Garnelen, Zucchini und Bottarga – Rezept für ein Pastagericht

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Ich hatte Bottarga vor diesem Rezept nie probiert. Null, nie gekostet. Dann habe ich sie bei Alice gesehen, das hat mich neugierig gemacht und ich habe beschlossen, sie auszuprobieren. Ich habe die vom Thunfisch gekauft, die findet man einfacher und sie kostet weniger als die von Meeräsche, und schon beim ersten Geschmack wurde mir klar, dass das keine banale Zutat ist.
Bottarga sind getrocknete und gepresste Fischeier. Gerieben über die Pasta hat sie einen konzentrierten, kräftigen Meeresgeschmack, der keinem anderen bekannten Geschmack ähnelt. Die Bottarga von Meeräsche ist heller und zarter, die vom Thunfisch dunkler und intensiver. Produziert wird sie u. a. in Sardinien und der Toskana (Meeräsche) sowie in Kalabrien und Sizilien (Thunfisch). Die Meeräsche gilt als die wertvollere und auch teurere Sorte, zumindest sagen das die Expert*innen – und bei meiner völligen Ahnungslosigkeit in dem Bereich muss ich mich darauf verlassen.
Zu dieser Pasta habe ich Garnelen und Zucchini kombiniert: zwei Zutaten, die den starken Charakter der Bottarga abmildern ohne ihn zu überdecken. Lange Pasta, frisch hergestellte Spaghetti alla chitarra, wenn ihr könnt, und vor dem Servieren großzügig reiben. Zudem geht es schnell: zwanzig Minuten und das Gericht ist fertig.

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Pasta mit Garnelen, Zucchini und Bottarga
  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Teuer
  • Vorbereitungszeit: 10 Minuten
  • Kochzeit: 20 Minuten
  • Kochmethoden: Herd
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Frühling, Sommer und Herbst

Zutaten

  • 320 g Pasta (lang)
  • 3 Zucchini
  • 150 g Garnelenschwänze (bereits gereinigt)
  • 4 Teelöffel Thunfisch-Bottarga
  • 1 Zehe Knoblauch
  • nach Belieben gehackte Petersilie (frisch)
  • nach Belieben natives Olivenöl extra
  • nach Belieben Salz
  • nach Belieben Pfeffer

Werkzeuge

  • Kochtöpfe

Schritte

  • Die Zucchini in Julienne schneiden oder in sehr feine Scheiben.
    Das Olivenöl in einer Pfanne mit dem Knoblauch erhitzen, die Zucchini dazugeben und bei mittlerer Hitze 5 Minuten garen.

  • Die Garnelen zufügen und weitere 3-4 Minuten braten, bis sie die Farbe wechseln und rosa werden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    Die Pasta in einem Topf mit reichlich Salzwasser kochen, al dente abgießen und dabei etwas Kochwasser aufheben, das beim Anbraten helfen kann.

  • Die Pasta (bei mir lange) in der Pfanne mit der Sauce schwenken, bei Bedarf einen Schöpflöffel Kochwasser dazugeben, um alles zu verbinden.
    Mit einer großzügigen Portion geriebener Bottarga und frisch gehackter Petersilie servieren.

    Und jetzt ab an den Tisch, zum Probieren!

    Guten Appetit! Annalisa

Bottarga: alles, was du wissen solltest, bevor du sie kochst

Worin besteht der Unterschied zwischen Bottarga von Meeräsche und Bottarga vom Thunfisch? Bottarga von Meeräsche (Muggine) ist heller, hat einen zarteren Geschmack und gilt als hochwertiger. Die vom Thunfisch ist dunkler, intensiver und kräftiger im Geschmack und lässt sich im Supermarkt etwas leichter und zu einem leicht günstigeren Preis finden.

Kann ich gefrorene Garnelen verwenden? Ja, klar — einfach gut auftauen und trocken tupfen, bevor du sie in die Pfanne gibst, sonst geben sie Wasser ab und die Sauce wird wässrig.

Welche Pasta passt am besten? Lange Pasta für immer! Frische Spaghetti alla chitarra sind ideal. Normale Spaghetti oder Linguine funktionieren auch, vielleicht sogar Bucatini. Vermeide kurze Pasta: mit geriebener Bottarga verbindet sie sich nicht so gut.

Wo kauft man Bottarga? In gut sortierten Supermärkten, in Fischhändlern oder online. Die vom Thunfisch ist leichter zu finden. Es gibt sie im ganzen Stück (als Kuchen zum Reiben) oder schon gerieben im Glas, aber ganz ist besser, der Geschmack ist frischer.

Autorenbild

La cucina di ASI

Asis Küche ist meine Ecke für einfache und schmackhafte Rezepte: von der italienischen Tradition bis hin zu Gerichten aus aller Welt, mit dem großen Wunsch, die Freude am guten Essen zu teilen.

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