Bei uns zuhause im Sommer fehlt es nie: Spumone mit Waldbeeren. Ich mache es seit Jahren, oft mit Beeren aus dem Gefrierschrank, die ich immer parat habe, und jedes Mal überrascht es alle — vor allem weil man keine Eismaschine braucht, keinen großen Aufwand und kaum Zutaten.
Es ist fluffig wie eine Mousse, kalt wie Eis und hat diese intensive violette Farbe, die schon allein Lust macht, bevor man probiert. Der Duft frisch pürierter Beeren ist etwas, das man nicht vergisst.
Das Geheimnis dieses Rezepts ist ganz einfach: Man püriert die Beeren noch gefroren zusammen mit dem Eiweiß. So schlägt die Masse sofort auf, wird voluminös und schaumig, ganz ohne Langzeit-Rühren oder Eismaschine. Das ist so ein Trick, den man, wenn man ihn einmal kennt, nie mehr missen möchte.
Du kannst es in Schälchen oder Aperitif-Gläsern servieren, mit ein paar frischen Beeren und einem Minzblatt dekoriert. Perfekt nach dem Essen, als sommerlicher Snack oder um Gäste mit minimalem Aufwand zu beeindrucken.
- Schwierigkeit: Ganz einfach
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 3 Stunden
- Vorbereitungszeit: 5 Minuten
- Portionen: 4 Personen
- Kochmethoden: Ohne Kochen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Frühling, Sommer
Zutaten für das Spumone mit Waldbeeren
- 300 g Waldbeeren (Gefroren)
- 100 g Zucker (feiner Kristallzucker)
- 1 Päckchen Vanillin
- 2 Eiweiß
Werkzeuge für das Spumone mit Waldbeeren
- 1 Mixer
Schritte für das Spumone mit Waldbeeren
Für das Spumone mit Waldbeeren gib die noch gefrorenen Beeren in den Mixer.
zusammen mit dem Zucker.
Püriere alles gut, bis eine glatte, kompakte Masse entsteht. Gefrorene Beeren sind entscheidend: die Kälte hilft der Masse, besser aufzuschlagen, wenn du das Eiweiß dazu gibst.
Gib Vanillin zur Beerenpüree und
die beiden Eiweiße hinzu, dann wieder auf hoher Stufe 2–3 Minuten mixen.
Die Masse wird an Volumen zunehmen und heller werden, fluffig und schaumig. Wenn sie sich verdoppelt hat und gut aufgeschlagen aussieht, ist sie fertig. Hör nicht vorher auf: genau dieser Schritt macht die luftige Konsistenz aus.
Verteile die Masse in Schälchen oder Gläser und stell sie für mindestens 3 Stunden in den Gefrierschrank. Vor dem Servieren 10–15 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, so wird sie etwas weicher und lässt sich leichter essen.
Mit ein paar frischen Beeren oder einem Minzblatt garnieren – das macht echt was her.
WIE MAN’S AUFBEWAHRT
Im Gefrierschrank hält es sich bis zu 2 Wochen, abgedeckt mit Frischhaltefolie oder in luftdichten Behältern. Vor dem Servieren immer 10–15 Minuten vorher herausnehmen: direkt aus dem Gefrierschrank ist es zu hart. Du musst es natürlich nicht erwärmen — einfach kurz ruhen lassen!
TIPPS
Verwende die Beeren direkt gefroren, nicht aufgetaut: genau die Kälte hilft der Masse, gut und schnell aufzuschlagen.
Wenn du es süßer magst, erhöhe den Zucker auf 120 g. Wenn du lieber mehr Säure der Früchte spüren willst, reduziere ihn auf 80 g.
Du kannst die Früchte nach Belieben variieren: gefrorene Erdbeeren, Mango, Himbeeren oder auch eine gemischte Auswahl funktionieren mit dem gleichen Vorgehen sehr gut.
FAQ (Fragen & Antworten)
Kann man das Spumone auch ohne Mixer machen?
Besser nicht. Um die Masse richtig aufzuschlagen braucht man einen ziemlich leistungsstarken Mixer. Mit einem Stabmixer kannst du es probieren, aber das Ergebnis wird weniger schaumig sein.
Kann man frische Früchte statt gefrorener nehmen?
Ja, das geht, aber mit gefrorenen Beeren gelingt es besser, weil die Kälte das Aufschlagen unterstützt. Wenn du frische Früchte verwendest, stell die Masse vor dem Verteilen kurz (ca. 30 Minuten) in den Gefrierschrank.
Ist es sicher, rohes Eiweiß zu essen?
In diesem Rezept wird das Eiweiß nicht erhitzt. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, verwende pasteurisiertes Eiweiß, das es fertig im Supermarkt gibt — das ist ideal für solche Zubereitungen.

