Cremig, leicht und zart ist die Pasta mit Spargel und Ricotta ein perfektes Frühlingsgericht, ideal, wenn man ein einfaches Rezept mit viel Geschmack servieren möchte. Schnell zubereitet, hebt diese schnelle Frühlingspasta den saisonalen Spargel besonders gut hervor: die Stiele werden teilweise püriert, um eine weiche Spargel-Ricotta-Creme zu erhalten, und teilweise zusammen mit den Spitzen beim Anrichten zugefügt – das gibt Textur und einen intensiveren Geschmack. Das Ergebnis ist eine cremige Spargelpasta, ausgewogen und wohlig.
Um noch mehr Charakter zu geben, habe ich etwas Parmigiano und Pecorino gerieben hinzugefügt, ihr könnt die Mengen aber nach Geschmack anpassen oder auch nur einen der beiden Käse verwenden. Unter den vielen Spargelrezepten, die man im Frühling zubereiten kann – wie Lasagne mit Spargel und Speck, Gnocchi mit Spargelcreme und Gorgonzola oder Risotto mit Spargel – ist die Pasta mit Spargel und Ricotta ohne Zweifel eine der einfachsten und schnellsten Varianten, perfekt für ein leichtes, vegetarisches Saisongericht.
Das könnte dich auch interessieren:
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Günstig
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Kochzeit: 10 Minuten
- Portionen: 4 Personen
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Frühling
- Leistung 318,50 (Kcal)
- Kohlenhydrate 33,06 (g) davon Zucker 4,20 (g)
- Proteine 14,63 (g)
- Fett 14,70 (g) davon gesättigt 6,92 (g)davon ungesättigt 3,10 (g)
- Fasern 3,36 (g)
- Natrium 521,10 (mg)
Richtwerte für eine Portion von 300 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.
* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov
Zutaten für die Pasta mit Spargel und Ricotta
- 360 g Pasta (bei mir glutenfrei)
- 400 g Spargel
- 250 g Ricotta (Kuhmilch)
- 20 g Parmigiano Reggiano DOP (gerieben)
- 10 g Pecorino Romano (gerieben)
- 2 EL Olivenöl extra vergine
- nach Belieben grobes Salz
- nach Belieben Pfeffer
Werkzeuge
- 1 Schneidebrett
- 1 Messer
- 1 Topf
- 1 Schöpflöffel mit Löchern
- 1 Mixer
Wie man die Pasta mit Spargel und Ricotta zubereitet
Für die Pasta mit Spargel und Ricotta beginnt ihr damit, den Spargel zu putzen. Entfernt das harte, faserige Ende des Stiels an der Stelle, wo er bricht (1). Spült ihn unter fließendem Wasser ab, trennt dann die Spitzen (2) und legt sie beiseite. Schneidet die Stiele in Stücke (3).
Stellt einen großzügigen Topf auf den Herd – denselben, den ihr zum Nudelkochen verwendet – mit leicht gesalzenem Wasser. Sobald das Wasser kocht, gebt die Spargelstiele hinein und lasst sie 8 Minuten garen. In den letzten 3 Minuten der Garzeit gebt auch die Spitzen dazu (4). Nehmt den Spargel ab, wenn er zart, aber nicht zerfallen ist, und nutzt einen Schaumlöffel mit Löchern, damit ihr das Kochwasser auffangt. Gebt die Hälfte der Stiele in einen Mixer, fügt 2 EL Öl und etwas von dem Kochwasser hinzu (5). Püriert, bis eine eher flüssige Creme entsteht (6).
Gebt nun die Ricotta dazu – ihr könnt Kuhmilchricotta verwenden, für einen zarteren, leichteren Geschmack, oder Schafs- bzw. Büffelricotta, die intensiver, aber auch fetter sind – sowie Parmigiano und Pecorino (7). Rührt mit einem Löffel um und gebt bei Bedarf noch etwas Kochwasser vom Spargel hinzu, falls die Creme zu dick ist (8). Kocht die Pasta im selben Wasser, in dem ihr den Spargel gegart habt, gießt sie al dente ab, fangt etwas vom Nudelkochwasser auf und gebt die Pasta in eine Schüssel zusammen mit der Spargel-Ricotta-Creme (9).
Schwenkt die Pasta kurz bei ausgeschaltetem Herd, gebt bei Bedarf wenig Nudelkochwasser dazu, falls die Sauce zu dick ist (10). Dann gebt die Spargelspitzen und die beiseitegelegten Stiele hinzu (11) und mischt noch einmal durch.
Serviert die Pasta mit Spargel und Ricotta sofort, garniert mit frisch gemahlenem Pfeffer und, wenn gewünscht, etwas geriebenem Parmigiano oder Pecorino.
Aufbewahrung
Die Spargel-Ricotta-Creme lässt sich gut im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter 2 Tage aufbewahren. Vor dem Gebrauch umrühren und einen Esslöffel heißes Wasser oder Milch dazugeben, um die Cremigkeit wiederherzustellen.
Tipps für eine perfekte Pasta mit Spargel und Ricotta
Damit die Pasta mit Spargel-Ricotta wirklich cremig und geschmackvoll wird, hier ein paar nützliche Hinweise:
• Bewahrt das Kochwasser auf: Es ist wichtig, um die Konsistenz der Sauce einzustellen und die Pasta zu binden.
• Garen den Spargel genau richtig: Er sollte zart, aber noch grün und glänzend sein – das ist besser für Geschmack und Farbe.
• Mischen bei ausgeschaltetem Herd: So vermeidet ihr, dass sich die Ricotta trennt, und behaltet eine cremige Konsistenz.
Varianten
Die Pasta mit Spargel und Ricotta ist vielseitig und lässt sich auf viele Arten abwandeln, bleibt dabei aber ein einfaches und leckeres Frühlingsgericht:
• Mit Pancetta oder Speck: für eine würzigere, nicht-vegetarische Version
• Mit Zitrone: etwas abgeriebene Schale für eine frische, duftige Note
• Mit Nüssen: grob gehackte Walnüsse oder Mandeln sorgen für Knackigkeit und Kontrast
• Mit anderen Pastasorten: funktioniert gut mit kurzen Nudeln, aber auch mit Tagliatelle oder Trofie
Fehler, die man bei Pasta mit Spargel und Ricotta vermeiden sollte
Damit die Pasta mit Spargel und Ricotta cremig und ausgewogen wird, solltet ihr einige häufige Fehler vermeiden, die das Ergebnis beeinträchtigen können:
Nicht genug pürieren:
Wenn die Spargelcreme körnig bleibt, verliert die Pasta ihre seidige Textur. Püriert die Stiele gut mit Öl und etwas Kochwasser, bis eine glatte Creme entsteht.
Zu viel Wasser auf einmal hinzufügen:
Das Kochwasser ist wichtig zum Binden, aber gebt es nach und nach: zu viel macht die Sauce zu flüssig.
Ricotta zu nass verwenden:
Eine nicht abgetropfte Ricotta kann die Cremigkeit beeinträchtigen. Wenn nötig, lasst sie zuvor abtropfen, damit die Pasta die richtige Konsistenz bekommt.
Spargel zu lange kochen:
Überkochter Spargel wird matschig und verliert Geschmack und Farbe. Er sollte zart, aber noch bissfest sein, besonders die Spitzen.
Falsches Anrichten:
Die Pasta bei hoher Hitze zu schwenken kann die Ricotta trennen. Besser bei ausgeschaltetem Herd mit etwas Kochwasser binden.
Nicht richtig salzen:
Die Spargel-Ricotta-Creme ist fein abgestimmt: ist das Nudelwasser zu wenig gesalzen, fehlt dem Gericht auch mit Käse der Geschmack.
FAQ (Fragen & Antworten)
Wie vermeide ich, dass die Spargel-Ricotta-Creme zu flüssig wird?
Gut abgetropfte Ricotta verwenden und das Kochwasser nach und nach dazugeben: so bekommt die Pasta mit Spargel die perfekte cremige Konsistenz.
Kann ich die Spargelcreme im Voraus zubereiten?
Ja, die Spargel-Ricotta-Creme lässt sich vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren: ideal, um die Zubereitung dieses Gerichts zu beschleunigen.
Welche Ricotta eignet sich für die Pasta mit Spargel und Ricotta?
Ich habe Kuhmilchricotta verwendet, die zarter und leichter ist, während Schafs- oder Büffelricotta intensiver im Geschmack und kalorienreicher sind.
Welche Pastasorte ist am besten geeignet?
Für dieses Rezept eignen sich besonders kurze Formen wie Mezze Maniche, Penne, Fusilli oder Farfalle, da sie die Spargelcreme besser aufnehmen.
Geht das auch ohne Mixer?
Ja, aber die Konsistenz wird weniger cremig: Für eine wirklich cremige Spargelpasta ist das Pürieren der Stiele empfehlenswert.

