe macht — innen weich und außen knusprig. Ein Rezept, das ihr zusammen mit den Sfince Palermo (frittierte mit Ricotta) unbedingt probieren solltet! Ab in die Küche: ich erzähle euch das Rezept. Wenn ihr über alle meine Rezepte auf dem Laufenden bleiben wollt, folgt meiner Facebook-Seite und meinem Instagram-Profil.

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  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 1 Stunde 30 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 1 Stunde
  • Portionen: 8
  • Kochmethoden: Frittieren
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Vatertag, Frühling

Zutaten für die Reisbällchen aus Catania

  • 300 g Roma-Reis (oder Risottoreis)
  • 1.5 l Wasser (oder Milch)
  • nach Bedarf Salz
  • 300 g Weizenmehl (Tipo 00) (oder fein gemahlener Hartweizengrieß)
  • 80 g Milch
  • 100 g Zucker
  • nach Bedarf Orangenschale
  • 1 Teelöffel Zimtpulver
  • 1 Teelöffel Vanilleextrakt
  • 3.5 g Trockenhefe (oder 12 g frische Hefe)
  • 150 g Orangenhonig (oder Millefiori)
  • 80 g Zucker
  • 80 g Wasser

Utensilien

  • Topf
  • Schüssel
  • Schneidebrett

Schritte zur Zubereitung der Reisbällchen aus Catania

Für die Zeppole di riso solltet ihr Risottoreis verwenden. Für rustikalere, knusprigere Crispelle lasst ihr die Hefe weg.

  • Kocht den Reis etwa 10–15 Minuten in leicht gesalzenem Wasser und schaltet die Hitze ein paar Minuten vor Ende der Garzeit aus; viele bevorzugen Milch statt Wasser — das ist eine modernere, pâtisserieähnliche Variante, die aber genauso gut funktioniert. Gießt ihn nicht ab, lasst ihn 5 Minuten ruhen, damit er die restliche Flüssigkeit aufnimmt, und gebt ihn dann in eine große Auflaufform, damit er etwas abkühlt. Wenn der Reis lauwarm und trocken ist, gebt ihn in eine Schüssel und fügt hinzu:

  • das Mehl (Tipo 00) oder die Semola für einen rustikaleren Geschmack und mehr Knusprigkeit, den Zucker und den Zimt,

  • die Bio-Orangenschale, die Trocken- oder Frischhefe und die Milch, um die Hefe aufzulösen und die Konsistenz anzupassen

  • Vermischt alles in Schüsseln, gebt das Vanillearoma oder das Vanillin hinzu, rührt gut um und lasst die Mischung im ausgeschalteten Ofen mit eingeschalteter Lampe 45–60 Minuten ruhen, damit sie geht.

  • Nach der Ruhezeit nehmt ein gutes, möglichst schmales und langes Schneidebrett und verteilt den Reis gleichmäßig in einer Schicht, etwa 2 cm dick.

    Erhitzt das Öl (zur Kontrolle taucht ihr ein Stäbchen ins Öl: wenn viele Bläschen aufsteigen, hat das Öl die richtige Temperatur zum Frittieren). Schneidet mithilfe eines Messers Scheiben von etwa 2 cm Dicke ab und lasst sie vorsichtig ins heiße Öl gleiten.

  • Frittieren die Bällchen etwa 8 Minuten oder bis sie goldbraun und außen knusprig sind.

    Während die Zeppole di riso garen, bereitet ein Sirup aus Honig, Wasser und Zucker zu, indem ihr diese drei Zutaten bei sehr niedriger Hitze unter häufigem Rühren fast zum Sieden bringt.

    Wenn alle Crispelle fertig sind, träufelt den Sirup darüber und serviert sie heiß oder lauwarm.

Am besten genießt man Crispelle di riso heiß oder lauwarm; kalt schmecken sie weniger gut. Man kann sie wieder erwärmen, aber sie werden nie so gut wie frisch zubereitet, daher empfehle ich, sie höchstens am selben Tag zu verzehren.

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