Mimosa-Tarte: das einfache Gebäck zum 8. März

Weiche Mimosa-Tarte: das einfache Gebäck zum 8. März.
Mit dem nahenden Internationalen Frauentag wollte ich euch eine etwas andere, aber unglaublich köstliche Idee vorstellen: die Mimosa-Tarte. Im Unterschied zur klassischen Torte basiert diese Version auf einem weichen Mürbeteig, der auf der Zunge zergeht und sie sowohl für das Familienkaffee als auch als besonderes Geschenk für eine liebe Person perfekt macht.
Das Herz dieses Gebäcks ist eine reichhaltige Puddingcreme (Crema pasticcera), die mit Zitronenschale aromatisiert ist und zusammen mit dem weichen Boden einen frischen und köstlichen Kontrast bildet. Die Anlehnung an die typischen Krümel der Mimosa-Torte macht sie zu einem Blickfang, bleibt dabei aber eine einfache und leckere Zubereitung. Bissen für Bissen wird sie zum Genuss und ist eine originelle Alternative, die den Duft des Frühlings auf den Tisch bringt.
Kommt mit mir – dann legen wir los zu backen. Viel Spaß beim Backen, Giusi.

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  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Mittel
  • Vorbereitungszeit: 1 Stunde
  • Portionen: 6 Personen
  • Kochmethoden: Backofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Frauentag

Zutaten für die Mimosa-Tarte: das einfache Gebäck zum 8. März

Unten, am Ende des Rezepts, findet ihr Tipps zur Mehlwahl.

  • 500 ml Milch
  • Zitrone (Zitronenschale)
  • 100 g feiner Zucker
  • 2 Eier
  • 50 g Kartoffelstärke (oder Maisstärke)
  • 530 g Weizenmehl Typ 00
  • 2 Eier
  • 100 g Pflanzenöl
  • 100 g Milch
  • 160 g feiner Zucker
  • 8 g Backpulver

Werkzeuge

  • 1 Tarteform 26/28

Schritte für die Mimosa-Tarte: das einfache Gebäck zum 8. März

  • Als Erstes bereitet ihr die Puddingcreme (Crema pasticcera) zu, die vor der Verwendung für die Tarte auskühlen muss. Gebt die Milch in einen kleinen Topf und fügt die Zitronenschale hinzu, bringt sie dann fast zum Kochen. In einer Schüssel das Zucker mit den Eiern verrühren und danach die Kartoffelstärke bzw. die Maisstärke hinzufügen.
    Gut verrühren und sobald die Milch bereit ist, diese nach und nach einfließen lassen und dabei rühren, um die Mischung zu temperieren. Alles wieder in den Topf geben und so lange kochen, bis die gewünschte Dicke erreicht ist. Sobald die Creme fertig ist, sofort in einen Behälter füllen (ich empfehle, ihn für etwa fünfzehn Minuten in den Gefrierschrank zu stellen) und statt Frischhaltefolie habe ich die Oberfläche mit feinem Zucker bestreut. In einem späteren Artikel erkläre ich euch, warum ich keine Frischhaltefolie direkt auf die Creme lege.

  • Währenddessen bereiten wir den Mürbeteig vor. In einer Schüssel die Eier mit dem Zucker verrühren, dann Pflanzenöl, die Milch und zuletzt das Mehl sowie das Backpulver hinzufügen. Gut kneten, bis ein gleichmäßiger Teigklumpen entsteht, der nicht klebrig ist. Falls nötig, gebt nach und nach noch etwas Mehl hinzu.

  • Ist der Teigklumpen fertig, teilt ihn in zwei Teile. Den ersten Teil nicht zu dünn ausrollen und in eine eingefettete, bemehlte oder mit Backpapier ausgelegte Form legen. Die Ränder zurechtschneiden und die abgekühlte Puddingcreme zügig aufarbeiten, damit sie wieder die richtige Konsistenz bekommt; dann gleichmäßig auf dem Boden verteilen und glattstreichen.

    Aus dem restlichen Teigklumpen kleine Stücke abbrechen und diese auf der Tarte verteilen. Ich habe es so gemacht: manchmal in der Mitte, und in dem noch freien Rand habe ich einige Schokotropfen gegeben. Dekoriert ganz nach eurem Geschmack.

    Im vorgeheizten Backofen bei 180°C für 35 Minuten in der mittleren Schiene backen (statischer Ofen). In den letzten zehn Minuten empfehle ich, die Tarte oder die Form eine Schiene tiefer zu stellen – nicht direkt auf den Boden, sondern die Schiene direkt darunter.

  • Nach dem Backen die Tarte vollständig in der Form abkühlen lassen, damit sie nicht bricht.

  • Danke, dass ihr mit mir zusammen gekocht habt. Wir sehen uns beim nächsten Küchenabenteuer – und danke wie immer für euer Vertrauen.

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Aufbewahrung und Tipps

Ich empfehle, die Tarte im Kühlschrank aufzubewahren; dort bleibt sie etwa 3–4 Tage frisch. Da es sich um einen weichen Mürbeteig mit einer Füllung aus Puddingcreme handelt, hilft die Kälte, die Frische zu bewahren. Denkt daran, die Tarte etwa zehn Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank zu nehmen, damit sie wieder weich und aromatisch ist.

Tipps zu den Zutaten

Für den Boden könnt ihr Weizenmehl Typ 00 verwenden oder es durch eine andere Mehltype ersetzen. Bedenkt, dass verschiedene Mehle die Flüssigkeiten unterschiedlich aufnehmen: Selbst zwischen verschiedenen Marken desselben Typ-00-Mehls kann es Unterschiede geben.

Ich empfehle, mit der in meinem Rezept angegebenen Menge zu beginnen und je nach Größe der verwendeten Eier zu regulieren. Das Geheimnis ist, das Mehl gegen Ende des Knetens nach und nach hinzuzufügen: Wenn der Teig noch Mehl braucht, gebt es nach und nach dazu; wenn die Konsistenz bereits passt, ist es nicht nötig, alles hinzuzufügen. Das Ziel ist ein weicher Mürbeteig, der nicht klebrig ist.

Autorenbild

pasticcidigiu

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