Mattonella-Torte

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Mattonella-Torte: Das originale Familienrezept (ohne Backen)
Die Mattonella-Torte ist nicht nur ein Dessert, sie ist der Geschmack meiner Kindheit. Beim Durchstöbern der Archive meines ersten Blogs habe ich dieses bewährte Familienrezept wiedergefunden, einen Schatz, den ich vergessen hatte zu notieren und den ich heute in einer erneuerten Version mit aktuellen Fotos und all der damaligen Liebe mit euch teilen möchte.

Ein no-bake-Dessert, das nach Fest schmeckt
Die Ursprünge der Mattonella-Torte sind unklar, aber für mich stehen sie für die Geburtstage der ganzen Familie in meiner Kindheit. Sie war der „begehrte Preis“, den meine Mutter zu besonderen Anlässen zubereitete. Die schönste Erinnerung? Der Wettstreit meiner Schwestern darum, wer die Auflaufform auslecken durfte! Das erklärt den unendlichen Geschmack!
Der große Vorteil? Es ist eine Torte ohne Backen und ohne Stress: Sie muss nicht gestürzt werden, sondern wird direkt aus der Form serviert. Sie ist der perfekte Kompromiss für alle, die ein frisches Dessert suchen, das dem Tiramisu ähnelt, aber durch die abschließende Schicht Zartbitterschokolade noch eins draufsetzt.

So gelingt die perfekte Mattonella-Torte: nützliche Tipps
Für ein perfektes Ergebnis befolge diese kleinen Hinweise: wähle eine optisch ansprechende und ausreichend tiefe Auflaufform, die mindestens drei Schichten reiner Köstlichkeit aufnehmen kann.
Im Gegensatz zum klassischen Tiramisu erhält die letzte Schicht dieser Mattonella eine Note von Zartbitterschokolade, die Textur und Geschmack unvergleichlich macht.
Da es sich um ein no-bake-Dessert handelt, ist die Ruhezeit im Kühlschrank entscheidend. Bereite sie am besten am Vortag zu, damit sich die Aromen perfekt verbinden.


Wenn du noch weitere Inspirationen für dein Buffet suchst, probiere auch diese cremigen Desserts – alle lecker und einfach zuzubereiten:

  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Mittel
  • Ruhezeit: 3 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 30 Minuten
  • Portionen: Auflaufform 30×18
  • Kochmethoden: Ohne Backen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Ganzjährig

Zutaten

⚠ IN DIESEM REZEPT SIND EIN ODER MEHR AFFILIATE-LINKS ENTHALTEN. Die Produkte, die ich empfehle, sind die gleichen, die ich in meinen Rezepten verwende; ein Kauf über meinen Blog unterstützt meine Arbeit, ohne dass es für euch teurer wird!

  • 400 g Löffelbiskuits (Savoiardi)
  • 500 ml Sahne zum Schlagen
  • Puddingcreme (Crema pasticcera)
  • 3 Esslöffel Puderzucker
  • nach Bedarf Milch
  • 200 Zartbitterschokolade 70%
  • 2 Esslöffel Milch

Werkzeuge

  • 1 Handbesen
  • 1 Sieb
  • 2 Rührschüssel
  • 1 Frischhaltefolie
  • 1 Kochtopf
  • Handrührgerät
  • 1 Auflaufform
  • 1 Schälchen
  • 1 Spatel
  • 1 Spritztüte
  • 1 Teigkarte
  • 1 Schmelzschüssel

Zubereitung

  • Beginne damit, die Creme nach den Schritten meiner Crema-Pasticcera-Anleitung vorzubereiten. Schlage die Eier mit dem Zucker mit einem Schneebesen, bis die Masse schaumig ist, und füge dann die gesiebte Stärke hinzu.

  • Rühre gut und gieße die zuvor mit Zitronenschale erhitzte Milch in einem dünnen Strahl dazu, dabei ständig weiterrührend. Stelle die Masse auf den Herd und rühre, bis sie eindickt.

  • Schalte den Herd aus, gieße die Creme in ein breites, nicht zu tiefes Gefäß und decke sie mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche ab, bis sie völlig abgekühlt ist. In der Zwischenzeit schlage die Sahne mit dem Handmixer in einer gut gekühlten Glasschüssel (30 Minuten im Gefrierfach) mit Puderzucker, bis sie schön fest und kompakt ist.

  • Lege in einer großen Auflaufform als erstes eine Lage Löffelbiskuits längs ausgelegt, die du leicht in Milch tauchst.

  • Achte hierbei besonders darauf, dass die Kekse nicht zu weich werden und nicht zerfallen, aber auch nicht zu trocken bleiben, sonst leidet die Weichheit des Desserts. Bedecke die Kekse vollständig mit einer nicht zu dicken Schicht Puddingcreme, am besten mit einem Spatel.

  • Reibe Schokolade darüber oder bestäube mit ungesüßtem Kakaopulver, und lege dann eine zweite Schicht, diesmal die Löffelbiskuits quer zueinander.

  • Bedecke die Schicht und fahre fort, eine dritte Schicht wie die vorherigen zu erstellen oder bis die Zutaten aufgebraucht sind. Auf der letzten Schicht verteile die geschlagene Sahne, wobei du ein paar Löffel für die Dekoration zurückbehältst; verwende dazu eine Spritztüte oder notfalls einen Löffel.

  • Glätte dann mit einer Teigkarte oder einem Spatel, bis die gesamte Oberfläche bedeckt ist.

  • Ebne die Oberfläche, damit keine Stellen frei bleiben.

  • Zum Schluss decke alles mit einer Schicht Zartbitterschokolade ab, die du zuvor im Wasserbad mit etwas Milch geschmolzen hast, und die bereits Raumtemperatur erreicht hat. Stelle die Form für mindestens 4 Stunden zum Festwerden in den Kühlschrank. Ideal ist die Zubereitung am Vortag: Die Übernacht-Ruhe sorgt dafür, dass die Kekse gleichmäßig weich werden und sich die Aromen besser verbinden.

  • Und voilà… die Mattonella-Torte ist bereit zum Genießen!

  • Guten Appetit von La Cucina di FeFè!

Aufbewahrung

👉Die Torte sollte im mittleren Bereich des Kühlschranks (etwa 4°C) aufbewahrt werden, am besten abgedeckt mit Frischhaltefolie oder einem luftdichten Deckel, damit sie keine Gerüche von anderen Lebensmitteln annimmt, und ist so 2-3 Tage haltbar. Denk daran, dass dieses Dessert nach mindestens 12 Stunden Ruhe im Kühlschrank am besten schmeckt; die Kekse brauchen Zeit, um die Feuchtigkeit der Creme aufzunehmen und eine Einheit mit ihr zu bilden.
Wenn du sie länger aufbewahren oder als Eistorte servieren möchtest, kannst du sie bis zu 2–3 Wochen im Gefrierschrank einfrieren. Es empfiehlt sich, sie vorher in Stücke zu schneiden und die Portionen mit Backpapier zu trennen.

  • 1. Welche Kekse kann ich für die Mattonella-Torte verwenden, wenn ich keine Löffelbiskuits mag?

    Traditionell werden Savoiardi (Löffelbiskuits) verwendet, da sie die Feuchtigkeit der Creme aufnehmen, ohne zu sehr zu zerfallen. Alternativ, für eine etwas festere Variante, kannst du knusprige Butterkekse (z. B. Oro Saiwa) oder Pavesini verwenden, die ein zarteres Ergebnis liefern, aber du brauchst mehr davon.

  • 2. Kann ich die Mattonella-Torte glutenfrei oder laktosefrei zubereiten?

    Natürlich! Da es sich um ein geschichtetes Dessert handelt, ersetzt du einfach die Löffelbiskuits durch eine glutenfreie-Variante und verwendest eine Creme auf pflanzlicher Basis oder laktosefreie Milch/Butter.

Autorenbild

lacucinadifefe

Mein Blog konzentriert sich auf eine einfache, leichte und schnelle Küche, legt aber Wert auf die gesunde Seite der Gerichte, die auf den Tisch kommen, ohne jemals banal zu werden.

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