Seidiger, einfacher Mürbeteig mit Puderzucker: die Entdeckung aus Versehen, die ihr nie wieder aufgeben werdet! Das seidige Rezept mit Puderzucker für Kekse und Tartes.“
Wenn ihr ein elegantes Ergebnis wollt, das beim Biss richtig zergeht, empfehle ich dieses Rezept.
Hier ist er, der Mürbeteig: perfekt für Kekse, Böden oder Tartes. Ob ihr die klassische Backofen-Methode für die großen Klassiker oder die Schnelligkeit der Heißluftfritteuse für in wenigen Minuten fertig gebackene Kekse wählt, das Ergebnis wird immer einwandfrei sein. Einmal ausprobiert, wird es eure Lieblingsbasis!
Kennt ihr das: Ihr habt total Lust auf eine Tarte, alles ist bereit auf der Arbeitsfläche, aber beim Öffnen der Vorratskammer merkt ihr, dass… der Zucker fehlt?
Genau so ging es mir. Aber ich wollte nicht aufgeben und fand eine Packung Puderzucker.
Ich dachte: „Versuchen wir es, schlimmstenfalls wird es nicht wie sonst.“ Und? Ich war regelrecht begeistert.
Das Ergebnis war ein Teig mit unglaublicher Seidigkeit, fast buttrig im Griff, aber kompakt. Die eigentliche Überraschung kam danach: eine Leichtigkeit beim Verarbeiten und Ausrollen, die ich so noch nie erlebt hatte, und ein gleichmäßig goldener Bräunungseffekt beim Backen, der fast wie aus einer Spitzenkonditorei aussah.
Warum Puderzucker? Im Gegensatz zu Kristallzucker verbindet er sich sofort mit den Fetten der Butter, ohne Körnchen zu hinterlassen, und sorgt so für eine sehr feine Struktur und eine porzellanartige Oberfläche — ideal für moderne Tartes und verzierte Kekse.
Dank seiner feinen Körnung wird Puderzucker schneller und gleichmäßiger von den anderen Zutaten aufgenommen. Das bedeutet auch, dass die Ruhezeiten dieses Mürbeteigs verkürzt werden können: schon eine halbe Stunde im Kühlschrank reicht vor der Verwendung.
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es auch in letzter Minute mit Zutaten zubereitet werden kann, die normalerweise in eurer Vorratskammer zu finden sind. Es ist eine extrem vielseitige Basis, die mit verschiedenen Aromen wie Zitrone, Kakao oder Vanille verfeinert werden kann und perfekt ist für jede Naschlust: Tartes, Kekse, Tartelettes, Streuselkuchen und vieles mehr. Ob Ofen oder Heißluftfritteuse — der Erfolg ist garantiert!
Seitdem mache ich meinen Mürbeteig nur noch so!
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 1 Stunde
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Portionen: 10 Personen
- Kochmethoden: Ohne Backen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
- Leistung 333,66 (Kcal)
- Kohlenhydrate 39,05 (g) davon Zucker 12,60 (g)
- Proteine 5,70 (g)
- Fett 17,89 (g) davon gesättigt 10,89 (g)davon ungesättigt 6,78 (g)
- Fasern 0,84 (g)
- Natrium 122,79 (mg)
Richtwerte für eine Portion von 85 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.
* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov
Zutaten
Seidiger, einfacher Mürbeteig mit Puderzucker
- 375 g Mehl Tipo 00
- 180 g Butter (Kalte Butter in Würfeln)
- 120 g Puderzucker
- 3 Eigelb
- nach Bedarf Zitrone (Abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone)
- 1 Prise Salz
Utensilien
- Schüssel
- Frischhaltefolie
- Teigbrett
Schritte
Seidiger, einfacher Mürbeteig mit Puderzucker
Vermische in einer Schüssel (oder auf der Arbeitsfläche) zuerst das Mehl mit dem Puderzucker und der abgeriebenen Zitronenschale.
So werden Aromen und Süße perfekt verteilt.
Gib die kalten Butterstückchen und die Prise Salz dazu.
Beginne, mit den Fingerspitzen (oder dem Flachrührer der Küchenmaschine) die Butter in die trockenen Zutaten „einzuarbeiten“, bis eine sandige, feine und aromatische Konsistenz entsteht.
Nun die 3 Eigelbe hinzufügen.
Arbeite den Teig zügig.
Dank der anfänglichen Mischung aus Mehl und Puderzucker wird der Teig sofort glatt, homogen und unglaublich angenehm in der Hand.
Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lasse ihn mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen.
Nach der Ruhezeit ist euer seidiger Mürbeteig einsatzbereit: Ihr werdet sehen, wie angenehm er sich ausrollen lässt.
Der Mürbeteig bereit, unwiderstehliche Süßspeisen zu formen!
Er ist einfach perfekt für alle Kreationen:
Kekse: die ihre Form behalten und mit ihrer glatten Oberfläche den Tisch schmücken.Böden: für moderne Tartes mit sauberen, präzisen Rändern.
Klassische Tartes: für ein Sonntagsdessert, das alle mit seiner feinen Konsistenz überrascht.
Jetzt müsst ihr nur noch den Ofen anmachen und eure Fantasie spielen lassen!
Da dieser Teig eine gleichmäßige goldene Färbung erhält, wartet nicht, bis er dunkelbraun wird! Mürbeteig mit Puderzucker wirkt frisch aus dem Ofen oft etwas weicher: das ist normal.
Nach dem vollständigen Auskühlen auf einem Gitter wird er fest, bröselig und seidig.
Tipps
Backzeiten und Temperaturen
Dieser Mürbeteig bäckt sehr gleichmäßig, die Zeiten variieren aber je nach dem, was ihr zubereitet. Verwendet immer den Umluftfreien Backofen (vorheizen), damit der Teig nicht zu trocken wird.
Klassische Kekse: 180°C 10-12 Min. Nehmt sie heraus, sobald die Ränder gerade anfangen zu bräunen.
Gefüllte Tarte: 180°C 30-35 Min. Falls die Marmelade zu dunkel wird, die letzten 10 Min. mit Aluminium abdecken.
Blindbacken (Boden ohne Füllung): 175°C 20-25 Min. Verwendet Backgewichte oder getrocknete Bohnen, damit der Boden nicht hochkommt.
Feine Patisserie (Mini): 180°C 8-10 Min. Ideal für kleine Tartelettes, die kalt gefüllt werden.
Mit diesem Teigling von etwa 850 g könnt ihr bequem eine Springform von 26-28 cm auskleiden und habt noch genug Teig übrig für die typischen Streifen der Tarte oder ein paar dekorative Kekse!
Zubereitung in der Heißluftfritteuse
Unser seidiger Mürbeteig eignet sich hervorragend für die Heißluftfritteuse, da seine kompakte Struktur von der zirkulierenden Hitze profitiert und in der Hälfte der Zeit eine fantastische Knusprigkeit entsteht!
Kekse: 160°C für 8-10 Minuten.
Tipp: Nicht den Korb überladen, lasst zwischen den Keksen Platz, damit die Luft zirkulieren kann.
Tarte (Form max. 20 cm): 160°C für ca. 20-25 Minuten.
Mein Trick: Wenn die Oberfläche zu schnell Farbe annimmt, in den letzten 5 Minuten mit einem Stück Backpapier oder Aluminium abdecken.
Tartelettes-Böden: 165°C für 7-9 Minuten.
Wichtig: In der Heißluftfritteuse sollte die Temperatur etwa 15-20°C niedriger als im traditionellen Ofen gewählt werden, damit außen nichts verbrennt, während das Innere noch roh ist.
Aufbewahrung
Wenn ihr nicht alles sofort verwendet, lässt sich der Teig hervorragend aufbewahren:
Im Kühlschrank: in Frischhaltefolie eingewickelt für 2-3 Tage.
Im Gefrierschrank: bis zu 2 Monate. Vor dem Ausrollen langsam im Kühlschrank auftauen lassen.
Tipps für weitere Rezepte
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