Schnelles Rezept für entsalzene Kabeljau- und Kartoffelpuffer.

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Das Rezept für Kabeljau- und Kartoffelpuffer ist eines jener Gerichte, die mein Mann sehr liebt. Er steht auf Frittiertes, im Gegensatz zu mir, und ab und zu muss ich ihn einfach glücklich machen … auch weil ich weiß, dass er sich riesig freuen wird! Meine Mutter macht diese Rezeptur häufig, vor allem um die Männer in der Familie zu verwöhnen, und ich konnte es nicht für mich behalten. Ab und zu darf man sich ja etwas gönnen: nicht übertreiben und den Moment genießen. Ich zum Beispiel habe nur eines probiert … aber ich muss zugeben, dass sie wirklich unwiderstehlich sind!

Diese Kabeljau-Puffer sind ein echter Geheimtipp: eine Art kleine, goldbraune und aromatische Kabeljau-Knödel, außen knusprig und innen weich, perfekt als Vorspeise oder fürs Get-Together beim Aperitif. Sie lassen sich leicht zubereiten, vor allem weil ich entsalzenen Kabeljau verwende und so auf lange Einweichzeiten verzichten kann. Das Ergebnis sind köstliche Kabeljau-Kartoffel-Küchlein mit einem ehrlichen, wohligem Geschmack, die beim ersten Biss überzeugen.

Man erzählt, dass der Kabeljau, der vor Jahrhunderten durch den Handel aus Nordeuropa kam, als „der Fisch für besondere Tage“ galt, weil er, einmal entsalzen, in vielen günstigen, aber geschmackvollen Zubereitungen seinen Platz fand – genau wie diese unwiderstehlichen, frittierten Kabeljau-Kartoffel-Klößchen.

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  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Mittel
  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten
  • Portionen: 4 Personen
  • Kochmethoden: Herd
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ganzjährig

Zutaten für die Kabeljau- und Kartoffelpuffer

  • 400 g entsalzener Kabeljau (Baccalà)
  • 250 g Kartoffeln
  • 1 Ei
  • 30 g geriebener Parmigiano (Parmesan)
  • q.b. Salz nach Geschmack
  • q.b. Petersilie
  • q.b. Erdnussöl

Utensilien

  • 1 Pentola
  • 1 Vaporiera
  • 1 Padella
  • 1 Forchetta
  • 1 Cucchiaio
  • 1 Pelapatate
  • 1 Schiumarola
  • Carta assorbente
  • Contenitori

Schritte für die Kabeljau- und Kartoffelpuffer

Für die köstlichen Kabeljau- und Kartoffelpuffer zunächst den entsalzenen Kabeljau in reichlich Wasser 5–6 Minuten kochen. Die Kartoffeln mit einem Gemüseschäler schälen und in Würfel schneiden. Koche sie in einem Dampfgarer, um Geschmack und Nährstoffe bestmöglich zu erhalten.

  • Nach dem Garen die Kartoffeln mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer zerstampfen und den Kabeljau zerteilen, dabei eventuelle Gräten entfernen. Zupfe die Petersilie und gib alles in eine Schüssel. Probiere die Masse und füge bei Bedarf etwas feines Salz hinzu. Ich selbst füge meist kein zusätzliches Salz hinzu, da der Kabeljau von Natur aus salzig ist.

  • Füge ein Ei und den geriebenen Parmigiano hinzu

  • Mische alles mit einer Gabel, bis die Zutaten gut verbunden sind

  • Nimm einen großzügigen Löffel Teig und forme mit leicht feuchten Händen Kugeln, etwa walnussgroß

  • Erhitze reichlich Erdnussöl in einer Antihaftpfanne Ø 26 und frittiere die Kabeljau-Kartoffel-Puffer in heißem Öl (ca. 170–180°C): ist das Öl zu kalt, nehmen sie zu viel Fett auf; ist es zu heiß, werden sie außen zu dunkel, innen aber roh. Um zu prüfen, ob das Öl bereit ist, teste mit einem kleinen Teigstück: steigt es sofort hoch und zischt, ist das Öl heiß genug. Die Puffer sollten etwa 3–5 Minuten frittieren, dabei zur Halbzeit wenden, bis sie gut goldbraun und knusprig sind.

  • Sobald die Kabeljau- und Kartoffelpuffer schön goldbraun sind, hebe sie mit einem Schaumlöffel heraus, damit überschüssiges Öl abtropft, und lege sie sofort auf einen Teller mit Küchenpapier. Nicht übereinander stapeln: lege sie in einer einzigen Lage mit etwas Abstand, so bleiben sie knusprig und werden nicht feucht.

Aufbewahrung der Kabeljau- und Kartoffelpuffer

Die Kabeljau- und Kartoffelpuffer halten sich im Kühlschrank für 1–2 Tage, luftdicht verschlossen in einem luftdichten Behälter, sobald sie vollständig abgekühlt sind; um sie bestmöglich zu erhalten, ist es wichtig, sie nicht übereinander zu legen oder mit Küchenpapier zu trennen, damit sie nicht feucht werden. Beim Aufwärmen empfiehlt es sich, sie im Ofen oder in der Heißluftfritteuse für ein paar Minuten zu erwärmen, damit sie wieder knusprig werden (Mikrowelle eher vermeiden, da sie dadurch weich werden).

Wenn du sie länger aufbewahren möchtest, kannst du sie bereits gekocht einfrieren: zunächst auf einem Tablett auslegen und anschließend in Gefrierbeuteln verstauen; bei Bedarf kannst du sie direkt gefroren erhitzen, so bleiben Geschmack und Textur gut erhalten.

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FAQ (Fragen & Antworten)

  • Kann man sie im Ofen zubereiten?

    Ja, aber du musst den Fisch vorher sehr gut auspressen, da er beim Garen viel Wasser entwickelt.

Autorenbild

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Der Name „Gesunde Rezepte“ stammt aus der Idee einer gesunden und natürlichen Ernährung, ohne dass sie vegetarisch oder vegan ist. Eine Sammlung einfacher Rezepte für jedermann, fettarm, auf Basis von Gemüse, Obst und ausgewählten Zutaten.

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