Mir ist es sehr wichtig, die Saisonalität von Gemüse zu respektieren, und deshalb mache ich in dieser späten Frühlingszeit gern ein Spargel‑Pistazien‑Pesto. Es ist eine Variante des klassischen Pestos mit einer zarten Nuance, geeignet für Pasta, aber nicht nur. Wie ihr sehen werdet, verwende ich es auch häufig zu Aperitifs oder als Vorspeise und kombiniere es mit verschiedenen Zubereitungen. Diesem Pesto habe ich eine Nuance der Tuscia verliehen dank dem Presciuttini‑Öl, das ich für die Challenge DivinMangiandoinTour 2025 von Slow Food Viterbo e Tuscia und der Gemeinde Tarquinia erhalten habe. Dieses Öl entsteht durch die Wiederherstellung von 3000 Olivenbäumen der Sorten Canino, Moraiolo und Leccino, ohne Einsatz chemischer Mittel und im Respekt der Umwelt. Das merkt man auch im Pesto! Wenn ihr also ein besonderes Pesto probieren wollt, macht es mit mir — ihr braucht nur einen Küchenprozessor (bei mir ein Bimby)!
Für weitere Pesto‑Varianten schaut euch diese Links an!
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 2 Stunden
- Vorbereitungszeit: 30 Minuten
- Portionen: 14 Personen
- Kochmethoden: Ohne Kochen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Frühling, Frühling, Sommer
Zutaten
- 220 g Spargel (geputzt, Nettomenge (etwa ein Bund))
- 20 g Basilikum
- 60 g ungesalzene Pistazien (netto)
- 50 g geschälte Mandeln
- 1 Zehe Knoblauch
- 50 g geriebener Parmigiano (Parmesan)
- 50 g Pecorino Romano (gerieben)
- 60 g natives Olivenöl extra (Presciuttini)
- 5 g feines Salz
Werkzeuge
- 1 Küchenmaschine
- 2 Gläser
- 1 Schneidebrett
- 1 Pfanne
Schritte
Die Zubereitung des Spargel‑Pistazien‑Pestos ist wirklich einfach und schnell. Bevor ihr alle Zutaten zusammengebt, müsst ihr euch um den Spargel kümmern und ihn kurz garen. Schauen wir, wie man dieses tolle Pesto macht!
In einer Schüssel die Spargelstangen brechen und den härtesten Teil entfernen. Ich benutze kein Messer, weil das vorsichtige Abbrechen den zähen Teil von selbst löst. Alternativ mit einem Messer den harten Teil abschneiden. Die Spargelstangen waschen und auf einem Schneidebrett in Stücke schneiden.
Die Spargelstücke in eine Pfanne geben mit der Knoblauchzehe in Stücken, etwas vom Öl aus dem Rezept und einer Tasse Wasser. Bei niedriger Hitze maximal 5 Minuten garen, bis das Wasser aufgenommen ist. Sie sollten trotzdem noch knackig sein. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
In den Behälter der Küchenmaschine (bei mir dem Bimby TM31) die Basilikumblätter geben.
Die abgekühlten Spargelstücke hinzufügen (wenn gewünscht, kann man den beim Garen verwendeten Knoblauch entfernen).
In einer Schüssel hat man zuvor die Nüsse vorbereitet.
Pistazien und Mandeln in den Behälter geben, verschließen und die Maschine 20–30 Sekunden auf hoher Stufe laufen lassen. Beim Bimby habe ich Stufe 7 verwendet.
Mit einem Spatel das grob Zerkleinerte vom Rand nach unten schieben und die beiden Käsesorten hinzufügen.
Die Hälfte des Öls hinzufügen, den Behälter schließen und pürieren. Es wird sich allmählich gut verbinden.
Um eine gute Emulsion zu erreichen, das restliche Öl hinzufügen.
Für ein paar Sekunden auf höchster Stufe einschalten, damit sich die Masse emulsifiziert. Das Spargel‑Pistazien‑Pesto ist fertig!
Das Spargel‑Pistazien‑Pesto ist fertig! Ich habe es in zwei Einmachgläser gefüllt und mit zusätzlichem Öl bedeckt. Nachdem es luftdicht verschlossen ein paar Stunden im Kühlschrank geruht hat, haben sich die Aromen gesetzt und es ist bereit zur Verwendung!
Die klassischste Verwendung des Spargel‑Pistazien‑Pestos ist natürlich mit Pasta. Ich verwende Pesto aber oft auch als Dip zu Focacce, die ich meinen Gästen in meinen Kochkursen je nach Saison anbiete — und es kommt immer gut an. Dieses hier wurde besonders geliebt!
Das Spargel‑Pistazien‑Pesto hält sich in einem luftdicht verschlossenen Glas, mit Öl bedeckt, im Kühlschrank zwei bis drei Tage. Zur richtigen Saison ist es eine hervorragende Alternative zum klassischen Basilikum‑Pesto mit Pinienkernen. Wenn du es ausprobierst, sag es mir auf Instagram!
FAQ (Fragen und Antworten)
Kann ich das Spargel‑Pistazien‑Pesto einfrieren?
Einfrieren ist eine gute Idee. Ich habe kleine Plastikbehälter genutzt, um Portionen einzufrieren, so hat man es immer frisch und in optimalem Zustand. Allerdings sollte es nicht länger als einen Monat im Gefrierschrank bleiben.Welche Nüsse kann ich statt Pistazien verwenden?
Dieses Pesto gelingt auch nur mit Mandeln oder zur Hälfte Mandeln und zur Hälfte Cashews bzw. Mandeln und Pinienkernen. Nur Pistazien allein könnten es zu „süß“ machen.Kann ich eine vegane Version des Spargel‑Pistazien‑Pestos machen?
In diesem Pesto kann der tierische Käse durch Nährhefeflocken oder gereifte vegane „Käse“‑Alternativen ersetzt werden, die man mittlerweile in fast jedem Supermarkt findet. Mein Tipp ist, die 100 g der Rezeptangabe aufzuteilen und trotzdem die Hälfte durch Nährhefe zu ersetzen, damit die Konsistenz erhalten bleibt.

