Heute zeig ich dir ein Rezept, das ich vor ein paar Tagen ausprobiert habe und das bei uns zu Hause total gut ankam: das Omelette mit chinesischem Gemüse. Ich mache eher mehr Frittaten als Omelettes (in jeder Hinsicht!) und wie du siehst ist es nicht ganz perfekt, aber es war superlecker. Die Kombination der Aromen passt perfekt und bestimmt beleidige ich damit keinen Chinesen — es war einfach ziemlich orientalisch angehaucht.
Für die Füllung habe ich Shiitake-Pilze verwendet, aber andere Sorten funktionieren auch, außerdem frischen Spinat und Sojasprossen, die, nur kurz gegart, knackig und lecker bleiben. Und dann habe ich Sojasauce hinzugefügt, die dem Omelette den typischen chinesischen Touch verleiht.
Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht, dass es so gut wird, aber der Niederländer hat es verschlungen — und da er ein Fan der chinesischen Küche ist, war es eine große Freude, als er sagte: „Das könnte wirklich aus einem chinesischen Restaurant stammen.“ Schau dir an, wie einfach es ist, es zuzubereiten.
Weitere Frittaten findest du hier:
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Günstig
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Kochzeit: 15 Minuten
- Portionen: 1 Person
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Gesund
- Saisonalität: Herbst, Winter und Frühling
Zutaten
- 2 mittelgroße Eier
- 5 ml extra natives Olivenöl (1 Teelöffel (Messlöffel))
- 1 Esslöffel fettarme Milch (optional)
- 200 g Shiitake-Pilze (oder andere Sorte)
- 200 g frischer Spinat
- 100 g Sojasprossen
- 1 Zehe Knoblauch
- 1 Frühlingszwiebel
- 1 Esslöffel Sojasauce (am besten mit reduziertem Salzgehalt)
- nach Geschmack Salz und Pfeffer
- Punkte für 1 Portion (das ganze Omelette) = 5 WW-Punkte
Werkzeuge
- Handschneebesen
- Pfanne
- Spatel
Zubereitung
Zuerst dünste die Knoblauchzehe und einen Teil der in Scheiben geschnittenen Frühlingszwiebel in einem antihaftbeschichteten Wok mit einem halben Teelöffel Öl an. Dann die in Scheiben geschnittenen Pilze dazugeben und die Hitze hoch halten. Lass die Pilze nur so lange braten, bis sie anfangen, leicht goldbraun zu werden.
Gib den Spinat nach und nach dazu und rühre sehr schnell bei hoher Hitze, damit er zusammenfällt. Jetzt auch die Sojasprossen hinzufügen und kurz durchmischen.
Etwas salzen, vom Herd nehmen, alles auf einen Teller geben und beiseitestellen.
Verquirle die Eier mit der Milch, einem Esslöffel Sojasauce und bei Bedarf etwas Pfeffer: nicht zu lange schlagen, nur so lange, bis sich die Zutaten vermischt haben.
Erwärme eine gute Antihaftpfanne und gib einen halben Teelöffel Öl hinein.
Wenn das Öl gut erhitzt ist, gib die Eimischung hinein und rühre mit einem Pfannenwender vorsichtig, damit das Omelette schnell gart: das ist das Geheimnis, damit es fluffig bleibt; es darf nicht zu lange durchgaren.
Sobald das Ei an der Oberfläche gestockt ist, die Gemüse auf die Hälfte des Omeletts geben.
Mit einem breiten Pfannenwender die andere Hälfte des Omeletts über das Gemüse klappen und noch ein paar Minuten braten, bis es goldbraun ist.
Und schon ist unser Omelette mit chinesischem Gemüse servierfertig. Wenn du mehrere zubereiten willst, lege die Omeletts auf ein mit Backpapier belegtes Blech und halte sie im Ofen warm, bis es Zeit zum Servieren ist.
Wie gesagt, uns hat dieses Omelette sehr gut geschmeckt. Ich habe die restliche Frühlingszwiebel roh in Scheiben auf mein Omelette gegeben und der Niederländer wollte gehackte Petersilie: in beiden Fällen war es köstlich.
Wenn du Sojasauce magst, kannst du noch einen kleinen Schuss über das Omelette geben, aber da sie bereits in den Eiern ist, reicht das, um dem Gericht den orientalischen Geschmack zu verleihen. Ich hoffe, es schmeckt dir auch: sag es mir in den Kommentaren unten oder auf Facebook.
Guten Appetit euch allen!
von Giovanna Buono

