Torcolo di San Costanzo

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Rezept des Torcolo di San Costanzo, Schutzpatron der Stadt Perugia, zusammen mit San Lorenzo und Sant’Ercolano.

Ich habe Perugia auf meiner italienischen Rundreise persönlich kennengelernt. Ich war in Umbrien und konnte es mir nicht nehmen lassen, diese wunderschöne Stadt zu besuchen.

Eine Reise in die Vergangenheit, wie so oft in unseren Kunststädten. Reich an engen Gassen und verwinkelten Vierteln im historischen Zentrum und an den fünf Zugangstoren: Porta Sole, Porta Susanna, Porta San Pietro, Porta Eburnea, Porta Sant’Angelo; alle sind es wert, entdeckt und besucht zu werden, da sie das Herz dieser geschichtsträchtigen Stadt beherbergen. Der Torcolo ist eine Darstellung davon und des Kranzes, den der Märtyrer trug.

Costanzo von Perugia, geboren in Foligno, erster Bischof der Stadt. Die Kirche erinnert am 29. Januar an ihn, und anlässlich dieser Feierlichkeiten entstand der Torcolo di San Costanzo: ein duftender Kranz aus Anis und Zedernfrüchten, angereichert mit Rosinen und Pinienkernen.

Ich habe ihn damals schon probiert und nun, zwischen den Zeilen meines Blogs, teile ich das Rezept mit euch, nicht weil es unauffindbar ist (auch die Handelskammer bewahrt das Original auf), sondern gerade wegen der Geschichte, die es mit sich bringt. Auf meiner Reise durch historische Rezepte lese ich gerne auch über diesen einfachen und köstlichen Kuchen.

  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 6 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 30 Minuten
  • Portionen: 10
  • Kochmethoden: Ofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Alle Jahreszeiten

Zutaten

Mehl, Zucker und Duft…

  • 600 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 100 g kandierte Zedernfrüchte
  • 120 g Rosinen
  • 100 g Pinienkerne
  • 10 g Anissamen
  • 100 ml Olivenöl
  • 35 g frische Hefe
  • 300 ml Wasser (Lauwarm)
  • 6 g Salz
  • 1 Ei (Zum Bestreichen der Oberfläche)

Werkzeuge

Eine Schüssel oder Küchenmaschine zum Kneten, Backform zum Backen.

  • Schüsseln
  • Backformen

Schritte

Von einem einfachen Teig zur Form…

  • Zuerst das Mehl, das lauwarme Wasser, in dem die Hefe aufgelöst wurde, und das Salz verkneten. Gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Es wurde mir empfohlen, diesen Teig abends vorzubereiten und bis zum nächsten Morgen im Kühlschrank ruhen zu lassen, was ich bei vielen Hefeteigen mache, da es eine bessere Struktur und eine langsame Glutenbildung ermöglicht.

  • Den Teig wieder aufnehmen. Öl hinzufügen und dann die restlichen Zutaten, nach weiteren mindestens fünf Minuten Kneten. Das Öl sollte gut aufgenommen sein und der Teig eine homogene Konsistenz haben. Fügen Sie nun die anderen Zutaten hinzu und vollenden Sie die Verarbeitung

  • Lassen Sie den Teig an einem warmen Ort, fern von Luftzügen, etwa drei Stunden gehen. Ich empfehle den Ofen mit einem Topf mit heißem Wasser.

  • Bestreichen Sie die Oberfläche mit dem geschlagenen Ei und dekorieren Sie nach Belieben.

  • Backen Sie im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad für etwa 45 Minuten.

Es hält sich einige Tage außerhalb des Kühlschranks. Auch trocken, um in Milch einzutauchen, ist es hervorragend. Ideal, um einen guten Tee zu begleiten oder als Nachtisch. Einige Menschen schneiden 5 Kerben in die Oberfläche, um an die perugianischen Viertel zu erinnern. Ich habe 5 Mandeln hinzugefügt, andere setzen 5 kandierte Kirschen.

FAQ (Fragen und Antworten)

  • Kann ich das Ei weglassen?

    Statt mit Ei zu bestreichen, kann man Milch verwenden.

  • Kann ich das Öl durch Butter ersetzen?

    Einige Rezepte sehen die Verwendung von Butter zu 50% vor.

Autorenbild

Enza Squillacioti

Dieser Blog ist eine Hommage an die wahrhaftigste und einfachste traditionelle Küche. Hier geht es nicht nur um Essen, sondern es werden auch praktische Tipps für makellose Ergebnisse angeboten. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Rezepte, Geschichten und Einblicke in wilde Kräuter und vergessene Lebensmittel, um die Bräuche und Wurzeln unserer gastronomischen Kultur gründlich kennenzulernen.

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