Schwarzkohltriebe in der Pfanne sind eine leckere Beilage, perfekt wenn man Lust auf etwas Einfaches, aber Geschmacksreiches hat. Die Spitzen des Schwarzkohls werden ohne Vorkochen zubereitet: sie garen direkt in der Pfanne und bleiben dadurch geschmackvoller und angenehm knackig.
Mit einem Schuss Öl und wenig Wasser werden die Triebe in wenigen Minuten gerade weich genug, behalten aber ihren rustikalen Charakter. Großmutter Benedetta kocht gerne verschiedene Varianten: mit angeschwitzter Zwiebel, gewürfelten Kartoffeln, Tomaten oder Sardellen, die beim Garen zerschmelzen und dem Gericht mehr Würze verleihen.
SAISON der zarten Schwarzkohltriebe (in der Toskana nennt man sie „Cimoni“): etwa vom späten Winter bis zum frühen Frühling, ungefähr von Februar bis April. In dieser Zeit bildet die Schwarzkohlpflanze, nachdem sie den ganzen Winter über Blätter produziert hat, die zarten apicalen und seitlichen Triebe: sie sind zarter als die Blätter und schmecken etwas süßer.
REZEPTE mit Schwarzkohl
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Günstig
- Vorbereitungszeit: 5 Minuten
- Kochzeit: 10 Minuten
- Portionen: 2 Personen
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Gesund
- Saisonalität: Winter, Frühling
- Leistung 29,86 (Kcal)
- Kohlenhydrate 2,22 (g) davon Zucker 1,04 (g)
- Proteine 0,49 (g)
- Fett 2,43 (g) davon gesättigt 0,35 (g)davon ungesättigt 0,06 (g)
- Fasern 0,94 (g)
- Natrium 200,64 (mg)
Richtwerte für eine Portion von 55 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.
* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov
Schwarzkohltriebe in der Pfanne
- 60 g Schwarzkohl (apikale oder seitliche Triebspitzen)
- 1 Schuss extra natives Olivenöl (oder Pflanzenöl)
- nach Bedarf Wasser
- 1 Prise feines Salz (und aromatische Kräuter)
- 1 Zehe Knoblauch
- 1 Zwiebel (vorher zum Andünsten)
- nach Bedarf Paprikapulver
Utensilien
- Pfanne Antihaft
- Kochlöffel Holz
Schwarzkohltriebe in der Pfanne, ohne Vorkochen
Müssen sie vor dem Braten erst gekocht werden?
Nein, sie werden direkt in der Pfanne gegart und behalten so Knackigkeit und Geschmack.
Zuerst werden die Schwarzkohltriebe halbiert oder geviertelt, besonders wenn die Spitzen groß sind. So lassen sich eventuell anhaftende Erdreste besser entfernen. Nach dem Schneiden werden sie in kaltem Wasser vorsichtig bewegt und anschließend grob abgetropft.
Dann werden die Schwarzkohltriebe in eine passend große Pfanne mit einem Schuss Öl und wenig Wasser gegeben. Nach Geschmack kann man eine leicht angeschwitzte Zwiebel oder eine Knoblauchzehe hinzufügen. Sie werden nur wenige Minuten gegart und mit Salz sowie aromatischen Kräutern (Lorbeer, Majoran, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Thymian) gewürzt.
Je nach Bedarf wird mit dem Deckel gearbeitet: abgedeckt, wenn mehr Dampf gebraucht wird, oder offen, um das Wasser etwas einkochen zu lassen; bei Bedarf wenig Wasser nachgeben.
Die Garzeit beträgt etwa 10–15 Minuten, bis die Triebe zart sind. Serviert werden sie mit einer Prise Pfeffer oder Paprikapulver.
AUFBEWAHREN der Schwarzkohltriebe in der Pfanne
Im Kühlschrank halten sie sich maximal 3 Tage in einem luftdichten Behälter.
Im Gefrierschrank bis zu 3 Monate, danach bei niedriger Hitze direkt in der Pfanne wieder erwärmen.
FAQ (Fragen und Antworten)
Schmecken die Schwarzkohltriebe wie die Blätter?
Sie sind zarter und leicht süßer als die ausgewachsenen Blätter und haben eine knackigere Textur.
Kann man sie auch roh essen?
Ja, die jungen Triebe eignen sich für Salate oder Smoothies, aber das Braten in der Pfanne verstärkt den Geschmack und erhält die Knackigkeit.
Welche Nährstoffe enthalten sie?
Sie sind reich an Vitaminen A, C und K, Mineralstoffen wie Kalzium und Eisen sowie Antioxidantien.
Sind die Spitzen anders als die Blätter?
Ja. Die Spitzen oder Triebe sind jünger und zarter als die ausgewachsenen Blätter des Schwarzkohls. Sie haben eine feinere Textur und einen milderen, süßeren Geschmack, deshalb werden sie in der Küche sehr geschätzt.
Wie heißen die Schwarzkohltriebe?
Die gebräuchlichsten Bezeichnungen sind „Spitzen des Schwarzkohls“, „Schwarzkohltriebe“ oder „Triebspitzen“. Oft spricht man einfach von „Spitzen“, wenn die jungen, zarten Teile der Pflanze gemeint sind.
Gibt es einen Unterschied zwischen Spitzen, Trieben und Sprossen des Schwarzkohls?
Im Grunde gibt es keinen echten Unterschied: die Begriffe werden synonym verwendet. Alle bezeichnen das neue Wachstum der Pflanze, also die zarteren apicalen Teile, die nach der Ernte der Blätter oder am Ende des Winters entstehen.

