Biskuit des heiligen Antonius

Der Biskuit des heiligen Antonius ist eines der beliebtesten typischen Produkte der Viterbese Tuscien.
Eine Art süßes Brot in Zopfform wird auch in den umliegenden Gebieten zubereitet und nach meinen Informationen auch in Richtung Umbrien, natürlich mit seinen Varianten je nach Region.
Der heilige Antonius der Abt wird am 17. Januar gefeiert und ist der Schutzpatron der Tiere, auch wenn ich in sozialen Medien oft lese, dass er der Schutzpatron der Haustiere ist, das stimmt nicht ganz!!!
Vor vielen Jahren ließ man an diesem Festtag die Tiere vom Priester segnen, wobei es sich bei den Tieren um Schweine, Kühe usw. handelte, in der Hoffnung, dass sie gesund wuchsen und das produzierten, wofür sie gezüchtet wurden, sei es Milch oder zur Fortpflanzung.
Eine Legende besagt, dass die gesegneten Tiere in dieser Nacht sogar sprechen könnten.
Dieses Biskuit wurde auch als traditionelles Agrar- und Lebensmittelprodukt der Region Latium (P.A.T) anerkannt.
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Kcal ca. 2364 pro Zopf

Biskuit des heiligen Antonius
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 5 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 30 Minuten
  • Portionen: 2 Zöpfe
  • Kochmethoden: Elektroherd
  • Küche: Regionale Italienische
  • Region: Latium
  • Saisonalität: Winter

Zutaten für die Zubereitung des Biskuits des heiligen Antonius

  • 250 ml Vollmilch
  • 16 g frische Hefe
  • 350 g Mehl 0
  • 400 g Mehl 0
  • 200 g Zucker
  • 2 Eier (mittelgroß)
  • 100 ml Sonnenblumenöl
  • 1 Esslöffel Anissamen (ich habe sie gemahlen)
  • 4 Esslöffel Eierlikör
  • 1 Päckchen Vanillin (oder ½ Teelöffel flüssige Vanille)
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone (oder Orange)
  • 1 Eigelb (mit einem Spritzer Wasser oder Milch)

Werkzeuge

  • 1 Antihaft-Backblech Antihaft-Backblech

Zubereitung des Biskuits des heiligen Antonius

  • In die Schüssel der Küchenmaschine die Milch und die Hefe geben, auflösen lassen, dann den Zucker und die ersten 350 g Mehl hinzufügen und alles für ein paar Minuten mischen.
    Anschließend die Eier hinzufügen und nochmals mischen, dann die restlichen 400 g Mehl hinzufügen, die Anissamen (ich habe sie gemahlen), die Zitronenschale oder Orangenschale, den Eierlikör, das Sonnenblumenöl und alles gut für einige Minuten verarbeiten.

  • Am Ende der Verarbeitung erhalten wir einen gut verarbeiteten Teig, der sich von den Wänden löst, also wenn er noch zu klebrig ist, ein paar Esslöffel Mehl hinzufügen und weiter verarbeiten, bis der gewünschte Teig erreicht ist.
    Den Teig in eine große Schüssel geben und leicht falten, dann die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und etwa 3 Stunden gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat.

  • Nach dem Aufgehen den Teig auf eine Arbeitsfläche übertragen, zu einer Kugel formen und in zwei gleiche Teile teilen…..

  • ……Mit dem ersten Teigstück eine etwa 40 cm lange Rolle formen, in der Mitte falten und zu einem Zopf drehen.

  • Auf ein Antihaft-Backblech legen und das gleiche mit dem zweiten Teigstück machen.
    Nochmals etwa 2 Stunden gehen lassen.

  • Nach dem Gehen das Eigelb mit einem Spritzer Wasser oder Milch in einem Glas schlagen und die Zöpfe damit bestreichen.

    Biskuit des heiligen Antonius
  • Im vorgeheizten Ofen bei 180°C für etwa 30-35 Minuten backen, dabei die Backzeit kontrollieren.
    Nach dem Backen gut auskühlen lassen, bevor sie verzehrt werden.
    Nach dem vollständigen Abkühlen können sie in Plastiktüten für Lebensmittel aufbewahrt werden.

    Biskuit des heiligen Antonius

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loscrignodelbuongusto

Mein Name ist Francesca Mele und "Lo scrigno del buongusto" ist der Name meines Blogs. Ich bin waschechte Abruzzerin, und nach einigen Jahren mit einer Koch-Website habe ich mich entschieden, einen Blog zu starten. Insgesamt bin ich jetzt seit 12 Jahren online, und deshalb kennen mich viele von euch schon seit einiger Zeit! Ich koche gerne und bin weder eine Chefköchin noch eine professionelle Köchin, sondern habe einfach nur die Leidenschaft fürs Kochen, Zubereiten und Erfinden neuer Gerichte. Die Rezepte, die ihr auf meinem Blog findet, sind nicht kopiert, und auch die Fotos sind nicht aus dem Internet heruntergeladen, sondern von mir selbst gemacht.

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