Die Ladokouloura sind traditionelle griechische Kekse aus Olivenöl, aromatisiert mit Orangensaft, Zimt und Nelken. Ein altes Rezept, das in den Dörfern als Symbol für Einfachheit und Teilen überliefert wurde und oft während der Fastenzeiten der orthodoxen Tradition zubereitet wird, da es ohne Eier und Milchprodukte auskommt.
➡️In dieser Version habe ich sie glutenfrei, mit Reismehl, Maisstärke und einer Prise Xanthan sowie zuckerfrei mit Erythrit hergestellt. Nachdem ich die Kekse geformt und in Sesam gewälzt habe, habe ich sie gebacken, bis sie goldbraun und duftend sind.
➡️Ich habe sie mit der Soumada begleitet, einem griechischen Mandelgetränk, das typisch für die Insel Lefkada ist und traditionell bei besonderen Anlässen wie Hochzeiten oder Taufen serviert wird.
- Schwierigkeit: Mittel
- Kosten: Günstig
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Portionen: 4 Personen
- Kochmethoden: Ofen
- Küche: Griechisch
- Saisonalität: Alle Jahreszeiten
Zutaten
- 250 ml Olivenöl
- 120 g Erythrit
- 120 ml Orangensaft (+ Orangenschale)
- 1 Teelöffel Natron
- 16 g Backpulver
- nach Geschmack Zimtpulver
- 1/2 Teelöffel gemahlene Nelken
- 450 g Reismehl
- 50 g Maisstärke
- 1 Teelöffel Xanthan
- 100 g geschälte Mandeln (am besten eine Mischung aus süß und bitter)
- 250 g Erythrit
Werkzeuge
- 1 Glas hoher Tumbler
Schritte
Emulsion: In einer Schüssel das Öl mit dem Erythrit schlagen, bis es heller wird. Fügen Sie den Orangen- und Orangenschalen, Zimt, Nelken, Natron und Backpulver hinzu.
Teig: Das gesiebte Mehl mit Xanthan und Stärke nach und nach hinzufügen. Kurz kneten, bis ein weicher, aber nicht klebriger Teig entsteht.
Formen: Machen Sie Schnüre von 30/40 g, formen Sie sie zu kleinen Ringen und rollen Sie sie in Sesam.
Backen: Bei 180°C (statisch) für etwa 20-25 Minuten bis zur Goldbraunheit backen. Vollständig abkühlen lassen, um maximale Knusprigkeit zu erreichen.
Extraktion: Mandeln mit einem kleinen Teil Wasser pürieren. Die Flüssigkeit durch ein Tuch (oder Gaze) stark auspressen, um die gesamte dichte „Milch“ zu extrahieren.
Kochen: In einem kleinen Topf diese konzentrierte Mandelmilch mit dem restlichen Wasser (zwischen 200 ml und 250 ml) und Erythrit vermischen. Zum Kochen bringen und sanft köcheln lassen, bis die Flüssigkeit reduziert und leicht sirupartig ist.Servieren: Nach dem Abkühlen mit Wasser im Verhältnis 1:4 servieren (in der Regel 1 Teil Sirup und 3-4 Teile Wasser), mit Eis.
Da Erythrit nicht die gleiche „bindende“ Eigenschaft wie Zucker hat und dazu neigt, bei Abkühlung zu rekristallisieren, wird der Sirup weniger dickflüssig als das Original. Daher empfehle ich, den Sirup im Kühlschrank aufzubewahren und gut zu schütteln, bevor er mit kaltem Wasser verdünnt wird.
FAQ (Fragen und Antworten)
Wann findet das orthodoxe Fasten statt?
Das Fasten in der orthodoxen Kirche ist ein Grundpfeiler des geistlichen Lebens und nimmt fast die Hälfte des liturgischen Jahres ein. Es ist hauptsächlich in vier verlängerte Perioden und feste wöchentliche Tage unterteilt.
Die 4 Großen FastenperiodenFasten
Große Fastenzeit: Dies ist die strengste Periode, sie beginnt sieben Wochen vor Ostern. Im Jahr 2026 fällt das orthodoxe Osterfest auf den 12. April, also beginnt die Fastenzeit am 23. Februar (Reiner Montag).
Weihnachtsfasten (Weihnachtsfastenzeit): Dauert 40 Tage, vom 15. November bis 24. Dezember.
Apostelfasten: Beginnt am Montag nach dem Sonntag Allerheiligen und endet am 28. Juni (Vorabend der Heiligen Peter und Paul). Die Dauer variiert je nach Datum des Osterfestes.
Fasten der Entschlafung: Vom 1. bis 14. August, zur Vorbereitung auf das Fest der Entschlafung der Mutter Gottes (15. August).
Wöchentliches Fasten
Mit Ausnahmen (wie den „freien“ Wochen nach großen Festen) fasten die Gläubigen jeden Mittwoch (im Gedenken an den Verrat des Judas) und Freitag (im Gedenken an die Kreuzigung).
Was man isst (und was nicht)
Das orthodoxe Fasten ist im Allgemeinen strenger als das katholische Fasten. An „strengen Fastentagen“:
Verboten: Fleisch, Eier, Milchprodukte (Butter, Milch, Käse) und oft auch Fisch, Wein und Olivenöl.
Erlaubt: Gemüse, Obst, Getreide, Hülsenfrüchte, Schalentiere und Krebstiere (da sie als „blutfrei“ gelten).
Ausnahmen: An einigen Feiertagen innerhalb der Fastenperioden ist der Verzehr von Fisch, Wein und Öl erlaubt.
Die ladokouloura sind perfekt, da sie ohne tierische Produkte sind und an Tagen, an denen Öl erlaubt ist, verzehrt werden können!

