Wüstenrosen aus dem Ofen oder aus der Heißluftfritteuse

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Wüstenrosen aus dem Ofen oder aus der Heißluftfritteuse. Ein originelles und leckeres Rezept, Cornflakes-Kekse: einfach, lecker und knusprig – die werden allen gefallen.

Die Wüstenrosen sind rustikale und verführerische Kekse, die sich durch ein weiches Inneres und eine unglaublich knusprige Hülle auszeichnen.
Der Teig wird aus Eiern, Zucker und weicher Butter hergestellt, dazu kommen Mehl, Backpulver und der süße Kick der Schokotropfen. Ihr könnt sie aber auch durch eingeweichte Rosinen ersetzen.

Sobald ein homogener Teig entstanden ist, nimmt man kleine Portionen heraus und formt Kugeln.
Das Geheimnis ihrer typischen Form? Die Cornflakes.

Jeder Keks wird in den Cerealien gerollt, bis er vollständig bedeckt ist – so entsteht die typische Struktur, die an Wüstenstein erinnert.

Zum Schluss genügt eine kurze Backzeit im Ofen oder in der Heißluftfritteuse: Heraus kommen goldbraune Kekse, bereit zum Frühstück oder als Nachmittags-Snack.

Die Wüstenrosen sind schon pur unwiderstehlich, ich habe sie zusätzlich mit einem leichten Hauch gesiebtem Puderzucker verfeinert, für etwas Eleganz und extra Süße.


Äußerst vielseitig: Diese Kekse sind ideale Begleiter zu jeder Tageszeit – perfekt, um sie in warme Milch zu tunken zum Frühstück oder zusammen mit einer Tasse Kaffee oder einem duftenden Tee am Nachmittag. Ein knuspriger Snack, der allen gefällt!


Jetzt seid ihr dran: Ran an den Teig und sagt mir, wie sie geworden sind!

Ich freue mich auf eure Kommentare und Fotos von euren Cornflakes-Kreationen.

Weiter unten in den Fragen findet ihr die Varianten: glutenfrei, laktosefrei oder mit niedrigem glykämischem Index.

Wüstenrosen aus dem Ofen oder aus der Heißluftfritteuse
  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Günstig
  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten
  • Portionen: 32 Stück
  • Kochmethoden: Backofen, Heißluftfritteuse
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ganzjährig
106,44 Kcal
kalorien pro Portion
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  • Leistung 106,44 (Kcal)
  • Kohlenhydrate 17,55 (g) davon Zucker 5,95 (g)
  • Proteine 2,07 (g)
  • Fett 3,51 (g) davon gesättigt 1,84 (g)davon ungesättigt 0,98 (g)
  • Fasern 0,37 (g)
  • Natrium 66,18 (mg)

Richtwerte für eine Portion von 25 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.

* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov

Zutaten

Wüstenrosen aus dem Ofen oder aus der Heißluftfritteuse

  • 350 g Weizenmehl Tipo 00
  • 100 g Butter (bei Zimmertemperatur)
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zartbitter-Schokotropfen (Oder Rosinen: 100 g (eingeweicht und gut ausgedrückt))
  • 200 g Cornflakes
  • Puderzucker (nach Belieben zum Bestäuben)

Utensilien

  • Heißluftfritteusen
  • Backpapier für Heißluftfritteuse
  • Backblech
  • Schüssel

Schritte

Wüstenrosen aus dem Ofen oder aus der Heißluftfritteuse

  • In einer großen Schüssel die weiche Butter (mindestens 30 Minuten bei Zimmertemperatur) mit dem Zucker cremig rühren.

    Verwendet einen Schneebesen oder eine Gabel, bis eine gleichmäßige Creme entsteht.

    Gebt die 2 Eier nacheinander dazu und arbeitet sie gut ein.

  • Siebt das Mehl zusammen mit dem Päckchen Backpulver.

    Gebt es nach und nach zur Butter-Ei-Masse dazu.

    Zuerst mit einem Teigschaber, dann mit den Händen kneten: Ihr solltet einen weichen, aber nicht zu klebrigen Teig bekommen.

    Hebt die Schokotropfen unter den Teig.
    (Wenn ihr sie 10 Minuten vorher ins Gefrierfach legt, schmelzen sie beim Einarbeiten nicht und bleiben als deutliche Schokopunkte im Keks sichtbar).

  • Bereitet eine Schüssel mit den Cornflakes vor.
    Nehmt eine kleine Menge Teig (ca. eine Walnuss, etwa 25 g).
    Formt eine Kugel mit den Händen.
    Rollt sie in der Schüssel mit den Cerealien und drückt leicht, damit die Flocken die ganze Oberfläche bedecken.

  • Legt die Kekse mit Abstand zueinander auf ein Backblech (sie gehen beim Backen noch etwas auf):
    Im Backofen (Ober-/Unterhitze): Backt bei 180°C für 13–16 Minuten. Sie sind fertig, wenn die Cornflakes goldbraun sind.


    In der Heißluftfritteuse: Backt bei 160°C für 8–10 Minuten. Packt den Korb nicht zu voll, damit die Luft gut zirkulieren kann.

    Die Backzeiten sind Richtwerte. Da jeder Ofen und jede Heißluftfritteuse unterschiedlich arbeitet, schaut zwischendurch nach.

    Wüstenrosen aus dem Ofen oder aus der Heißluftfritteuse
  • Frisch aus dem Ofen sind die Kekse noch leicht weich: Das ist normal! Lasst sie komplett auf einem Gitter auskühlen, damit sie knusprig werden.

    Wenn sie kalt sind, bestäubt sie reichlich mit Puderzucker.

    Wüstenrosen aus dem Ofen oder aus der Heißluftfritteuse

Tipps

Damit die Cornflakes nicht durch Feuchtigkeit weich werden, bewahrt die Wüstenrosen in einer Blechdose oder in einem luftdicht verschlossenen Glasgefäß auf.

Sie bleiben 4–5 Tage lang perfekt!

Wenn ihr die Kugeln in die Cornflakes rollt, drückt ruhig fest, aber nicht so, dass der Keks plattgedrückt wird. Die kuppelförmige Form lässt die heiße Luft (vom Ofen oder aus der Heißluftfritteuse) zwischen den Cornflakes zirkulieren, so werden sie geröstet und nicht weich.

Wenn ihr einen rustikaleren Geschmack möchtet, könnt ihr klassische Cornflakes mit einer Handvoll Vollkorn- oder Malz-Cornflakes mischen.

Wissenswertes

Die Butter darf nicht geschmolzen (flüssig) sein, sondern weich wie eine Creme. Wenn ihr sie schmelzen lasst, wird der Teig zu fettig und die Kekse laufen beim Backen auseinander und verlieren ihre Form.

Wenn ihr Zeit habt: Nachdem ihr die Kugeln mit Cerealien geformt habt, legt sie für 15–20 Minuten in den Kühlschrank bevor ihr sie backt. Der Kälteschock macht die Kekse mürber und hilft, die Form zu bewahren.

Tipps für die Zubereitung in der Heißluftfritteuse


Wenn ihr diese Methode wählt:
Backpapier: Verwendet einen gelochten Backpapier-Einleger (oder schneidet ihn selbst), damit die Luft von unten zirkulieren kann.


Kontrolle zur Halbzeit: Schaut nach etwa 6 Minuten nach. Die Heißluftfritteuse bräunt die Oberfläche sehr schnell; wenn ihr seht, dass die Cerealien zu schnell dunkel werden, reduziert die Temperatur um 10°C.

Hinweis

Wenn die Kekse nach ein paar Tagen wegen Feuchtigkeit an Knusprigkeit verlieren, gebt sie kurz in einen vorgeheizten Ofen (oder in die Heißluftfritteuse) bei 150°C für nur 2 Minuten. Sie werden wieder wie frisch!

FAQ (Fragen und Antworten)

  • Hast du Varianten-Tipps?

    Mit Orange…. Reibt die Schale einer Bio-Orange. Die Kombination Orange–Schokolade ist ein zeitloser Klassiker.
    Mandelmehl….. Ersetzt 50 g Weizenmehl durch 50 g Mandel- oder Haselnussmehl für ein rundes Aroma und eine etwas „sandigere“ (sehr angenehme) Konsistenz.
    Eine Prise Salz….. Ein Prise feines Salz im Teig hebt den Geschmack von Schokolade und Butter unglaublich hervor.

  • Kann ich Rosinen verwenden?

    Damit die Rosinen nicht hart bleiben oder beim Backen verbrennen, beachtet Folgendes:
    Einweichen: Lasst die Rosinen 15–20 Minuten in warmem Wasser (oder in einer Mischung aus Wasser und Rum/Marsala) einweichen, sie sollen gut aufquellen.
    Ausdrücken und Trocknen: Das ist der Trick, damit der Teig nicht zu feucht wird. Drückt sie kräftig aus und tupft sie mit Küchenpapier trocken. Wenn sie zu nass sind, wird der Teig weich und die Kekse verlieren im Ofen ihre Form.
    Mehlieren: Wendet die trockenen Rosinen leicht in Mehl, bevor ihr sie in den Teig gebt. Dieser Trick verhindert, dass sie alle nach unten rutschen.

  • Glutenfreie Variante?

    Ersetzt die 350 g Weizenmehl durch eine universelle glutenfreie Mehlmischung (z. B. Mix C oder Fertigmischungen für Kuchen). Alternativ: 250 g feines Reismehl + 100 g Kartoffelstärke.
    Die Cerealien: Achtet darauf, Cornflakes mit dem durchgestrichenen Ähren-Symbol oder der Aufschrift „glutenfrei“ zu kaufen.
    Der Trick: Glutenfreier Teig ist oft trockener. Wenn die Kugeln beim Formen bröseln, gebt einen Esslöffel Milch (auch pflanzlich) oder ein zusätzliches Eigelb dazu.

  • Laktosefreie Variante?

    Fette: Ihr habt mehrere Optionen:
    Laktosefreie Butter: 1:1 Ersatz (100 g wie im Rezept). Der Geschmack bleibt identisch.
    Pflanzenöl (Sonnenblume oder Reis): Verwendet 80 g Öl statt 100 g Butter. Der Teig wird weicher; in diesem Fall empfehle ich, ihn 30 Minuten im Kühlschrank ruhen zu lassen, dann lässt er sich leichter verarbeiten.
    Pflanzliche Margarine: Auch 1:1 möglich, achtet auf gute Qualität und keine gehärteten Fette.
    Schokolade: Wenn ihr Schokotropfen verwendet, wählt extra dunkle Zartbitter (oft milchfrei) – aber immer das Etikett lesen!

    Wenn ihr sie sowohl glutenfrei als auch laktosefrei machen wollt (z. B. mit Öl und Reismehl), gebt eine Prise Xanthan (falls nicht schon in der Mehlmischung enthalten) oder einen Teelöffel Honig dazu. Das hilft, dass die Cornflakes besser am Keks haften und das Innere beim Abbeißen nicht zu bröselig ist.

  • Variante mit niedrigem glykämischen Index?

    Eier: 2
    Süßungsmittel: 120 g Erythritol
    Weiche Butter: 100 g
    Mehl: 350 g (besser Type 1 oder Vollkorn für niedrigeren glykämischen Index)
    Backpulver: 16 g
    Schokotropfen: 100 g (verwendet 85–90 % Zartbitter oder mit Maltit gesüßte Tropfen)
    Cornflakes: nach Bedarf (Achtung: kauft die ohne Zuckerzusatz, meist im Bio- oder Diät-Regal)
    Natürliche Aromen: Ohne Zucker zählen Aromen doppelt. Verwendet viel Orangenschale, Zimt oder das Mark einer Vanilleschote. Das vermittelt eine gefühlte Süße.
    Rösten der Cerealien: Da zuckerfreie Cornflakes weniger glänzend sind, röstet sie gut vor. In der Heißluftfritteuse karamellisieren die Maisfasern leicht, auch ohne Zucker.

    Ersatz für Puderzucker: Für den optischen Abschluss könnt ihr Erythritol im Mixer fein mahlen, bis es puderfein ist. Sieht aus wie Puderzucker!

Autorenbild

gustoamoreefantasie

Hallo zusammen, ich heiße Angela Lerici und bin in La Spezia geboren. Ich hatte schon immer eine Leidenschaft fürs Kochen, sowohl für Süßes als auch für Herzhaftes, aber erst jetzt habe ich mich entschieden, euch einige meiner Ideen und Rezepte vorzustellen. Folgt mir, danke!

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