Osterkekse in Ei-Form: Das eindrucksvolle und köstliche Mandel-Zimt-Gebäck
Kekse in Ei-Form, das klassische Symbol für Ostern und Wiedergeburt. Sie sind spektakulär anzusehen, machen Spaß beim Zubereiten und sind perfekt, um euren Festtisch zu dekorieren!
Der optische Effekt ist überraschend: Durch eine Portion Puderzucker (die das Eiweiß imitiert) und eine cremige Füllung in der Mitte (die das Eigelb nachahmt) sehen sie wie echte Spiegelei-Eier aus – aber süß und aromatisch.
Ein besonderer Mürbeteig mit Mandeln und Zimt
Als Basis habe ich meinen bewährten Mandelmürbeteig gewählt, ein Rezept, das viele von euch schon kennen und das ich hier im Blog oft verwendet habe. Im Vergleich zur klassischen Variante ist dieser Teig:
knuspriger, leicht und durch die Zugabe von Zimtlikör sehr aromatisch!
Perfekt für alle, die eine intensiver gewürzte Alternative zur klassischen Mürbeteig suchen.
Die Füllung: Puddingcreme oder leichte Variante?
In der klassischen Version besteht das Herz des Kekses aus Puddingcreme. Für alle, die etwas Leichteres oder eine eierfreie Variante möchten, zeige ich eine überraschende Alternative! Ich verwende eine Prise Kurkuma, um das intensive, natürliche Gelb zu erzielen – derselbe visuelle Effekt wie mit klassischer Creme, aber leichter.
Spass für Groß und Klein garantiert
Diese Kekse machen wirklich Spaß beim Backen, besonders wenn Kinder mithelfen! Sie werden es lieben, das „Ei“ zusammenzusetzen und zu sehen, wie die Füllung zum Vorschein kommt!
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- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Mittel
- Ruhezeit: 1 Stunde
- Kochzeit: 20 Minuten
- Portionen: ca. 18 Kekse
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Herbst, Winter und Frühling
Zutaten
⚠ IN DIESEM REZEPT SIND EIN ODER MEHR AFFILIATE-LINKS ENTHALTEN. Die Produkte, die ich empfehle, sind dieselben, die ich in meinen Rezepten verwende; wenn du sie über meinen Blog kaufst, unterstützt du mich und meine Arbeit, ohne dass es dich mehr kostet!
- 170 g Weizenmehl 00
- 90 g Mandelmehl
- 70 g Erythrit (oder Rohrzucker)
- 80 g Butter (kalt)
- 30 ml Likör (ich: Zimtikör)
- 1 Ei
- 1 Fläschchen Mandelaroma
- 3 g Backpulver
- 1 Prise Salz
- 500 ml Pflanzenmilch (ersatzweise Kuhmilch)
- 90 g Erythrit (oder Rohrzucker)
- 50 g Maisstärke
- 1 Zitronenschale (unbehandelt)
- 1/3 Teelöffel Kurkuma (Pulver)
Werkzeuge
- 1 Rührschüssel
- 1 Schneebesen
- 1 Kochlöffel
- 1 Nudelholz
- 1 Topf
- 1 Schüssel
- 1 Ausstecher
- 2 Frischhaltefolie
- 1 Backblech
- 1 Abkühlgitter
- 1 Spritzbeutel
Schritte
Beginne damit, die beiden Mehle zu sieben und zu vermischen in einer Schüssel zusammen mit dem Backpulver.
Forme in der Mitte eine Mulde und schlage das Ei hinein, füge eine Prise Salz hinzu.
Gib auch Erythrit oder Rohrzucker dazu und rühre mit einem Holzlöffel um.
Füge die kalte Butter in Würfeln hinzu und arbeite alles schnell mit den Händen, bis eine sandige Konsistenz entsteht.
Zuletzt das Mandelaroma und den Likör dazugeben und den Teig ein paar Minuten weiterarbeiten*.
Du solltest einen festen, kompakten Teigling erhalten. Wickel ihn in Frischhaltefolie und lass ihn mindestens 50 Minuten im Kühlschrank ruhen, damit sich das Mandelmehl setzen kann.
Kümmere dich in der Zwischenzeit um die Creme, indem du die Schritte aus diesem REZEPT folgst**.
Gib die Creme in eine Schüssel und deck sie mit Frischhaltefolie direkt auf der Oberfläche ab, damit sie bei Raumtemperatur abkühlt.
Nach der Ruhezeit den Mürbeteig aus dem Kühlschrank holen und mit einem Nudelholz zwischen zwei Backpapierbögen auf etwa 3 mm Dicke ausrollen.
Mit einem Ausstecher in Ei-Form (6,5 x 5 cm) eine gerade Anzahl an Formen ausstechen.
In der Hälfte der Ausstecher ein mittiges Loch ausstechen, z. B. mit der Basis einer Spritztülle.
Die Formen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Nachdem du die Motive ausgestochen hast, das Blech nochmals 10 Minuten im Kühlschrank kühlen, bevor du es in den Ofen schiebst. Dieser Trick „blockiert“ die Butter und sorgt dafür, dass die Kekse die Details der Ausstechform behalten.
Bei 175°C Ober-/Unterhitze vorgeheizt ca. 10–11 Minuten backen. Sie sollten nicht zu braun werden, sondern hell bleiben, damit der zarte Mandelgeschmack erhalten bleibt. Dann aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen.
Sobald sie vollständig abgekühlt sind, die Puddingcreme mit einem Spritzbeutel oder einem Teelöffel in die Mitte der vollen Eier geben und die mit Loch versehene obere Hälfte vorsichtig auflegen, damit sie leicht anhaftet.
Mit reichlich Puderzucker bestäuben.
Und voilà… die Oster-Eier-Kekse sind servierbereit!
Guten Appetit von La Cucina di FeFè!
Aufbewahrung
👉 Die Haltbarkeit und Aufbewahrung der Oster-Eier-Kekse hängt von der gewählten Füllung ab:
Mit Puddingcreme: im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter maximal 2–3 Tage aufbewahren. Tipp: Nimm sie 15 Minuten vor dem Servieren heraus, damit die Mürbeteig-Knusprigkeit wiederkehrt.
Mit Marmelade: du kannst sie in einer Blechdose oder einem luftdichten Behälter an einem kühlen, trockenen Ort bei Raumtemperatur 5–6 Tage aufbewahren.
Nur Mürbeteig (ohne Füllung): in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur bis zu 1 Woche. Du kannst sie kurz vor dem Servieren füllen, damit sie schön knusprig bleiben.
Tipps und Hinweise
🔵 * Der Mürbeteig mit Mandelmehl wird knuspriger sein als der klassische, also keine Sorge, wenn der Teig anfangs etwas Mühe hat, eine gleichmäßige Form zu bilden. Arbeite ihn einfach ein paar Minuten länger, bis der Teig glatt und homogen ist.
🔵** Die Creme: Wenn du lieber klassisch bleiben möchtest, bereite einfach eine normale Puddingcreme zu, um deine Oster-Eier-Kekse zu füllen.
FAQ (Fragen und Antworten)
1. Kann ich den Mürbeteig schon am Vortag zubereiten?
Absolut ja! Im Gegenteil: Die Ruhe im Kühlschrank macht den Mandelmürbeteig noch einfacher zum Ausrollen und Ausstechen.
2. Kann ich statt Creme Aprikosenmarmelade verwenden?
Ja! Wenn es schnell gehen muss, ist gute Aprikosen- oder Pfirsichkonfitüre oder sogar Zitronenmarmelade eine tolle Alternative, um das gelbe „Eigelb“ zu simulieren.

