Wenn du nach einer vielseitigen, nahrhaften und natürlich glutenfreien Alternative zu klassischen Crêpes suchst, sind Kichererbsenmehl-Crêpes die perfekte Lösung.
In Frankreich als Galettes (in der Hülsenfrüchte-Version) bekannt oder ähnlich unserer ligurischen Farinata, überzeugen diese Crêpes durch ihre Einfachheit: Nur wenige Zutaten genügen, um eine elastische, proteinreiche Basis mit einem fein gerösteten Geschmack zu erhalten.
Warum du sie probieren solltest:
Natürlich Vegan und Glutenfrei: Es werden weder Eier noch Kuhmilch benötigt, was sie für fast alle Ernährungsbedürfnisse geeignet macht.
Unglaubliche Vielseitigkeit: Ihr neutraler Geschmack macht sie ideal für sowohl herzhafte Füllungen (Hummus, gegrilltes Gemüse, streichfähiger Käse) als auch für raffinierte Kombinationen.
Schnelligkeit: Der Teig ist in zwei Minuten zubereitet und wird im Handumdrehen gebacken.
Wenn dir Crêpes gefallen, lies auch:
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Ruhezeit: 12 Stunden
- Vorbereitungszeit: 5 Minuten
- Portionen: 6
- Kochmethoden: Pfanne
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Alle Jahreszeiten
Zutaten
- 150 g Kichererbsenmehl
- 350 g Wasser (kalt)
- 30 ml extra natives Olivenöl
- n.B. Salz
Werkzeuge
- 1 Schneebesen
- 1 Pfanne
- 1 Spatel
Schritte
Beginnen wir mit dem Eingießen des Wassers in die Schüssel.
In einer anderen Schüssel das Kichererbsenmehl das erste Mal sieben
und beim Eingießen in das Wasser ein zweites Mal sieben.
Salz hinzufügen
das extra native Olivenöl
und mit einem Schneebesen rühren, bis alle Klumpen verschwinden.
Jetzt eine antihaftbeschichtete Pfanne erhitzen und einen Schuss Öl hineingeben, den Überschuss mit Papier entfernen und mit einer Kelle den Teig hineingießen, während du die Pfanne drehst, sodass die Crepes auch die Ränder bedecken
Wenn du die Bläschenbildung siehst, kannst du die Crepes wenden und von der anderen Seite backen.
Fortfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.
Tipps
WIE MAN SIE GENIEßEN KANN
Du kannst von süß bis herzhaft variieren:
Klassisch Herzhaft: Mit Frischkäse, Rucola und Tomaten oder mit Schinken und geschmolzenem Käse füllen.
Im „Farinata“-Stil: Begleiten mit gegrilltem Gemüse (Zucchini, Auberginen) und einer Prise schwarzem Pfeffer.
Mediterrane Version: Hummus, Taggiasca-Oliven und karamellisierte rote Zwiebeln.
Süße Idee: Auch wenn sie aus Kichererbsen sind, mit einem Hauch Honig oder Feigenmarmelade sind sie eine leckere Überraschung.
AUFBEWAHRUNG
Die Crepes neigen dazu, schnell auszutrocknen, daher folge diesen Schritten:
Im Kühlschrank: Sobald sie kalt sind, stapeln und mit Quadraten aus Backpapier (um zu verhindern, dass sie kleben) trennen. Den gesamten Stapel mit Frischhaltefolie umwickeln oder in einen luftdichten Behälter legen. Sie halten sich gut für 2-3 Tage.
Im Gefrierfach: Du kannst sie auf dieselbe Weise einfrieren (mit Backpapier getrennt). In diesem Fall halten sie bis zu 2 Monate.
Wie man sie aufwärmt: Um sie wieder weich zu machen, 30 Sekunden in der Mikrowelle oder ein paar Sekunden in einer heißen Pfanne mit einem Tropfen Wasser (mit einem Deckel abdecken, um Dampf zu erzeugen).
Ein kleiner Trick: Wenn du sie im Kühlschrank aufbewahrt hast und sie starr wirken, bestreiche sie vor dem Aufwärmen mit einem Hauch Öl oder Wasser; sie werden wieder elastisch wie frisch gemacht.
FAQ (Fragen und Antworten)
Warum brechen meine Crepes, wenn ich sie wende?
Normalerweise passiert das aus zwei Gründen:
Die Pfanne ist nicht heiß genug: Der Teig muss sich sofort „versiegeln“.
Zuviel Eile: Warte, bis die Ränder gut gebräunt sind und sich von selbst lösen, bevor du den Spatel verwendest.Muss der Teig ruhen?
Ja! Eine Ruhezeit von mindestens 30 Minuten (aber auch ein paar Stunden) ermöglicht es dem Kichererbsenmehl, sich vollständig zu hydratisieren. Das macht den Teig homogener und die Crepes elastischer und weniger anfällig fürs Brechen.
Kann ich sie ohne Öl machen?
Du kannst das Öl im Teig weglassen, aber die Pfanne muss von ausgezeichneter Qualität sein und leicht geölt (verwende ein Blatt Küchenrolle, um einen Ölfilm zu verteilen). Das Öl im Teig macht sie jedoch eindeutig weicher.
Was ist der Unterschied zwischen diesen Crepes und der Farinata der Ligurianer?
Crepes: Sie sind dünn, werden schnell in der Pfanne gekocht und sind zum Füllen und Rollen gedacht.
Farinata: Sie wird im Ofen bei sehr hohen Temperaturen in Kupferblechen gebacken, ist dicker und hat eine knusprige Kruste oben.

