Neapolitanische Pastiera – traditionelle Rezeptur

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Die neapolitanische Pastiera fehlt zu Ostern kaum auf den Tischen Neapels. Als Symbol des Frühlings hat sie zwei Zutaten, die sie unverwechselbar machen: Orangenblütenwasser und gekochten Weizen. All das ist in einem knusprigen Mürbeteig eingeschlossen.
Es gibt zwei Versionen der Pastiera; eine davon enthält zusätzlich eine Crème Pâtissière im Inneren; heute zeige ich euch die Version, die ich seit Jahren mache und die mir meine Mutter beigebracht hat: die Pastiera ohne Crème Pâtissière.

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neapolitanische Pastiera
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Preiswert
  • Ruhezeit: 4 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Kochzeit: 1 Stunde
  • Portionen: 10
  • Kochmethoden: Backofen, Herd
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ostermontag, Ostern
736,01 Kcal
kalorien pro Portion
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  • Leistung 736,01 (Kcal)
  • Kohlenhydrate 109,15 (g) davon Zucker 64,62 (g)
  • Proteine 16,42 (g)
  • Fett 28,70 (g) davon gesättigt 17,29 (g)davon ungesättigt 11,08 (g)
  • Fasern 7,81 (g)
  • Natrium 202,19 (mg)

Richtwerte für eine Portion von 100 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.

* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov

Zutaten für die Neapolitanische Pastiera

  • 500 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 200 g Butter (oder Schmalz)
  • 3 Eier
  • 1 Orangenschale (und abgeriebene Zitronenschale)
  • 400 g Ricotta
  • 500 g gekochter Weizen (für Pastiera)
  • 200 ml Milch
  • 25 g Butter
  • 400 g Zucker
  • 5 Eier
  • 1 Päckchen Vanillin
  • 2 Fläschchen Orangenblüten-Aroma
  • 1 Zitronenschale

Küchenutensilien

  • Aluminiumformen

Schritte zur Herstellung der Pastiera

  • Bereitet zuerst den Mürbeteig vor:
    Gebt Mehl und die gerade aus dem Kühlschrank genommene Butter oder das Schmalz in einen Mixer.

    Zerkleinert alles, bis eine sandige Konsistenz entsteht.
    Gebt dann den Zucker hinzu.

    Gebt die Mischung auf die Arbeitsfläche und formt einen klassischen Krater.
    In die Mitte schlagt ihr die Eier und gebt die abgeriebene Schale von Orange und Zitrone dazu.

    Beginnt zunächst mit dem Verrühren der Eier und knetet dann alles zu einem homogenen, kompakten Teig.
    Wickelt den Mürbeteig in Frischhaltefolie und stellt ihn für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank.

    Bereitet nun die Füllung vor (die ihr auch über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen könnt).
    Gebt den gekochten Weizen, die Milch, die Butter oder das Schmalz und die abgeriebene Schale einer Zitrone und einer Orange in einen Topf; lasst alles bei schwacher Hitze etwa 10 Minuten unter häufigem Rühren einkochen, bis eine cremige Konsistenz entsteht.

    Nehmt den Topf vom Herd und lasst die Masse abkühlen.
    Schlagt separat Ricotta, Zucker, Eier, ein Päckchen Vanillin, die Aromen und eine Prise Zimt (optional) schaumig.
    Arbeitet alles, bis die Masse sehr fein ist.

    Vermengt die Ricotta-Mischung mit dem abgekühlten Weizen.
    Nehmt den Mürbeteig, rollt ihn mit dem Nudelholz auf eine Dicke von ca. 1/2 cm aus und legt die zuvor eingefettete runde Form damit aus; schneidet den überschüssigen Teig ab, rollt ihn erneut aus und schneidet Streifen zur Dekoration.

    Füllt die Masse in die Form, streicht sie glatt, klappt die Ränder des Teigs nach innen und dekoriert mit Streifen, sodass ein Gitter entsteht.

    Backt die Pastiera bei 180°C im Heißluft-/Ober-/Unterhitze-Ofen für etwa eine Stunde, bis sie eine bernsteinfarbene Tönung annimmt;
    lasst sie abkühlen und bestäubt sie vor dem Servieren mit Puderzucker.

Die Pastiera lässt sich 4-5 Tage aufbewahren und wird dadurch oft sogar noch besser!

Wer mag, kann der Füllung kandierte Früchte hinzufügen.

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makyincucina

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