Der Petit Beurre, oder Véritable Petit Beurre, auch bekannt unter der Abkürzung VPB, ist ein Mürbeteig-Keks aus Nantes, sehr bekannt in Frankreich und insbesondere in den Regionen an der Loire.
Das Substantiv Petit Beurre ist ein generischer Begriff, es hat einen Bindestrich und wird im Plural oft falsch geschrieben, wenn man sich auf „Kekse“ bezieht.
Er heißt „Petibör“ in der Türkei und „Πτι-Μπερ“/“PteeBer“ in Griechenland.
Er misst 65 mm Länge, 54 mm Breite und 6,5 mm Dicke bei einem Einzelgewicht von 8,33 g.
LU PETIT-BEURRE NANTES ist die auf der Vorderseite eingeprägte Aufschrift, er ist mit vier ohrenförmigen Ecken versehen und zeigt vier Reihen mit jeweils sechs Vertiefungen (insgesamt vierundzwanzig).
Die Zutaten sind einfach Butter, Puderzucker, Wasser, Mehl und eine Prise Salz. Ich habe sie mit Lavendel zubereitet: PETIT-BEURRE À LA LAVANDE (rund, weil ich keine rechteckige Form hatte 😅).
Zu Ehren der Lavendelblüte in der Provence von Mitte Juni bis Mitte August.
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 3 Stunden
- Vorbereitungszeit: 20 Minuten
- Kochzeit: 15 Minuten
- Portionen: 20 Kekse
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Französisch
- Saisonalität: Frühling
Zutaten
- 100 g gesalzene Butter
- nach Belieben Lavendel
- 60 ml Wasser
- 250 g Mehl
- 5 g Backpulver
- 1 Prise Salz
Werkzeuge
- 1 Form Ausstechpresse für Petit Beurre-Kekse
Schritte
Butter, am besten gesalzen, mit getrocknetem Lavendel, Puderzucker, Wasser und einer Prise Salz vermengen und die Masse etwa 20 Minuten bearbeiten, dann Mehl und Backpulver hinzufügen.
Im Kühlschrank 3 Stunden ruhen lassen.
Den Teig ausrollen und mit der passenden Form oder mit eigenen Ausstechern die Kekse ausstechen.
Mit Milch bestreichen und im Ofen bei 180° ca. 12–15 Minuten backen.
Warum nicht eine Hochzeitsliste online erstellen?
FAQ (Fragen und Antworten)
Was ist der Unterschied zwischen pasta frolla, pâte sucrée und pâte sablée ?
Sie werden mit denselben Zutaten zubereitet, aber nicht in denselben Verhältnissen.
Der Mürbeteig (pasta frolla) unterscheidet sich von der pâte sucrée durch den höheren Butteranteil.
Weniger buttrig, aber süßer, ist die pâte sucrée kompakter und leichter zu verarbeiten.
Sie hat eine feinere und kompaktere, aber auch trockenere Konsistenz.
Diese strukturelle Unterschiede lassen sich auch dadurch erklären, dass die Zutaten nicht in derselben Reihenfolge eingearbeitet werden.
Die pâte sucrée wird allgemein mit der sogenannten „Mantecazione“-Methode hergestellt: die Butter so lange schlagen, bis sie cremig ist, bevor man gesiebten Puderzucker, verquirlte Eier, gesiebtes Mehl und Salz einarbeitet. Butter und Eier sollten Zimmertemperatur haben, um Körnigkeit zu vermeiden.
Der pasta frolla kann hingegen ausschließlich mit der „Sandier-Methode“ (sabbiare) hergestellt werden. Mehl und Zucker zusammen sieben, das Salz hinzufügen, bevor man kalte Butter in Stücken einarbeitet, dann das verquirlte Ei.
Der Mürbeteig ist kompakter und weist einen höheren Butteranteil auf.
Die pâte sablée dagegen enthält weniger Zucker und ihre Konsistenz ist eher „sandig“ und bröselig.

