Marubei – Fritteln zum Fest des heiligen Josef

Marubei – Fritteln aus der Tradition von Padua!
Wenn ihr denkt, der Vatertag bestünde nur aus Windbeuteln und Zeppole, habt ihr die Marubei noch nicht probiert.
Dieses typische Rezept aus Padua ist ein echter Schatz der venezianischen Tradition und wird speziell am 19. März zubereitet.
Es handelt sich um Fritteln mit einer einzigartigen Konsistenz, die auf den ersten Blick sehr an Brandteig erinnern, aber ein weiches Inneres und einen Geschmack vergangener Zeiten verbergen.
Ich liebe es, die Vorschläge auszuprobieren, die mir meine Follower schicken; dieses Rezept wurde mir von einer Nutzerin empfohlen und, um ehrlich zu sein, war ich anfangs etwas skeptisch.
Doch Neugier in der Küche ist grundlegend, also habe ich mich ans Werk gemacht.
Ergebnis?
Rezept voll überzeugt!
Mit ganz wenigen Zutaten und einem einfachen Ablauf erzielt ihr köstliche Fritteln, die Groß und Klein glücklich machen.
Die Zubereitung der Marubei-Fritteln ist wirklich für jeden machbar, aber es gibt einen wichtigen Trick, um die Konsistenz richtig zu genießen.
Mein Tipp: Habt etwas Geduld nach dem Frittieren – esst sie nicht zu heiß! Direkt aus dem Öl kann die Masse innen noch zu weich erscheinen, fast nicht durchgebacken.
Wartet, bis sie wenigstens lauwarm sind oder, noch besser, lasst sie etwas abkühlen: erst dann stabilisiert sich die innere Struktur, sie wird perfekt und schenkt euch einen ausgewogenen, zarten Biss.
Diese Fritteln sind die perfekte Idee für alle, die San Giuseppe mit einem anderen Dessert als üblich feiern möchten und ein Stück padovanischer Geschichte auf den Tisch bringen wollen.
Bestreut sie reichlich mit Puderzucker oder Kristallzucker und macht euch bereit, zuzusehen, wie sie im Nu vom Tablett verschwinden!
ca. 100 kcal pro Stück

Marubei Krapfen von San Giuseppe
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 10 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Kochzeit: 5 Minuten
  • Portionen: ca. 25
  • Kochmethoden: Frittieren
  • Küche: Regionale italienische Küche
  • Region: Venetien
  • Saisonalität: Vatertag

Zutaten für die Marubei-Fritteln zu San Giuseppe

  • 250 g Wasser
  • 50 g Butter
  • 150 g Mehl (Tipo 0)
  • 1 Prise Salz
  • Abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 2 Esslöffel Zucker (gehäuft)
  • 3 mittelgroße Eier
  • Sonnenblumen- oder Maisöl zum Frittieren
  • 20 g Puderzucker

Zubereitung der Marubei-Fritteln zu San Giuseppe

  • Gebt das Wasser, die Butter, den Zucker, die geriebene Zitronenschale und eine Prise Salz in einen Edelstahltopf und bringt alles zum Kochen; lasst es etwa 10 Minuten köcheln.

    Nach der Zeit das Mehl auf einmal hinzufügen und gut umrühren, bis ein Teigball entsteht; dann die Hitze abstellen.

    Den Teig etwas abkühlen lassen.

  • Eier hinzufügen und gut verrühren, sodass sie vollständig in den Teig eingearbeitet werden und ein weicher Teig entsteht, ähnlich dem Brandteig.

  • Bereitet ein Gefäß mit dem Öl zum Frittieren vor und erhitzt es. Wenn das Öl heiß ist, die Hitze auf mittlere Stufe regulieren, mit zwei Teelöffeln kleine Kugeln formen und diese ins Öl geben. Einige Minuten frittieren, dann auf Küchenpapier abtropfen lassen.

  • Sobald sie fertig sind, mit Puderzucker bestreuen.

    Folgt mir auf Facebook Pinterest Twitter Instagram YouTubeTelegram

    Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, abonniert den Newsletter, indem ihr hier klickt.

    Marubei Krapfen von San Giuseppe
Autorenbild

loscrignodelbuongusto

Mein Name ist Francesca Mele und "Lo scrigno del buongusto" ist der Name meines Blogs. Ich bin waschechte Abruzzerin, und nach einigen Jahren mit einer Koch-Website habe ich mich entschieden, einen Blog zu starten. Insgesamt bin ich jetzt seit 12 Jahren online, und deshalb kennen mich viele von euch schon seit einiger Zeit! Ich koche gerne und bin weder eine Chefköchin noch eine professionelle Köchin, sondern habe einfach nur die Leidenschaft fürs Kochen, Zubereiten und Erfinden neuer Gerichte. Die Rezepte, die ihr auf meinem Blog findet, sind nicht kopiert, und auch die Fotos sind nicht aus dem Internet heruntergeladen, sondern von mir selbst gemacht.

Blog-Beitrag lesen