Würzige Schwiegermutterzungen

Würzige Schwiegermutterzungen sind ein knuspriges und unwiderstehliches Rezept aus dem Piemont, perfekt als Vorspeise, Aperitif oder selbstgemachter Snack.
Die würzigen Schwiegermutterzungen gehören zu den beliebtesten Spezialitäten der piemontesischen Tradition, stammen aus dem Herzen des Piemont und werden heute in ganz Italien für ihre Einfachheit und einzigartige Knusprigkeit geschätzt.
Dieses typische Rezept hat seine Wurzeln in der bäuerlichen Kultur, wo wenige, echte Zutaten zu duftenden und schmackhaften Zubereitungen führten, ideal zum Teilen am Tisch.
Auch bekannt als eine dünne und längliche Variante der Grissini, erinnern die Schwiegermutterzungen an knusprige Pizzastücke, von Hand gezogen und mit unregelmäßiger Form.
Gerade diese Unvollkommenheit macht sie authentisch und rustikal, ideal für alle, die hausgemachte Backwaren lieben.
In der klassischen Version wird Rosmarin auf der Oberfläche verwendet, der Duft und Charakter verleiht. In dieser Variante habe ich jedoch Oregano direkt in den Teig gegeben, eine persönliche Entscheidung, die jedem Bissen ein intensiveres und umhüllendes Aroma verleiht, dabei aber dem Geist des Originals treu bleibt.
Die Zubereitung verlangt einen dünnen Teig, der von Hand bearbeitet und langgezogen wird, anschließend mit dem Nudelholz auf eine gleichmäßige Dicke ausgerollt wird.
Dieser Schritt ist entscheidend, um eine gleichmäßige Garung und eine perfekt knusprige Konsistenz zu gewährleisten.
Auch wenn meine Zungen der Schwiegermutter etwas weniger dünn sind als die traditionelle Version, ist das Ergebnis trotzdem duftend und unwiderstehlich.
Perfekt als raffinierte Vorspeise, für einen hausgemachten Aperitif, serviert mit Aufschnitt und Käse oder pur als knuspriger Snack – diese würzigen Schwiegermutterzungen werden jeden erobern, der Grissini, dünne Fladen und kleine Pizzen liebt.
Wenn ihr ein einfaches, schnelles Rezept mit authentischem Geschmack sucht, wird euch diese Version überraschen.
Denn in der Küche ist Tradition wichtig, aber eine persönliche Note macht immer den Unterschied.
Ca. 338 kcal pro Stück

Würzige Schwiegermutterzungen
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 2 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Portionen: 6 Stück
  • Kochmethoden: Backofen (elektrisch)
  • Küche: Regionale italienische Küche
  • Region: Piemont
  • Saisonalität: Ganzjährig

Zutaten für die Zubereitung der würzigen Schwiegermutterzungen

  • 400 g Weizenmehl (Typ 0)
  • 200 ml Wasser
  • 15 g Salz
  • 2 Esslöffel getrockneter Oregano
  • 4 Esslöffel extra natives Olivenöl
  • 4 g frische Hefe
  • 2 Esslöffel extra natives Olivenöl

Utensilien

  • 1 Antihaft-Backblech antihaftbeschichtetes Backblech

Zubereitung der würzigen Schwiegermutterzungen

  • In eine Schüssel das Wasser geben, die Hefe hinzufügen und auflösen, dann Öl und den getrockneten Oregano zugeben und gut verrühren.
    Zum Schluss das Mehl dazugeben und nochmals mischen, dann den Teig mit den Händen in der Schüssel so lange bearbeiten, bis ein homogener Teigball entsteht.
    Die Schüssel mit dem bearbeiteten Teig abdecken und 1 Stunde und ½ gehen lassen. Nach der Gehzeit den Teig auf die Arbeitsfläche geben und 6 gleich große Kugeln formen.
    Mindestens 30 Minuten ruhen lassen, dann jede Kugel zu langen, nicht zu breiten „Zungen“ ausrollen (richtet euch nach dem Foto).
    Die Schwiegermutterzungen auf ein eingefettetes Backblech legen, anschließend mit extra nativem Olivenöl bestreichen, etwa 20 Minuten ruhen lassen (die Zeit, bis der Ofen vorgeheizt ist) und bei 220°C 12–15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.

  • Die Backzeit kann je nach Dicke der Zungen variieren, deshalb während des Backens kontrollieren.

    Würzige Schwiegermutterzungen

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loscrignodelbuongusto

Mein Name ist Francesca Mele und "Lo scrigno del buongusto" ist der Name meines Blogs. Ich bin waschechte Abruzzerin, und nach einigen Jahren mit einer Koch-Website habe ich mich entschieden, einen Blog zu starten. Insgesamt bin ich jetzt seit 12 Jahren online, und deshalb kennen mich viele von euch schon seit einiger Zeit! Ich koche gerne und bin weder eine Chefköchin noch eine professionelle Köchin, sondern habe einfach nur die Leidenschaft fürs Kochen, Zubereiten und Erfinden neuer Gerichte. Die Rezepte, die ihr auf meinem Blog findet, sind nicht kopiert, und auch die Fotos sind nicht aus dem Internet heruntergeladen, sondern von mir selbst gemacht.

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