Neapolitanische Pastiera: Tradition trifft auf Leichtigkeit (weniger Zucker und Eier)

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Die neapolitanische Pastiera ist weit mehr als nur ein Kuchen: sie ist eine Umarmung der Tradition, der Duft von Ostern, der das Haus erfüllt, das Rezept, das Familie und Erinnerungen verbindet. Jede Familie hat ihre eigene Version, und auch ich zeige dir meine, mit ein paar kleinen Änderungen, um sie leichter zu machen, ohne am Geschmack zu sparen. Weniger Zucker, weniger Eier, aber die ganze Magie eines aromatischen Teigs und einer reichen, samtigen Füllung. Die Zubereitung braucht Zeit und Sorgfalt, aber glaub mir: jeder einzelne Bissen wird deine Geduld belohnen.

Pastiera Napoletana mit Puderzucker
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Kosten: Mittel
  • Ruhezeit: 2 Tage 1 Stunde
  • Vorbereitungszeit: 1 Stunde 30 Minuten
  • Kochzeit: 45 Minuten
  • Portionen: 5 Backformen
  • Kochmethoden: Elektrischer Backofen, Herd
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Frühling, Ostern

Zutaten für 5 Backformen der neapolitanischen Pastiera

  • 1 kg Mehl (Tipo 00)
  • 400 g Zucker
  • 400 g Butter
  • 6 Ganze Eier
  • Abgeriebene Schale einer Orange
  • Butter (Für die Backformen)
  • 1 kg Gekochter Weizen
  • 600 ml Milch
  • 2 cucchiai Butter
  • 1 kg Ricotta (gemischt)
  • 200 g Zucker
  • 3 Ganze Eier
  • 2 Eigelbe
  • Orangenblütenaroma
  • Kandierte Früchte (optional)
  • Puddingcreme (Gleiche Menge wie im verlinkten Rezept)

Zubereitung

  • Knete schnell Mehl, Zucker, weiche Butter, Eier und die abgeriebene Orangenschale. Arbeite so wenig wie möglich, damit der Teig nicht warm wird. Wenn er homogen ist, wickel ihn in Frischhaltefolie und stelle ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank (besser 1 Stunde, wenn du ihn zu viel bearbeitet hast).

  • Koche den Weizen
    Gib in einen großen Topf den gekochten Weizen, die Milch und die zwei Esslöffel Butter. Stell die Hitze auf niedrige Flamme und koche unter häufigem Rühren, bis der Weizen die Milch aufgenommen hat und eine dichte, aromatische Creme entsteht.
    Lass ihn vollständig abkühlen, bevor du ihn weiterverwendest.
    Tipp: Diesen Schritt kannst du auch schon am Vortag machen und alles im Kühlschrank aufbewahren.

    Bereite die Puddingcreme zu
    Bereite deine Puddingcreme HIER DER LINK vor. Sobald sie fertig ist, decke sie direkt mit Frischhaltefolie ab (Kontakt auf der Oberfläche) und lass sie vollständig abkühlen.

    Ricotta verarbeiten
    Gib in eine große Schüssel die gut abgetropfte Ricotta, den Zucker, die 3 ganzen Eier und die 2 Eigelbe. Rühre mit einem Schneebesen oder Spatel, bis eine glatte, cremige Masse entsteht.

    Alles zusammenführen
    Jetzt, da alles kalt ist, füge der Ricotta den gekochten Weizen, die Puddingcreme, ein paar Löffel Orangenblütenaroma (nicht zu viel!) und die kandierten Früchte hinzu, falls du sie verwendest.
    – Achtung: Das Orangenblütenaroma ist typisch, sollte aber sparsam dosiert werden, da es sehr intensiv ist. Füge es nach und nach hinzu und probiere zwischendurch.
    – Wenn du eine besonders samtige Füllung magst, kannst du einen Teil des Weizens pürieren, aber manche mögen die ganzen Körner, wie es die Tradition vorsieht.
    Verrühre alles sorgfältig, und schon ist die Füllung deiner Pastiera fertig!

  • Teile den Mürbeteig entsprechend der Anzahl der Formen, die du machen möchtest – in meinem Fall 5. Rolle ihn auf leicht bemehltem Backpapier aus und lege die zuvor gebutterten und bemehlten Formen damit aus. Steche den Boden mit einer Gabel ein.
    Fülle die Formen mit der Creme bis etwa einen Fingerbreit unter den Rand. Aus dem übrigen Teig formst du die klassischen Streifen für das Gitter (Rauten), mit einem gezackten Teigrad oder einfach einem Messer.

  • Lege die Streifen über Kreuz bis zum Rand der Form, sodass das klassische Gitter entsteht, und entferne überschüssigen Teig.

    Pastiera Napoletana vor dem Backen
  • Backe im statischen Modus bei 180°C für 50–55 Minuten und bestäube, sobald sie abgekühlt ist, mit Puderzucker. Am besten schmeckt sie am nächsten Tag.

    Pastiera Napoletana mit Puderzucker
Autorenbild

Laura

Cousinen-Blog, betrieben von Laura

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