Pettole aus Apulien – das Rezept für Heiligabend

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Pettole aus Apulien – unverzichtbar am Heiligabend und nicht nur dann… Bei uns zu Hause ist es Tradition, am 24. Dezember das klassische Mittagessen ausfallen zu lassen und direkt zum großen Abendessen überzugehen. Aber bis zum Abendessen können wir nicht ohne Snack auskommen, deshalb gibt es überall Pettole. Fluffige, hefeteigartige Bällchen, unbedingt frittiert, die man pur isst oder mit Käse, Wurst und – warum nicht – auch in einer köstlichen süßen Variante in Zucker gewälzt. Meine Erinnerungen an jeden Heiligabend riechen nach Frittiertem und Pettole. Ich habe sie immer bei Verwandten gefunden, wenn ich zu Besuch war, an der Bar zum Aperitif – Pettole überall! Das Rezept für die Pettole ist das, das ich immer mache: Man braucht nicht mal eine Küchenmaschine, eine Schüssel und eine Gabel reichen, und in wenigen Minuten ist der relativ weiche Teig fertig. Einige Stunden gehen lassen und dann mit Hilfe von 2 Löffeln kleine Teigbällchen ins heiße Öl tauchen. Einfach zu machen und sehr lecker! Ab in die Küche und bereiten wir zusammen fluffige Pettole zu.

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Pettole aus Apulien
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 4 Stunden
  • Portionen: 8 Personen
  • Kochmethoden: Herd
  • Küche: Italienisch

Zutaten für Pettole

  • 350 g Weizenmehl (Typ 0)
  • 6 g frische Hefe
  • 300 ml Wasser (lauwarm)
  • 1 Esslöffel extra natives Olivenöl
  • nach Bedarf Salz
  • 350 ml Pflanzenöl (zum Frittieren)

So bereitest du Pettole aus Apulien zu

  • Löst die frische Hefe in einer Schüssel im lauwarmen Wasser auf. Gebt das gesiebte Mehl hinzu und rührt mit einer Gabel.

  • Gebt einen Esslöffel extra natives Olivenöl und einen Teelöffel Salz hinzu. Rührt kräftig und lange mit der Gabel. Ihr solltet einen dichten, glatten Teig ohne Klumpen bekommen.

  • Deckt die Schüssel mit Frischhaltefolie ab und lasst den Teig an einem warmen Ort etwa 3–4 Stunden gehen.

  • Erhitzt reichlich Pflanzenöl in einer kleinen, tiefen Pfanne oder in einem Topf.

  • Mit Hilfe von 2 Löffeln taucht ihr kleine Portionen Teig in das heiße Öl. Lasst sie rundherum goldbraun werden.

  • Hebt die Pettole mit einem Schaumlöffel heraus und lasst sie auf Küchenpapier abtropfen.
    Bis morgen mit einem neuen Rezept, liebe Grüße, Loredana

Loredanas Tipps

Wenn Pettole übrig bleiben, bewahrt sie einen Tag lang in einem Behälter auf. Ihr könnt sie ein paar Minuten im Ofen aufwärmen, obwohl sie – wie alle frittierten Speisen – frisch am besten schmecken.

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Autorenbild

lacucinadiloredana

Meine Liebe zum Kochen, erzählt in meinen einfachen und schnellen Rezepten.

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