Gebackene Tagliatellen‑Nester mit Ragù und Provola zu Ostern

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Gebackene Tagliatellen‑Nester mit Ragù und Provola – ein eleganter erster Gang, den man gut servieren kann, einfach zuzubereiten und sehr lecker im Geschmack. Ein reichhaltiges Gericht, perfekt fürs Sonntagsessen, für besondere Anlässe und Feiertage, auch ideal für das Osteressen. Durch die schöne Nestform der Tagliatellen entsteht ein reiches Pastanest mit Ragù und zart schmelzender Provola. Die Tagliatellen kommen nicht roh in den Ofen, sondern werden vorher kurz vorgekocht, für ein wirklich perfektes Ergebnis. Im Ofen ziehen sie noch durch und werden zu einem sehr schmackhaften Gericht, das der ganzen Familie schmecken wird.
Probiere auch die gefüllten Conchiglioni oder die Cannelloni aus dem Ofen.
Bei uns zuhause kamen sie super an: Mein Mann hat sogar nachgenommen – und er ist sonst sehr wählerisch, mag einfache Sachen, wie er sagt „leicht und raffiniert“. Normalerweise würde er klassische Tagliatellen mit Ragù vorziehen, also die Pasta einfach abgegossen und mit Ragù serviert, aber dieses Mal musste er umdenken. So lernt er zu schätzen, dass ich gern Abwechslung auf den Tisch bringe.

ein leckeres Nudelauflaufgericht
  • Schwierigkeit: Leicht
  • Kosten: Mittel
  • Ruhezeit: 5 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 30 Minuten
  • Kochzeit: 20 Minuten
  • Portionen: 6
  • Kochmethoden: Backofen, Kochen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ostern, Alle Jahreszeiten

Zutaten für Tagliatellen‑Nester aus dem Ofen mit Ragù

  • 500 g Tagliatellen aus Eierteig
  • 1.5 kg Ragù
  • 150 g Provola oder Mozzarella
  • 40 g Grana Padano DOP
  • 1.5 l Tomatenpassata
  • 500 g Hackfleisch
  • 1 Karotte
  • 1 Stange Sellerie
  • nach Belieben Zwiebel
  • nach Belieben Salz
  • nach Belieben Muskatnuss
  • nach Belieben Olivenöl (extra vergine)

Werkzeuge zur Zubereitung der Tagliatellen‑Nester mit Ragù und Provola

  • 2 Töpfe
  • Auflaufform
  • Sieb
  • 1 Messer
  • 1 Zerkleinerer
  • 1 Kochspatel
  • 1 Kelle

Zubereitung der Tagliatellen‑Nester aus dem Ofen mit Ragù und Provola

  • Bereite das Ragù im Voraus zu, mindestens ein bis zwei Stunden vorher. Folge dem Grundrezept für ein gutes Ragù aus Hackfleisch oder, wenn du magst, einem Ragù alla Bolognese. Kurz gesagt: Mit einem Zerkleinerer hacken wir Zwiebeln, Karotten und Sellerie, dünsten das Gemüse mit wenig Öl, geben das Hackfleisch dazu und braten es an, löschen mit Wein ab; wenn der Wein verdampft ist, fügen wir die Passata, etwas Wasser, Salz und Muskat hinzu und lassen das Ganze bei schwacher Hitze mindestens eine Stunde nach dem Aufkochen köcheln, gerne auch anderthalb Stunden.

    Tagliatellen‑Nester aus dem Ofen, Osterrezept
  • Setze reichlich Wasser zum Kochen an, um die Pasta al dente zu garen. Etwa 1 Liter pro 100 g Pasta ist ein guter Richtwert. Salze das Wasser und bringe es zum Kochen. Koche die Tagliatellen al dente oder etwas kürzer als al dente. Gieße die Pasta ab. Wenn du die Tagliatellen selbst machen möchtest, findest du hier das Rezept für selbstgemachte Tagliatellen aus Eierteig.

  • Die abgegossenen Tagliatellen mit dem Ragù mischen, etwas Ragù für die Füllung zurückhalten. Außerdem würfeln wir etwas Provola und geben geriebenen Käse hinzu, dann alles gut vermengen.

  • Gib ein paar Löffel Ragù in eine Auflaufform. Forme mit einer Küchenzange Nester aus der Pasta und lege sie in die Form. Mach die Nester großzügig, damit jede Portion schön satt macht.

  • Ziehe die Nester in der Form etwas auseinander, gebe je Nest ein bis zwei Esslöffel Ragù darauf, füge gewürfelte Provola hinzu und streue zuletzt geriebenen Käse darüber.

  • Backe die Nester im vorgeheizten Ofen bei 200–210 °C für etwa 15 Minuten. Schalte dann den Ofen aus und lasse die Nester noch mindestens 5 Minuten im Ofen ruhen, bevor du sie servierst.

  • Du kannst dasselbe Rezept auch mit Spaghetti oder anderer langer Pasta zubereiten. Du kannst das Gericht mit Zucchini, Kartoffeln, Erbsen oder anderem Lieblingsgemüse bereichern – einfach das Gemüse vorher in der Pfanne anbraten und unter die Pasta mischen.

Auflauf‑Pasta lässt sich wie üblich gut im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag aufgewärmt servieren – oft schmeckt sie dann sogar noch besser.

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ricettechepassione

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