Pappardelle mit Ragù

Pappardelle mit Ragù gehören zu den beliebtesten ersten Gängen der italienischen Tradition, ein echter Klassiker der Hausmannskost, der nach Zuhause und geselligem Beisammensein duftet.
Es ist ein einfaches, aber sehr geschmackvolles Rezept, perfekt für das Sonntagsessen oder besondere Anlässe, wenn man etwas Echtes und mit Liebe Gemachtes auf den Tisch bringen möchte.
Vorweg: Ich bin keine große Pastafan und bereite sie im Alltag nicht oft zu, aber bei selbstgemachter frischer Pasta sieht die Sache ganz anders aus.
Gerichte wie Lasagne, Cannelloni, Ravioli, Tagliatelle und natürlich Pappardelle sind eine echte Verwöhnung, der ich nicht widerstehen kann.
Pappardelle sind breit und rau, ideal, um ein traditionell gut geschmortes, würziges und umhüllendes Ragù aufzunehmen.
Selbstgemachte Pappardelle zuzubereiten ist einfacher, als man denkt. Der Teig ist schnell gemacht und benötigt nur wenige einfache Zutaten: Mehl, Eier und etwas Handarbeit.
Es ist eine rustikale Zubereitung, die jeder schaffen kann, die große Freude bereitet und an die Handgriffe früherer Zeiten erinnert, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.
Ein großer Vorteil dieses Rezepts ist, dass die Pappardelle im Voraus zubereitet und auf einem Tablett eingefroren werden können, sodass sie bei Bedarf stets bereitstehen.
Sie sind perfekt für Feiertage, ein spontanes Mittagessen oder wenn man einen traditionellen ersten Gang genießen möchte, ohne auf die Qualität hausgemachter Küche zu verzichten.
Pappardelle mit Ragù sind nicht nur ein Gericht, sondern ein richtiges Familienritual.
kcal ca. 485 pro Portion

Pappardelle mit Ragù
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Mittel
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Kochzeit: 1 Stunde 10 Minuten
  • Portionen: 4 Personen
  • Kochmethoden: Kochen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Alle Jahreszeiten

Zutaten für Pappardelle mit Ragù

  • 4 Eier (mittelgroß)
  • 300 g Weizenmehl (Tipo 00)
  • 500 g fein gemahlener Hartweizengrieß
  • 1 Teelöffel Salz
  • 800 g geschälte Tomaten
  • 1 Esslöffel extra natives Olivenöl
  • nach Bedarf Salz
  • nach Bedarf Muskatnuss
  • 300 g gemischtes Hackfleisch (Schwein und Kalb)
  • 150 g geriebener Parmigiano (Parmesan)

Küchengeräte

  • 1 Nudelmaschine manuell

Zubereitung der Pappardelle mit Ragù

  • Zubereitung des Ragù
    In einem Schmortopf das extra native Olivenöl erhitzen und das Fleisch kurz anbraten, dann Muskatnuss und die geschälten Tomaten hinzufügen, mit Salz abschmecken und mindestens 1 Stunde langsam köcheln lassen – langsame, ruhige Garzeit.
    Die Garzeit im Auge behalten: Wenn das Fleisch mehr Flüssigkeit abgibt, braucht es länger.
    Zubereitung des Pastateigs
    Eine Schüssel nehmen, die Eier hineingeben und kurz verrühren, dann 1/2 Teelöffel Salz dazugeben und nach und nach das Mehl einarbeiten, bis der Teig so fest ist, dass man ihn auf eine bemehlte Arbeitsfläche legen und weiterkneten kann. Bei Bedarf noch Mehl hinzufügen, bis der Teig nicht mehr klebrig ist.
    Die Nudelmaschine nehmen und ein Stück vom Teig abtrennen, dieses durch die Maschine (zuerst auf der breitesten Einstellung) zu Teigbahnen auswalzen; den letzten Durchgang so einstellen, dass zwei oder drei Öffnungen sichtbar bleiben – das ist etwas subjektiv, da nicht alle Maschinen gleich sind, da müsst ihr euch orientieren.

  • Jede Teigbahn von beiden Seiten bemehlen und auf einer Arbeitsfläche ausbreiten.
    Die Teigbahnen zuerst in der Mitte falten, dann nochmal in der Mitte und noch einmal, mit einem glatten Messer in etwa fingerbreiten Abständen schneiden. Diesen Vorgang für jede Teigbahn wiederholen; wenn man die Streifen aufrollt, erhält man sehr breite Fettuccine, die man vorsichtig in Mehl wenden und mit den Händen lockern sollte.

  • Die Pasta in gesalzenem Wasser al dente kochen, in einem Sieb abtropfen lassen und mit dem Ragù vermengen.
    Anrichten, mit Parmigiano bestreuen und servieren.

    Pappardelle mit Ragù

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loscrignodelbuongusto

Mein Name ist Francesca Mele und "Lo scrigno del buongusto" ist der Name meines Blogs. Ich bin waschechte Abruzzerin, und nach einigen Jahren mit einer Koch-Website habe ich mich entschieden, einen Blog zu starten. Insgesamt bin ich jetzt seit 12 Jahren online, und deshalb kennen mich viele von euch schon seit einiger Zeit! Ich koche gerne und bin weder eine Chefköchin noch eine professionelle Köchin, sondern habe einfach nur die Leidenschaft fürs Kochen, Zubereiten und Erfinden neuer Gerichte. Die Rezepte, die ihr auf meinem Blog findet, sind nicht kopiert, und auch die Fotos sind nicht aus dem Internet heruntergeladen, sondern von mir selbst gemacht.

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