Eine sehr einfache Winterbeilage sind die gebratenen Chicorée-Wurzeln. Oft auf der Suche nach leckeren und schnellen Beilagen für den Tisch, vergessen wir die wertvollen Winterknollen, die so gut tun. Rüben, Rote Bete, Karotten, Knollensellerie, Kohlrabi, Pastinaken,Topinambur, und wer weiß, wie viele ich vergesse. Dazu gehört auch die Chicorée-Wurzel. Wie nennt ihr in eurer Region die Chicorée-Wurzeln?
Sie sind auch bekannt als weiße Wurzeln, Chiavari-Wurzeln, bittere Wurzeln, Soncino-Wurzeln, Radicce und hier in Venetien Coe de Radicio.
Chicorée-Wurzeln sind sehr bitter, aber ein Segen für Leber, Galle und Darm. Man muss darauf achten, sie nicht mit der Schwarzwurzel zu verwechseln. Sie sehen sich sehr ähnlich, aber während Chicorée-Wurzeln weiß sind, hat die Schwarzwurzel, wie der Name schon sagt, eine schwarze Schale.
Auch der Geschmack ist völlig unterschiedlich, Chicorée-Wurzeln werden aus einem bestimmten Grund bittere Wurzeln genannt, sie sind bitter, während Schwarzwurzeln süß sind, ähnlich wie Topinambur.
Ah, vielleicht weißt du nicht, dass aus den bitteren Wurzeln, wenn sie getrocknet und geröstet werden, der berühmte Chicorée-Kaffee wird, natürlich koffeinfrei, mit einem Hauch von Karamell und Lakritz. Ein Getränk, das die Verdauung fördert, die Leberarbeit unterstützt und ein Antioxidans ist.
Das gesagt, heute kochen wir die bitteren Wurzeln, und um sie schmackhafter zu machen, braten wir sie mit ein wenig Rosinen, etwas Zitronensaft, der auch verhindert, dass sie oxidieren, und auch ein wenig geriebener Schale. Schließlich mischen wir sie mit den Karotten, um sie freundlicher zu machen.
Hier unten lasse ich dir auch einige schnelle Rezepte für andere Arten von Knollen, denke daran, dass sie wertvoll für unsere Gesundheit sind. Wir Italiener verwenden sie wenig, weil wir mit unserem Klima das Glück haben, eine unvergleichliche Vielfalt an Gemüsesorten zu haben. Aber wenn du durch Nordeuropa reist, findest du sie oft als Beilagen, spektakulär präsentiert, lang lebe die Knollen!!!
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Kochzeit: 30 Minuten
- Portionen: 4 Personen
- Küche: Gesund
- Saisonalität: Herbst, Winter
Zutaten Gebratene Chicorée-Wurzeln
- 2 Chicorée-Wurzeln
- 2 Karotten
- 50 g Rosinen (bio kat 0)
- 2 Esslöffel natives Olivenöl extra
- 1 Prise Meersalz
- 2 Esslöffel Zitronensaft
- 1 Esslöffel geriebene Zitronenschale
- 1 Teelöffel Kräuter
- 1 Prise Pfeffer
Schritte Gebratene Chicorée-Wurzeln
Wasche und schäle Chicorée-Wurzeln und Karotten gut. Wasche auch die Rosinen.
Schneide die Karotten und Chicorée in Stücke. In einer Pfanne etwas natives Olivenöl extra, das Gemüse, die Rosinen, den Zitronensaft und die geriebene Schale, das Salz, den Pfeffer und die Kräuter (wenn du magst, auch eine Prise Chiliflocken) hinzufügen.
Etwa eine halbe Stunde in der Pfanne garen, bis alles weich ist, dabei die Pfanne zur Hälfte der Garzeit abdecken und bei Bedarf einige Löffel Wasser hinzufügen, damit es schön weich bleibt.
Am Ende abschmecken und den Geschmack anpassen.
Mit Hülsenfrüchten oder anderen Proteinen nach Wahl servieren.
Varianten, Tipps
Die Gebratenen Chicorée-Wurzeln halten sich gut verschlossen im Kühlschrank für einen Tag.
Du kannst zu Beginn der Zubereitung Knoblauch in der Schale hinzufügen. Du kannst auch mit einem Esslöffel Apfelessig ablöschen, wenn du es würziger möchtest. Du kannst auch Nüsse wie Pinienkerne oder Pistazien hinzufügen.
Siehe auch die Rezepte der Freunde von ERBE E FIORI NEL PIATTO, diesen Monat sprachen wir genau über CHICORÉE-WURZELN
Elisa: Wilde Chicorée, Blätter und Wurzeln in der Küche
Miria: Vegane Mürbeteig mit Chicorée für Kekse und Torten
Tiziana: Kekse mit Chicorée-Kaffee

