Portugiesische Kürbisfrittelle Bolinho de Abóbora

Die portugiesischen Kürbisfrittelle Bolinho de Abóbora sind nicht die üblichen kleinen Frittelle, die man im Vorbeigehen isst.
In Portugal bereiten sie diese vor allem im Herbst und zu Festen zu, wenn man das, was die Erde gegeben hat, sammelt und in etwas Einfaches, aber Ehrliches verwandelt.
Es sind keine tausend Schritte nötig, keine ‚Tricks‘: Man muss es nur so machen, wie es immer gemacht wurde, weicher Teig, Löffel und heißes Öl.
Was zählt, ist die Hand, die Konsistenz muss so sein, dass sie nicht vom Löffel läuft, aber dicht genug, um beim Frittieren aufzugehen.
Es ist nicht nötig, der Perfektion nachzujagen, die Bolinhos müssen nicht alle gleich sein, die Schönheit liegt darin, dass jeder seine Form gemäß dem annimmt, der sie zubereitet.
Das Ergebnis? Goldene Frittellen, außen knusprig und innen weich..
Und das Beste ist, dass dieses Rezept, obwohl es von weit her kommt, auch zu uns spricht. Der Kürbis, das Frittieren, das Teilen… sind Teil unserer Bauernküche.
Suchst du nach einem Rezept, das nicht vergeht, das bleibt, das wärmt… hier ist es.
Du setzt dich hin, schenkst dir Kaffee oder ein Glas süßen Wein ein und genießt sie, denn manche Dinge funktionieren heute genauso wie damals.
Der Kürbis in Portugal ist seit Jahrhunderten präsent, aber die Bolinhos de Abóbora, wie wir sie heute kennen, verbreiteten sich vor allem in den ländlichen Gebieten im Norden, insbesondere in Minho und Trás-os-Montes.
Dort war die Küche immer arm, aber clever, alles wurde genutzt, das, was da war, wurde wertgeschätzt. Der Kürbis war leicht anzubauen, ertragreich und konservierbar für den Winter… perfekt!
Diese Frittelle entstanden als Rezept für ‚Tempos de Festa‘, die Tage im Jahr, an denen man endlich etwas Besonderes aß: Weihnachten, Neujahr und wichtige Sonntage. Sie waren keine täglichen Süßigkeiten, Öl war kostbar, und deshalb werden die Bolinhos noch heute als Dessert für den vollen Tisch betrachtet, nicht als schneller Snack.
Die Basis ist im Laufe der Zeit praktisch unverändert geblieben: gekochter und pürierter Kürbis, Mehl, Eier und ein Hauch Zucker.
Folgt dem Rezept und wenn ihr es nachmacht oder andere Rezepte auf meinem Blog nachmacht, schickt mir die Fotos, ich werde sie auf meiner Facebook-Seite in eurem Namen veröffentlichen.
Ca. 50 Kcal pro Frittelle

Portugiesische Kürbisfrittelle Bolinho de Abóbora
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Günstig
  • Vorbereitungszeit: 45 Minuten
  • Portionen: 50 Stück
  • Kochmethoden: Frittieren
  • Küche: Portugiesisch
  • Saisonalität: Silvester, Weihnachten

Zutaten zur Herstellung der Portugiesischen Kürbisfrittelle Bolinho de Abóbora

  • 250 g Mehl 00
  • 200 g Kürbis (zu Püree verarbeitet)
  • 2 Eier (mittel)
  • 100 g Zucker
  • 70 ml Orangensaft (aus gepressten Orangen)
  • 2 Esslöffel Cachaça (Likör)
  • 1 Esslöffel geriebene Orangenschale
  • 1 Esslöffel Backpulver für Süßspeisen
  • Sonnenblumenöl (zum Frittieren)
  • 100 g Zucker
  • 1/2 Esslöffel Zimtpulver

Werkzeuge

  • 1 Topf Topf zum Frittieren
  • 1 Rührgerät Rührgerät für Süßspeisen

Zubereitung der Portugiesischen Kürbisfrittelle Bolinho de Abóbora

  • Zuerst müssen wir das Kürbispüree herstellen, indem wir den Kürbis in Würfel ohne Schale schneiden.
    Wir backen ihn im Ofen bei 200 °C für etwa 30 Minuten, kontrollieren den Garzustand und wenn er weich ist, zerdrücken wir ihn mit einer Gabel oder pürieren ihn.
    Um 200 g Püree zu erhalten, benötigt man etwa 400-500 g rohen Kürbis.
    In die Rührschüssel des Rührgeräts geben wir alle Zutaten und mischen mit dem Rührgerät alles bis wir einen festen Teig erhalten, der nicht fließt und mit dem Löffel handhabbar ist.
    Wir bereiten die kleine Schüssel mit Zucker und Zimt vor und mischen gut.
    Bereiten Sie einen Topf mit Öl zum Frittieren vor und sobald die Temperatur erreicht ist, geben Sie den Teig mit Hilfe eines Löffels und eines Teelöffels in das Öl, um kleine Kugeln zu formen, die nicht zu groß sind.

  • Bei niedriger Hitze garen, bei fertigem Garzustand auf Küchenpapier abtropfen lassen und dann in Zucker und Zimt rollen.
    Sobald alle gekocht sind, vorzugsweise heiß verzehren, aber ich muss sagen, dass sie auch am nächsten Tag gut schmecken.

    Portugiesische Kürbisfrittelle Bolinho de Abóbora

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loscrignodelbuongusto

Mein Name ist Francesca Mele und "Lo scrigno del buongusto" ist der Name meines Blogs. Ich bin waschechte Abruzzerin, und nach einigen Jahren mit einer Koch-Website habe ich mich entschieden, einen Blog zu starten. Insgesamt bin ich jetzt seit 12 Jahren online, und deshalb kennen mich viele von euch schon seit einiger Zeit! Ich koche gerne und bin weder eine Chefköchin noch eine professionelle Köchin, sondern habe einfach nur die Leidenschaft fürs Kochen, Zubereiten und Erfinden neuer Gerichte. Die Rezepte, die ihr auf meinem Blog findet, sind nicht kopiert, und auch die Fotos sind nicht aus dem Internet heruntergeladen, sondern von mir selbst gemacht.

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