Focaccia di Recco

Die Focaccia di Recco ist eines jener Gerichte, die einen beim ersten Biss gewinnen.
Sehr dünn, außen knusprig und innen unglaublich cremig, gehört sie zu den beliebtesten Spezialitäten der ligurischen Küche.
Was sie so besonders macht, ist ihre Einfachheit: ein hefefreier Teig, hauchdünn ausgerollt, der ein weiches Herz aus Squacquerone umschließt, das im Ofen zu schmelzen beginnt und einen unwiderstehlichen Duft verströmt.
Die Ursprünge der Focaccia di Recco sind eng mit der bäuerlichen Tradition Liguriens verbunden.
Früher wurde sie mit wenigen, dafür hochwertigen Zutaten zubereitet, die mit Können zu einem geschmackvollen Gericht verwandelt wurden.
Noch heute ist diese Spezialität ein Symbol für geselliges Beisammensein und authentische Küche, weshalb sie die IGP-Anerkennung erhalten hat, die Rezeptur und Region schützt.
Eine der Eigenschaften, die die Focaccia di Recco einzigartig macht, ist ihre Leichtigkeit: das Fehlen von Hefe macht sie besser verdaulich als andere Focacce, bleibt dabei aber geschmacklich intensiv.
Ja, das Rezept ist kalorienreich, eignet sich aber perfekt als Hauptgericht, Vorspeise zum Teilen oder als schnelle Abendmahlzeit, wenn man etwas Besonderes ohne großen Aufwand möchte.
Die traditionelle Variante sieht ausschließlich Squacquerone vor, wer gerne experimentiert, kann sie mit Aufschnitt wie rohem Schinken oder Speck verfeinern und so noch großzügiger machen.
In jedem Fall ist das Ergebnis immer überraschend… eine dünne, goldene Focaccia mit Charakter.
Selbstgemacht ist die Focaccia di Recco einfacher als man denkt. Der Teig ist schnell gemacht und die Backzeit kurz, ideal also auch für alle, die wenig Zeit haben, aber nicht auf ein traditionelles, eindrucksvolles Gericht verzichten wollen.
Wenn du sie noch nie probiert hast, ist jetzt die richtige Gelegenheit: Lies weiter für Zutaten, Zubereitung und Tipps, um eine authentische, knusprige und unwiderstehliche Focaccia di Recco auf den Tisch zu bringen.
ca. 533 kcal pro Person

Focaccia di Recco
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Mittel
  • Ruhezeit: 30 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Portionen: 4 Personen
  • Kochmethoden: Elektrischer Backofen
  • Küche: Italienische Regionalküche
  • Region: Ligurien
  • Saisonalität: Ganzjährig

Zutaten für die Focaccia di Recco

  • 250 g Weizenmehl (Tipo 0)
  • 120 g Wasser (lauwarm)
  • 30 ml extra natives Olivenöl (+ 1 Esslöffel zum Bestreichen)
  • 1 Teelöffel Salz
  • 300 g Squacquerone (alternativ Crescenza oder Stracchino)

Werkzeuge

  • 1 Antihaft-Backform Rechteckige Antihaft-Backform

Zubereitung der Focaccia di Recco

  • In eine Schüssel das Mehl geben, lauwarmes Wasser, natives Olivenöl und Salz hinzufügen und den Teig so lange bearbeiten, bis er eine homogene Kugel bildet.
    Den Teig 30 Minuten ruhen lassen.
    Danach den Teig erneut bearbeiten und in zwei Teile teilen….

  • ….die erste Teigplatte mit dem Nudelholz ausrollen und mit den Händen etwas dehnen, bis sie sehr dünn ist.
    Die so entstandene Teigplatte auf ein gefettetes Backblech legen, in Stücke geschnittenen Squacquerone darauf verteilen, die zweite Teigplatte ausrollen und darüberlegen, die Ränder gut verschließen und die Oberfläche leicht ein paar Mal einstechen, so dass kleine Einschnitte entstehen.

  • Die Oberfläche der Focaccia mit nativem Olivenöl bestreichen.
    In den vorgeheizten Backofen bei 200 °C geben und ca. 10–15 Minuten backen, dabei die Bräunung prüfen. Sie ist fertig, wenn die Oberfläche leicht goldbraun ist.

  • Am besten heiß servieren.

    Focaccia di Recco

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loscrignodelbuongusto

Mein Name ist Francesca Mele und "Lo scrigno del buongusto" ist der Name meines Blogs. Ich bin waschechte Abruzzerin, und nach einigen Jahren mit einer Koch-Website habe ich mich entschieden, einen Blog zu starten. Insgesamt bin ich jetzt seit 12 Jahren online, und deshalb kennen mich viele von euch schon seit einiger Zeit! Ich koche gerne und bin weder eine Chefköchin noch eine professionelle Köchin, sondern habe einfach nur die Leidenschaft fürs Kochen, Zubereiten und Erfinden neuer Gerichte. Die Rezepte, die ihr auf meinem Blog findet, sind nicht kopiert, und auch die Fotos sind nicht aus dem Internet heruntergeladen, sondern von mir selbst gemacht.

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