Der Löwenzahnsalat ist ein einfaches, charakterstarkes Frühlingsgericht, zubereitet mit den jungen Blättern des Löwenzahns, einer wild wachsenden Pflanze, die für ihre reinigenden und verdauungsfördernden Eigenschaften geschätzt wird. Zu Beginn der Saison wird der Löwenzahn oft roh gegessen, wenn die Blätter noch zart sind und in der Mitte gerade eine Knospe erkennbar ist: In dieser Phase ist der Geschmack milder und die Bitterkeit bleibt angenehm. In Salaten wird auch die Wurzel verwendet, die an der Pflanze belassen wird: Nach gründlicher Reinigung wird der Löwenzahn einfach in Segmente geschnitten, so trägt die Wurzel zu einer angenehmen Knackigkeit bei.
In der traditionelleren Variante wird er mit hartgekochten Eiern (in manchen Gegenden auch ‚Girasoli‘ genannt) und gekochten Kartoffeln ergänzt, während knusprig gebratener Speck eine würzige Note hinzufügt, die der leicht bitteren Note der Blätter entgegenwirkt. Das klassische Dressing besteht aus Öl und Essig, manchmal mit einer Prise Zucker zur Geschmacksabrundung. Wer eine mildere Variante bevorzugt, kann auch Käse hinzufügen (Asiago, frischer Ziegenkäse, Caciotta, Feta, Fontina, milder Gorgonzola, Grana Padano, frischer Pecorino, milder Provolone, gesalzene Ricotta, Taleggio). Auch die Löwenzahnwurzel ist sehr geschätzt: Neben Salaten kann sie geröstet und für zubereitungen ähnlich wie Kaffee verwendet werden, dank ihrer interessanten gesundheitsfördernden Eigenschaften.
SAISON des #Löwenzahns zum Rohverzehr ändert sich mit der Höhe. In der Ebene wird er hauptsächlich zwischen Februar und April gesammelt, zwischen 400 und 800 Metern von März bis Mai, während er im Gebirge über 800–1000 Metern von April bis Juni zu finden ist. Der beste Zeitpunkt ist, wenn die Rosette noch flach ist, mit zarten Blättern und gerade sichtbarer Knospe, dann kann man ihn roh essen.
REZEPTE mit Löwenzahn
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Vorbereitungszeit: 20 Minuten
- Portionen: 2Personen
- Kochmethoden: Ohne Kochen
- Küche: Gesund
- Saisonalität: Winter, Frühling
- Leistung 110,75 (Kcal)
- Kohlenhydrate 6,93 (g) davon Zucker 0,56 (g)
- Proteine 2,06 (g)
- Fett 9,39 (g) davon gesättigt 1,39 (g)davon ungesättigt 0,24 (g)
- Fasern 2,63 (g)
- Natrium 250,79 (mg)
Richtwerte für eine Portion von 90 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.
* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov
Löwenzahnsalat
- 150 g Löwenzahn (Taraxacum)
- nach Bedarf feines Salz
- Eine halbe Esslöffel Apfelessig (oder Weinessig)
- 1 Esslöffel extra natives Olivenöl
Utensilien
- Messer
- Salatschleuder für Salat
Löwenzahnsalat
Wie sollte der Löwenzahn für den Salat geerntet werden?
Der Löwenzahn wird zu Beginn der Saison geerntet; wählen Sie junge, zarte Rosetten mit gerade sichtbarer Knospe. Mit der Messerklinge vorsichtig ausgraben, um die ganze Pflanze zu entfernen und die Wurzel an der Pflanze zu belassen, dann äußere beschädigte Blätter entfernen und die Wurzel von Erde säubern.
Wie wird der Löwenzahn für den Salat gereinigt?
Nach dem Reinigen wird er in Segmente geschnitten und dann mehrmals unter fließendem Wasser gewaschen, dabei auch die noch an der Pflanze befindliche Wurzel vorsichtig abbürsten, um alle Erdpartikel zu entfernen.
Nachdem die ganze Erde entfernt ist, gut abtropfen lassen und in eine Salatschüssel geben.
Jetzt kann man mit einer Prise Salz, Essig und einem Schuss Öl anmachen.
AUFBEWAHREN des Löwenzahnsalats
Der Löwenzahnsalat hält sich im Kühlschrank etwa 1 Tag, gut abgedeckt oder in einem luftdichten Behälter. Es ist jedoch besser, ihn sofort nach der Zubereitung zu verzehren, da die Blätter dazu neigen, zu welken und an Knackigkeit zu verlieren. Wenn er noch nicht angemacht ist, kann er etwas länger frisch bleiben und Geschmack sowie Textur besser bewahren.
FAQ (Fragen und Antworten)
Hat Löwenzahn gesundheitliche Vorteile?
Ja, Löwenzahn ist eine wildwachsende Pflanze, die für ihre reinigenden und verdauungsfördernden Eigenschaften geschätzt wird. Die Blätter sind reich an Vitaminen (insbesondere Vitamin A, C und K) und Mineralstoffen wie Kalium und Eisen, die nach dem Winter zur Unterstützung des Körpers beitragen. Er fördert die Verdauung, regt die Leberfunktion an und unterstützt die natürliche Entgiftung des Körpers. Zudem hat er eine leichte harntreibende Wirkung, die hilft, Wassereinlagerungen zu reduzieren. Auch die Wurzel wird in der Kräuterkunde viel verwendet, da sie die Leber unterstützt und in Aufgüssen oder geröstet für zubereitungen ähnlich wie Kaffee eingesetzt werden kann.
Senkt Löwenzahn den Cholesterinspiegel?
Löwenzahn kann dank seiner reinigenden Eigenschaften sowie seines Gehalts an Ballaststoffen und Antioxidantien zu allgemeinem Wohlbefinden beitragen und den Fettstoffwechsel unterstützen. Allein ist er jedoch kein gezieltes Mittel zur Senkung des Cholesterins und sollte in eine ausgewogene Ernährung eingebunden werden.
Wer sollte keinen Löwenzahn essen?
Man sollte ihn vermeiden bei einer Allergie gegen Pflanzen der Familie der Korbblütler (Asteraceae), bei Problemen mit der Gallenblase oder Gallensteinen. Bei speziellen Therapien oder gesundheitlichen Beschwerden ist es immer ratsam, den Rat eines Arztes einzuholen.
Ist Löwenzahnsalat während der Schwangerschaft schädlich?
Im Allgemeinen gilt Löwenzahn als Lebensmittel – roh im Salat oder gekocht – nicht als gefährlich während der Schwangerschaft, wenn er in Maßen und gut gewaschen verzehrt wird. Auf Tees oder Nahrungsergänzungsmittel auf Löwenzahnbasis sollte jedoch ohne Rücksprache mit dem Arzt verzichtet werden.
Sind Löwenzahn und Chicorée dasselbe?
Nein, sie sind nicht dieselbe Pflanze, auch wenn sie oft verwechselt werden, weil beide wildwachsende Kräuter mit bitterem Geschmack sind und ähnlich in der Küche verwendet werden. Löwenzahn ist eine andere Art als Chicorée, wird in vielen Regionen aber auch als „wilder Chicorée“ bezeichnet. Erkennbar ist er an den gezahnten Blättern, die in einer Rosette angeordnet sind, und an der charakteristischen gelben Blüte, die später zur Pusteblume wird. In der Küche werden vor allem die jungen Blätter roh im Salat oder gekocht verwendet, während beim Chicorée meist die weiter entwickelten Blätter verzehrt werden.

