Heute machen wir eine Piadipizza, also eine „falsche“ Pizza, bei der als Basis die Piadina dient und als Belag viele gegrillte Gemüsesorten verwendet werden: eine Idee, um schnell ein Gericht zuzubereiten, das Groß und Klein schmeckt.
Das Problem bei der Piadina ist der Belag, der normalerweise Käse, Aufschnitt oder Wurst vorsieht: alles sehr kalorienreiche Zutaten. Beim Pizza-Teig hingegen ist das Problem gerade der Teig: viel Mehl, Öl… nein, das geht so nicht. Aber kombinieren wir das Beste aus beiden Welten, so könnt ihr eine Pizza-ähnliche Variante genießen, ohne zu viele Kalorien oder WW-Punkte zu verbrauchen.
Im Rezept seht ihr, wie ich das Ergebnis deutlich leichter gemacht habe, und ihr findet zwei Varianten mit unterschiedlichem Gemüse. Aber ihr könnt eurer Fantasie freien Lauf lassen: los geht’s.
Weitere Ideen für leichte Pizzen findet ihr hier:
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Günstig
- Vorbereitungszeit: 5 Minuten
- Kochzeit: 15 Minuten
- Portionen: 1
- Küche: Gesund
- Saisonalität: Alle Jahreszeiten
Zutaten
- 1 Piadina (Ich habe die Piadina der Marke Italiamo von Lidl verwendet)
- nach Belieben gegrilltes Gemüse (das Gemüse, das ihr bevorzugt)
- 100 g Tomaten (Passata oder stückige Tomaten)
- 15 g geriebener Parmigiano (Parmesan)
- 1 Teelöffel extra natives Olivenöl
- nach Belieben Oregano und Basilikum
- nach Belieben Salz und Pfeffer
- 1 Zwiebel oder Schalotte (optional)
- 30 g getrocknete Tomaten (optional, bei Verwendung 1 WW-Punkt)
- Punkte für Piadipizza = 13 WW-Punkte
- Punkte der Piadina Lidl Italiamo = 10,6 WW-Punkte
- Punkte nur für die Füllung = 2,5 WW-Punkte
Schritte
Alle Zutaten vorbereiten. Das gewählte Gemüse grillen oder vollständig auftauen und mit Küchenpapier gut trocken tupfen.
Die Piadina auf das Ofenrost legen und mit den Tomaten bestreichen, entweder Passata oder stückige Tomaten. Mit Salz, Pfeffer, Oregano und frischem Basilikum würzen. Alternativ könnt ihr eine Portion Sauce aus diesem Rezept verwenden: leichte Pizza-Sauce.
Das gegrillte Gemüse darauf verteilen, optional auch in Streifen geschnittene Zwiebel oder Schalotte und getrocknete Tomaten (in diesem Fall 1 WW-Punkt zur Gesamtpunktzahl der Füllung hinzufügen).
Den geriebenen Parmigiano gleichmäßig auf der Piadipizza verteilen und zum Schluss den Teelöffel Öl darüber geben.
Im vorgeheizten Ofen bei 250° etwa zehn Minuten backen und prüfen, ob der Rand anfängt, Farbe zu bekommen. Dann die Piadipizza aus dem Ofen nehmen: sie ist fertig. Wenn der Rand zu dunkel wird, wird die Piadina hart; meiner Meinung nach sollte sie lieber noch etwas weich bleiben.
Unsere Piadipizza mit gegrilltem Gemüse ist servierfertig. Auf dem Foto oben seht ihr sie mit Zucchini, Champignons, Schalotte und getrockneten Tomaten, aber die Kombinationen sind vielfältig.
Ich habe sie tatsächlich auch so wie oben mit Auberginen und Paprika probiert – eine wahre Köstlichkeit! Einfach einen schönen Salat dazugeben und das Abendessen ist fertig.
Was meint ihr, machen wir sie?
Guten Appetit!
von Giovanna Buono

