Kleine Ostertauben ohne Backform

Heute ein süßes Rezept: kleine Ostertauben ohne Backform.

Zu den Osterfeiertagen fehlen in unseren Häusern Süßigkeiten nie; der traditionelle Kuchen ist die Colomba, die allerdings etwas mehr Zeit und handwerkliches Geschick braucht. Deshalb schlage ich euch heute niedliche Ostertauben vor, die ohne Form gemacht werden. Es handelt sich um kleine, köstliche Hefeteilchen, die der großen Originalversion sehr ähneln. Die Zubereitung ist nicht schwer, aber sie brauchen eine doppelte Gehzeit, daher dauert es etwas – ich verspreche euch jedoch, das Ergebnis entschädigt für die Wartezeit. Der Teig muss zuerst einmal gehen und nachdem ihr die Mini-Ostertauben geformt habt, noch einmal gehen.

Die Glasur obenauf ist die gleiche, die auch für die klassische Colomba ohne Mandeln verwendet wird.

Ihr könnt eure Ostertauben in transparenten Zellophantütchen mit einer schönen gelben Schleife und einem Olivenzweig im Schleifenbund verpacken und so ein leckeres Geschenk für eure Lieben machen.

Meine Ostertauben sind ein bisschen schief geworden, aber ich bin sicher, eure werden wunderschön und eure Gäste werden begeistert sein.

Sehen wir uns Schritt für Schritt an, wie man dieses Rezept zubereitet.

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  • Schwierigkeit: Leicht
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 5 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 40 Minuten
  • Kochzeit: 30 Minuten
  • Portionen: 9
  • Kochmethoden: Ofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ostern

Zutaten für die Mini-Ostertauben

  • 500 g Manitoba-Mehl
  • 100 g Butter (weich)
  • 100 g Zucker
  • 150 ml Wasser
  • 7 g trockene Backhefe
  • 1 cucchiaino Honig
  • 1 Orangenschale (unbehandelt)
  • 1 fiala Orangenblütenaroma (Blüten (3 ml))
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 1/2 TL feines Salz
  • 25 g Weizenmehl Typ 00
  • 25 g Kartoffelstärke
  • 100 g Zucker
  • nach Bedarf Wasser
  • nach Bedarf Puderzucker

Werkzeuge

  • 1 Küchenwaage
  • 1 Schüssel
  • 1 Teigbrett
  • 2 Backblech
  • 1 Backpinsel
  • 1 Küchenmaschine

Bereiten wir gemeinsam die Mini-Ostertauben zu

  • In die Schüssel der Küchenmaschine geben wir das Mehl, die Trockenhefe, die Eier, das Eigelb, den Honig, die Orangenschale, die Flasche Orangenblütenaroma und den Zucker. Wir verrühren und kneten alles mit dem Knethaken; nach und nach geben wir das Wasser in dünnem Strahl hinzu.

  • Wenn sich der Teig gut verbunden hat, beginnen wir, die weiche Butter bei Zimmertemperatur hinzuzufügen. Stück für Stück zufügen und darauf achten, erst neues Butterstück anzusetzen, wenn das vorherige vollständig aufgenommen wurde. Bevor die letzten Butterstücke eingearbeitet werden, geben wir auch das Salz dazu. Etwa 15 Minuten weiterkneten, bis der Teig schön glatt, homogen, elastisch und gut entwickelt ist. Den Teig in eine Schüssel geben und mit Frischhaltefolie abdecken. Im ausgeschalteten Ofen gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat — das dauert etwa 2–3 Stunden.

  • Den Teig nochmals bearbeiten und in 50-Gramm-Stücke teilen, daraus Kugeln formen. Jede Kugel zu einer etwa 10 cm langen Rolle formen und auf das Backblech legen, so dass eine C-Form entsteht. Nehmt eine weitere Kugel, formt eine Rolle und legt sie auf die vorherige, dabei an einem Drittel vom Anfang und an einem Drittel vom Ende eine Einschnürung machen. So weiterarbeiten, bis 9 Tauben geformt sind; auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche legen und gut auseinander setzen.

  • Mit Frischhaltefolie abdecken und im ausgeschalteten Ofen etwa 1 ½ Stunden gehen lassen.

  • Während die Ostertauben gehen, bereiten wir die Glasur zu: In eine kleine Schüssel Mehl, Kartoffelstärke und Kristallzucker geben und ein paar Esslöffel Wasser hinzufügen, dann mit einem Schneebesen verrühren. Es sollte eine dichte, dickflüssige Masse entstehen.

  • Wenn die Mini-Ostertauben aufgegangen sind, bestreichen wir sie mit der Glasur, danach streuen wir etwas Kristallzucker darüber und bedecken sie großzügig mit Puderzucker. Diese Arbeit kurz vor dem Backen durchführen.

  • Im vorgeheizten Ofen bei 220 Grad für 15 Minuten backen, dabei aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden. Das erste Blech herausnehmen, dann das zweite backen. Mach in der Zwischenzeit ein Foto von den ersten Ostertauben und poste es in den sozialen Medien und markiere mich (una riccia che pasticcia auf Instagram und Facebook) und zeig mir, ob deine hübscher geworden sind als meine – das wird nicht schwer! 😅

Una Riccia empfiehlt

Die Ostertauben bleiben drei bis vier Tage gut, wenn sie in einem Behälter oder einem Lebensmittelbeutel verschlossen aufbewahrt werden. Sollten welche übrig bleiben, sind sie fantastisch in Milch getunkt. Ihr könnt sie auch ohne Glasur zubereiten.

Autorenbild

unaricciachepasticcia

Kochblog eines einfachen Mädchens mit einfachen und leicht nachzumachenden Rezepten.

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