Fluffige Ofenkringel

Fluffige Ofenkringel!
Wer in den Abruzzen lebt, weiß es: Wenn wir von Zeppole sprechen, meinen wir oft nicht die mit Creme, sondern diese wundervollen, luftigen Kringel, die normalerweise frittiert und in Zucker gewendet werden.
Heute möchte ich euch jedoch eine leichtere, genauso verlockende Variante vorstellen: die fluffigen Ofenkringel, die „light“-Version, auf die ihr nicht verzichten müsst.
Diese Kringel sind perfekt für alle, die sich ein genussvolles Frühstück gönnen wollen, ohne zu frittieren.
Die Konsistenz ist unglaublich luftig (ein Blick aufs Foto reicht, um die Porung zu sehen!) und der Duft beim Backen erinnert an Jahrmarktsstimmung.
In Abruzzen (in manchen Gegenden) nennen wir sie Zeppole, aber egal, wie ihr sie nennt, sie bleiben einfach „köstlich“.
Der Vorteil dieser Ofenversion, neben der Leichtigkeit, ist die Praktikabilität: Ihr könnt sie in Ruhe vorbereiten, gehen lassen und alle zusammen backen.
Nach dem Backen etwas abkühlen lassen und eine große Portion Puderzucker darüber streuen — fertig ist der Genuss.
Sie schmecken am besten lauwarm, lassen sich aber auch am nächsten Tag wunderbar aufbewahren, bleiben zart und aromatisch.
Wenn ihr es noch gehaltvoller wollt, könnt ihr sie aufschneiden und mit eurer Lieblingskonfitüre oder einer Aufstrichcreme füllen.
Probiert dieses traditionelle Rezept in neuer Form aus und sagt mir, ob ihr sie zu Hause Zeppole nennt oder einfach … die besten Kringel der Welt!
ca. 232 kcal pro Kringel

Fluffige Ofenkringel
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 3 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Kochzeit: 12 Minuten
  • Portionen: 12 Stück
  • Kochmethoden: Backofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Winter, Frühling, Vatertag

Zutaten für fluffige Ofenkringel

  • 2 Eier
  • 5 Esslöffel Zucker
  • 70 ml Wasser
  • 8 g Frische Hefe
  • 40 g Pflanzliche Margarine
  • Vanillin (oder flüssige Vanille)
  • Abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 230 g Kartoffeln (Gewicht geschält, roh)
  • 520 g Weizenmehl (Typ 0)
  • 1 Eigelb
  • 4 Esslöffel Wasser
  • 20 g Puderzucker

Utensilien

  • Backbleche

Zubereitung der fluffigen Ofenkringel

  • Zuerst die Kartoffeln schälen, waschen und in Stücke schneiden, in Wasser kochen, bis sie weich sind, dann abgießen und zerstampfen.

  • Für den Teig könnt ihr die Küchenmaschine verwenden oder von Hand mit einem Rüher.
    Die Hefe im Wasser auflösen, dann Zucker, Vanillin, abgeriebene Zitronenschale, weiche Margarine und die Eier zugeben.
    Alles gut vermengen, sobald die Kartoffeln zumindest handwarm sind, diese zum Teig geben und nach und nach das Mehl dazugeben, bis ein gut bearbeitbarer, nicht klebriger Teig entsteht.
    So lange in der Schüssel kneten, wie möglich, dann auf die Arbeitsfläche geben und fertigkneten.
    Den Teig in eine große Schüssel legen und etwa 2 Stunden gehen lassen oder bis er sich verdoppelt hat.

  • Nachdem der Teig gegangen ist, auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einer Kugel formen…..

  • ……12 Kugeln von jeweils ca. 92-95 g formen, in der Mitte einstechen und mit den Händen zu einem Ring auseinanderrängen.

    Fluffige Ofenkringel
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Kringel daraufsetzen und im ausgeschalteten Ofen mit eingeschalteter Lampe etwa 1 Stunde gehen lassen.
    Wenn die Kringel aufgegangen sind, ein Eigelb mit 4 Esslöffeln Wasser verrühren, die Kringel damit bestreichen und im vorgeheizten Ofen bei 170°C ca. 12 Minuten backen, dabei den Bräunungsgrad kontrollieren.
    Nach dem Backen etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

    Fluffige Ofenkringel

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Autorenbild

loscrignodelbuongusto

Mein Name ist Francesca Mele und "Lo scrigno del buongusto" ist der Name meines Blogs. Ich bin waschechte Abruzzerin, und nach einigen Jahren mit einer Koch-Website habe ich mich entschieden, einen Blog zu starten. Insgesamt bin ich jetzt seit 12 Jahren online, und deshalb kennen mich viele von euch schon seit einiger Zeit! Ich koche gerne und bin weder eine Chefköchin noch eine professionelle Köchin, sondern habe einfach nur die Leidenschaft fürs Kochen, Zubereiten und Erfinden neuer Gerichte. Die Rezepte, die ihr auf meinem Blog findet, sind nicht kopiert, und auch die Fotos sind nicht aus dem Internet heruntergeladen, sondern von mir selbst gemacht.

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