Graffe ohne Kartoffeln. Der gute Geschmack der Tradition.

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Graffe ohne Kartoffeln. Ein einfach zu handhabendes, altes Rezept. Für ein Ergebnis, das große Zufriedenheit bringt. Ich wüsste nicht, woher die Graffe stammen; dieses Rezept habe ich seit mindestens 40 Jahren und bewahre es in der Schublade auf. Immer Zeit für gute Sachen.

Ein einfacher Teig aus Eiern, Mehl, Milch und Zeit; um diese einfachen Krapfen zu bekommen, die wir so gern mögen.

Neulich fragte Ettore, mein Enkel: „Oma, warum machen wir nicht die süßen Krapfen?“ Also haben wir losgelegt, um die Krapfen zuzubereiten.

Wir haben zusammen mit Lisa, einer weiteren Enkelin, gekleckert, Krapfen geformt, gelächelt, frittiert und schließlich gegessen – zur Freude meiner Kleinen. Und nicht nur sie fanden sie super, auch die Erwachsenen.

Zweifache Gehzeit und etwas Zitronenabrieb sorgen dafür, dass diese Krapfen zu den besten frittierten Gebäcken gehören.

Im Folgenden ein paar Tipps zu frittierten Süßspeisen!

  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 3 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 1 Stunde
  • Kochzeit: 3 Minuten
  • Portionen: 20/25 Stück
  • Kochmethoden: Frittieren
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Alle Jahreszeiten

Zutaten für die Graffe

Mehl, Eier, Milch gehören zu den Zutaten, die man für diese köstlichen Krapfen benötigt; habe ich schon „köstlich“ gesagt? Ich glaube schon!

  • 1 kg Mehl
  • 50 Würfel Frischhefe (gepresst)
  • 220 Butter
  • 300 ml Milch (lauwarm)
  • 5 Eier
  • nach Belieben Zitronenschale (Zitrone)
  • nach Belieben Pflanzenöl (Zum Frittieren)

Nützliche Utensilien für die Graffe

Eine große Schüssel oder die Küchenmaschine, Backpapier für die Krapfen, eine Pfanne zum Frittieren. Die Geräte, die ich verwende, findet ihr in meinen Kauftipps

  • Zuckerstreuer
  • Küchenpapier

Nur ein bisschen Geduld für das Aufgehen der Graffe

Ein Teig, zwei Gärphasen – die Graffe kommen ganz langsam.

  • In einer Schüssel alle Zutaten mischen, mit dem Kneten beginnen und zum Schluss die Butter hinzufügen. So lange kneten, bis ein weicher, elastischer Teigklumpen entsteht.

  • Gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Er wird eine seidige und gleichmäßige Konsistenz haben.

  • In 20/25 Stücke teilen und die Krapfen formen, die ihr auf Quadrate aus Backpapier legt.

  • Portionsweise in heißem Öl frittieren, bis keine Teigstücke mehr übrig sind.

  • Im Kristallzucker wenden.

  • Eure Graffe sind bereit, langsam und genüsslich verzehrt zu werden!

Ein paar zusätzliche Tipps

Wenn ihr statt Kristallzucker lieber Puderzucker möchtet, könnt ihr den auch verwenden. Dieser Teig eignet sich auch gut für runde, flache Frittelle, die ihr später mit Vanillecreme füllen könnt. Lasst eurer Fantasie freien Lauf mit einem Klecks Nutella und am nächsten Tag einer Runde im Park, um gute Gewohnheiten beizubehalten!

Autorenbild

Enza Squillacioti

Dieser Blog ist eine Hommage an die wahrhaftigste und einfachste traditionelle Küche. Hier geht es nicht nur um Essen, sondern es werden auch praktische Tipps für makellose Ergebnisse angeboten. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Rezepte, Geschichten und Einblicke in wilde Kräuter und vergessene Lebensmittel, um die Bräuche und Wurzeln unserer gastronomischen Kultur gründlich kennenzulernen.

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