Abruzzisches Osterherz

Das Abruzzische Osterherz ist ein traditionelles Rezept, das zur Osterzeit zubereitet wird. Es kann für Paare in Herzform, für Mädchen als Puppe und für Jungen als Pferd geformt werden.
In den Abruzzen haben wir wirklich viele Rezepte, die in der Osterzeit zubereitet werden, und irgendwann werde ich es schaffen, alle zu veröffentlichen – aber das ist wirklich viel Arbeit.
Als ich klein war, haben wir diese Art von Gebäck nie selbst gemacht, auch weil in der Gegend um L'Aquila häufiger Puppen und Pferde aus Mürbeteig gemacht werden. Jedes Jahr hat ein guter Bekannter der Familie, der einen Ofen hatte (und immer noch hat), für mich die Puppe und für seinen Sohn das Pferd gebacken.
Das war ein Geschenk, das ich sehr geschätzt habe, genauso wie seine Ammoniakkekse, die ich zuhause oft backe – seine waren aber etwas ganz Besonderes, vor allem weil er mir immer die stärker gebackenen Kekse beiseitelegte und mitbrachte.
Ich hoffte immer, dass ein paar Kekse ein wenig angebrannt wären; ich mochte sie immer schön durchgebacken.
Ich will jetzt nicht wehmütig werden, also nachdem ich dieses typische Ostergebäck dank einer guten Nachbarin kennengelernt hatte, habe ich es ausprobiert und zuhause waren alle begeistert – auch ich.
Ihr müsst es unbedingt selbst ausprobieren.
Es ist ein Gebäck auf Mandelbasis; mein Rezept bleibt etwas weicher, weil ich eine Form verwendet habe. Wer will, kann die Formen auch per Hand formen, dabei etwas mehr Mehl verwenden und mit bemehlten Händen auf kleinen herzförmigen Backpapierstücken die Formen herstellen, so dass sie ordentlich aussehen.
ca. 726 kcal pro Person

Abruzzesisches Osterherz
  • Schwierigkeit: Leicht
  • Kosten: Mittel
  • Vorbereitungszeit: 30 Minuten
  • Kochzeit: 40 Minuten
  • Portionen: 1 großer Herzkuchen oder 2 mittelkleine – für ca. 10 Personen
  • Kochmethoden: Backofen
  • Küche: Italienische Regionalküche
  • Region: Abruzzen
  • Saisonalität: Ostern

Zutaten für das Abruzzische Osterherz

  • 500 g Weizenmehl (Tipo 00)
  • 200 g Zucker
  • 200 g Mandeln
  • 200 g Zartbitterschokolade 70%
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 20 g Honig
  • 100 ml Olivenöl extra vergine
  • 1 Zitrone (Saft und Schale)
  • 20 g Brandy
  • 5 Eier (mittelgroß)
  • 200 g Zartbitterschokolade 75%
  • Zuckerstreusel (oder bunte Zuckerperlen)

Werkzeuge

  • 1 Form Herzform

Zubereitung des Abruzzischen Osterherzens

  • Zuerst bereiten wir die Mandeln vor: Auf ein Backblech legen und bei 160°C etwa 20 Minuten im Ofen trocknen, so dass sie schön trocken werden.
    Dann abkühlen lassen (wenn's schnell gehen muss, 10 Minuten ins Gefrierfach legen), grob zerkleinern und beiseitestellen.
    Wenn ihr keine Stückchen mögt, könnt ihr stattdessen Mandelmehl verwenden, wobei der Geschmack natürlich etwas anders ist.
    Die Zartbitterschokolade in Stücke schneiden und ebenfalls beiseitestellen.
    Nun in einer großen Schüssel die trockenen Zutaten vermengen: Mehl, Zucker, gemahlene Mandeln, Schokolade und Backpulver kurz vermischen.
    Anschließend die restlichen Zutaten hinzufügen und mit elektrischen Rührbesen verrühren, damit sich insbesondere die Eier gut verbinden.
    Eine Herzform einfetten und bemehlen, den Teig einfüllen und glattstreichen, im vorgeheizten Ofen bei 180°C etwa 40 Minuten backen und dabei die Garstufe kontrollieren.

  • Nach dem Backen den Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
    Die Zartbitterschokolade für die Glasur im Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen.

  • Die geschmolzene Schokolade über den abgekühlten Kuchen gießen und die gesamte Oberfläche gut bedecken, dann mit Zuckerstreuseln bestreuen und fest werden lassen.

    Abruzzesisches Osterherz

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loscrignodelbuongusto

Mein Name ist Francesca Mele und "Lo scrigno del buongusto" ist der Name meines Blogs. Ich bin waschechte Abruzzerin, und nach einigen Jahren mit einer Koch-Website habe ich mich entschieden, einen Blog zu starten. Insgesamt bin ich jetzt seit 12 Jahren online, und deshalb kennen mich viele von euch schon seit einiger Zeit! Ich koche gerne und bin weder eine Chefköchin noch eine professionelle Köchin, sondern habe einfach nur die Leidenschaft fürs Kochen, Zubereiten und Erfinden neuer Gerichte. Die Rezepte, die ihr auf meinem Blog findet, sind nicht kopiert, und auch die Fotos sind nicht aus dem Internet heruntergeladen, sondern von mir selbst gemacht.

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