Wie man hausgemachte Frischhefe zu Hause herstellt, damit sie immer frisch ist.

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Für mich ist das Herstellen von hausgemachter Frischhefe nicht einfach nur das Befolgen eines Rezepts, sondern ein kleines Ritual, das nach Tradition und Geduld duftet: Wasser und Mehl mischen, warten, bis die Magie der Fermentation beginnt, und beobachten, wie eine frische, lebendige und aktive Hefe entsteht — eine Erfahrung, die an die einfachen Handgriffe von früher erinnert.

Die Frischhefe, wissenschaftlich bekannt als Saccharomyces cerevisiae, ist das pulsierende Herz von Brot und Pizza. Sie zu Hause herzustellen bedeutet, bewusst zu wählen, was auf den Tisch kommt, Zusatzstoffe zu vermeiden und authentische Aromen neu zu entdecken.

Ganz zu schweigen von der Befriedigung, etwas mit den eigenen Händen zu schaffen: Geld sparen, die Möglichkeit, immer eine einsatzbereite Hefe zu haben, und vor allem die Vorteile eines natürlicheren Produkts. Frische Hefe macht Teige aromatischer, fluffiger und bekömmlicher und verwandelt jedes Rezept in etwas Echtes und Gesundes zum Teilen.

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Wie man hausgemachte Frischhefe herstellt, damit sie immer frisch und einsatzbereit ist.
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Sehr günstig
  • Ruhezeit: 12 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 5 Minuten
  • Kochmethoden: Ohne Erhitzen
  • Küche: Italienisch

Zutaten für hausgemachte Frischhefe

Rezept hausgemachte Frischhefe

  • 50 g Weizenmehl Typ 1
  • 65 ml Bier
  • 1 Teelöffel Zucker

Werkzeuge

  • 1 Einmachglas
  • 1 Schüssel
  • 1 Handschneebesen

Schritte zur Herstellung von hausgemachter Frischhefe

Gieße das Bier in eine Schüssel bei Zimmertemperatur (etwa 20–22°C). Wenn sie kalt ist, lass sie ein paar Minuten außerhalb des Kühlschranks stehen: zu niedrige Temperatur verlangsamt die Fermentation. Gib den Teelöffel Zucker dazu und rühre gut, bis er sich vollständig aufgelöst hat. Der Zucker dient dazu, die Mikroorganismen „anzustarten“ und die Gärung zu fördern.

Gib die 50 g Mehl nach und nach hinzu und rühre mit einem Schneebesen oder einer Gabel, um Klumpen zu vermeiden. Du solltest einen dicken, glatten und homogenen Teig erhalten, ähnlich einer festen Creme.

Fülle die Mischung in ein sauberes Einmachglas aus Glas. Decke es mit Frischhaltefolie ab und mache ein paar Löcher hinein, damit Luft zirkulieren kann.

Lass es bei Zimmertemperatur für etwa 24 Stunden ruhen.

In dieser Zeit wirst du an der Oberfläche und im Teig kleine Bläschen sehen: das ist das Zeichen dafür, dass sich deine hausgemachte Frischhefe zu entwickeln beginnt.

Nach 24 Stunden sollte die Mischung aufgegangen, voller Blasen und leicht fermentiert riechend, aber nicht sauer sein. Wenn die Aktivität noch schwach ist, kannst du sie weitere 12–24 Stunden stehen lassen.

  • Diese frische, handgemachte Frischhefe kann direkt im Teig verwendet werden. Für 500 g Mehl kannst du die gesamte Mischung verwenden und die Flüssigkeitsmenge des Rezepts leicht anpassen, da der Teig bereits Bier enthält. Die Gehzeiten sind länger als bei gekaufter Frischhefe, aber das Ergebnis ist ehrlicher und aromatischer.

    Verschließe das Gefäß während der aktiven Phase niemals vollständig luftdicht: Die Fermentation erzeugt Gase und kann Druck aufbauen.

Aufbewahrung der hausgemachten Frischhefe

Nachdem sich die frische Frischhefe aktiviert hat (voller Bläschen und aufgegangen), verschließe das Glas mit einem nicht luftdichten Deckel oder mit Frischhaltefolie und stelle es in den Kühlschrank bei 4–6°C.
So verlangsamst du die Fermentation und kannst sie 3–5 Tage aufbewahren.
👉 Vor der Verwendung:
Nimm sie mindestens 1–2 Stunden vor Gebrauch aus dem Kühlschrank.
Wenn sie wenig aktiv erscheint, gib 1 Esslöffel Mehl und 1 Esslöffel Bier hinzu, rühre um und lass sie 4–6 Stunden bei Zimmertemperatur stehen.

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