Die hausgemachten Gemüsebrühwürfel sind eine perfekte Grundzubereitung, damit man zu Hause jederzeit Würfel für Suppen hat und Risotti oder Saucen auf gesunde, natürliche Weise würzen kann. Selbst gemacht kostet es kaum etwas und ihr erhaltet Würfel ohne Konservierungsstoffe oder Farbstoffe. Ihr könnt die Gemüsesorten wählen, die ihr am liebsten mögt; ich habe Stangensellerie, Karotten, Zwiebel, Kartoffeln und Zucchini verwendet, aber ihr könnt nach Belieben andere Gemüse hinzufügen. Ein Hinweis: Die Form hilft, die ungefähre Einzeldosis zu bestimmen, nämlich 1 Würfel für 1 Liter Brühe, erwartet aber nicht, dass die Würfel so schnell wie richtige Eiswürfel herausrutschen. Durch das Salz bleiben sie eher cremig, nehmt also am besten einen Teelöffel, um sie direkt aus der Form zu entnehmen. Sie lassen sich dennoch problemlos herausnehmen. Wenn ihr mögt, könnt ihr die cremige Paste auch direkt in ein Glas füllen und nach Bedarf entnehmen.
Die Würfel könnt ihr verwenden, um damit Folgendes zu würzen:
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Preiswert
- Ruhezeit: 1 Tag
- Vorbereitungszeit: 30 Minuten
- Portionen: 22Stück
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
Zutaten für hausgemachte Gemüsebrühwürfel
- 2 Karotten
- 2 Stangen Stangensellerie
- 1 gelbe Zwiebel
- 1 Zucchini
- 2 Kartoffeln
- 4 Esslöffel extra natives Olivenöl
- 200 g Salz
Werkzeuge
- Messer
- Schneidebrett
- Pfanne
- Eiswürfelform
Schritte zur Herstellung hausgemachter Gemüsebrühwürfel
Für die hausgemachten Gemüsebrühwürfel zuerst alle Gemüse gut waschen und putzen. Ich habe in diesem Fall Kartoffeln, Karotten, Zucchini, Zwiebel und Sellerie verwendet. Kartoffeln, Karotten und Zucchini schälen, den Selleriestiel waschen und putzen, die Zwiebel säubern und dann alles in Stücke schneiden, ungefähr gleich groß. Gebt das geschnittene Gemüse in eine große Pfanne, fügt 4 Esslöffel natives Olivenöl und das Salz hinzu. Das Gemüse etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze anbraten; häufig, aber vorsichtig umrühren, damit sich das Salz löst und etwas Flüssigkeit aus dem Gemüse freigesetzt wird. Dann die Hitze auf die niedrigste Stufe stellen, den Deckel auflegen und das Gemüse etwa 1 Stunde lang garen. Zwischendurch gelegentlich umrühren. Das Gemüse sollte sehr weich werden.
Wenn nach 1 Stunde noch zu viel Flüssigkeit vorhanden ist, den Deckel abnehmen, die Hitze etwas erhöhen und die Flüssigkeit verdampfen lassen. Das Gemüse sollte trocken sein, aber nicht am Pfannenboden anhaften. Wenn es fertig ist, das Gemüse pürieren, bis eine cremige Masse entsteht. Dann die Pfanne wieder aufsetzen und die Creme erhitzen, damit sie andickt. Das dauert etwa 5 bis 10 Minuten; die Konsistenz sollte fast wie Polenta sein und sich vom Pfannenboden lösen. Ich habe das mit dem Holzlöffel geprüft. Anschließend abkühlen lassen. Zum schnelleren Abkühlen habe ich die Masse in eine große Glasschüssel gegeben.
Dann habe ich die Eiswürfelformen genommen und mit einem Teelöffel die Masse in die einzelnen Formen gefüllt. Anschließend mit dem Deckel verschließen und die Form für etwa 24 Stunden (oder länger, wenn möglich) ins Gefrierfach geben. Je nach Bedarf könnt ihr einen Würfel mit einem Teelöffel entnehmen und verwenden.
Aus etwa 900 Gramm geputztem Gemüse habe ich 22 Würfel hergestellt. Bedenkt, dass sie aufgrund des Salzes nicht so leicht herausrutschen wie normale Eiswürfel, da die Würfel eine cremige Konsistenz behalten. Mit einem Teelöffel lassen sie sich aber problemlos entnehmen. Eure hausgemachten Gemüsebrühwürfel sind nun bereit, in euren Gerichten verwendet zu werden!
Aufbewahrung und Tipps
Ihr könnt die Würfel in einem luftdichten Glas- oder Plastikbehälter im Gefrierfach aufbewahren.
Denkt daran, ein Etikett mit dem Herstellungsdatum anzubringen.
Im Gefrierfach sind sie etwa 6 Monate haltbar.
In der Regel reicht ein Würfel der Form für etwa 1 Liter Brühe.
Ihr könnt nach Belieben weiteres Gemüse hinzufügen.

