Pasta mit Spargel und Frühlingsgemüse: das cremige, knackige und gemüsereiche Rezept
Mit Sonne in der Küche hat man sofort Lust auf leichte Gerichte, aber seien wir ehrlich: oft besteht die Gefahr, dass eine Pasta etwas auseinanderfällt und das Gemüse von den Nudeln abrutscht und auf dem Tellerboden liegen bleibt.
Wenn man die Garzeiten nicht beachtet, endet man mit harten Erbsen und zu weichem Spargel und verliert dieses schöne, strahlende Grün, das sofort nach Frühling aussieht.
Um dieses Problem ohne Sahne oder Fett zu lösen, habe ich einen kleinen Trick: die Zwiebel pürieren, um eine natürliche, samtige Basis zu erhalten, die alle Zutaten umhüllt.
In nur 20 Minuten verwandelt ihr einen ganz normalen Dienstag in einen besonderen Moment und bringt den Duft vom Garten auf den Tisch – einfach und mit viel Herz. Los geht’s!
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Mittel
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Kochzeit: 20 Minuten
- Portionen: 4
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
Zutaten für Pasta Primavera mit Spargel, Zuckerschoten und Erbsen
- 320 g Pasta (empfohlen: Tagliatelle oder Fusilli, damit die Sauce gut haftet)
- 500 g Spargel
- 150 g Zuckerschoten
- 100 g Erbsen (frisch oder tiefgefroren)
- 1 weiße Zwiebel
- 3 Esslöffel extra natives Olivenöl
- Einige Zweig Majoran
- nach Belieben Salz
- 1 Prise Schwarzer Pfeffer
- nach Belieben Wasser (zum Pasta-Kochen)
Werkzeuge
- Schneidebrett
- Messer
- Pfanne
- Pastatopf
Frühlings-Hauptgericht: Spargel, Zuckerschoten und Erbsen gemeinsam zubereiten
Säubert den Spargel, indem ihr das holzige Ende abschneidet; trennt die Spitzen ab und schneidet die Stangen in Stücke. Putzt die Zuckerschoten und schneidet sie schräg in etwa 2 cm breite Stücke. Löst die Erbsen aus den Schoten, falls sie frisch sind. Püriert die weiße Zwiebel bis sie cremig ist.
In einer großen Pfanne die Zwiebelcreme mit dem Öl eine Minute anschwitzen. Gebt die Spargelstücke, die geschnittenen Zuckerschoten und den Majoran hinzu. Mit etwas Wasser bedecken, den Deckel auflegen und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten schmoren lassen. Die Zuckerschoten und die Spargelstücke werden weich und bilden die Basis der Sauce.
Wenn die Basis fast fertig ist, gebt die Erbsen und die beiseitegelegten Spargelspitzen dazu. Kocht ohne Deckel weitere 5 Minuten: die Erbsen sollen glänzend bleiben und die Spitzen zart, aber noch bissfest. Wenn nötig, zerdrückt einige Spargelstücke mit einer Gabel, um mehr Cremigkeit zu erzielen.
Gebt die Pasta in gesalzenes Wasser und kocht sie sehr al dente. Hebt die Pasta in die Pfanne mit dem Gemüse-Mix und fügt eine Kelle Nudelkochwasser hinzu. Schwenkt alles bei starker Hitze für eine Minute, bis die Stärke eine seidige Creme bildet, die Spargel, Zuckerschoten und Erbsen verbindet.
Zum Schluss mit einem Schuss rohem Olivenöl verfeinern und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer darüber geben.
Hinweise zu Zutaten und Alternativen
Die Zuckerschoten: Wählt feste, faserfreie Exemplare; sind sie sehr lang, schneidet sie in drei Teile.
Erbsen: Bei frischen Erbsen ist der Geschmack süßer; tiefgefrorene Erbsen sind eine schnelle, gute Alternative.
Kräuter: Wenn ihr Majoran nicht mögt, verleiht frische Minze den Erbsen eine unglaublich frische Note.
Aufbewahrung
Pasta Primavera schmeckt am besten direkt nach dem Anrichten. Falls etwas übrig bleibt, könnt ihr es maximal 1 Tag im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter aufbewahren. Zum Verzehr empfehle ich, die Reste in der Pfanne mit einem Schluck heißem Wasser oder etwas Öl aufzuwärmen, um die Cremigkeit der Sauce wiederherzustellen. Vermeidet die Mikrowelle, da sie das Gemüse austrocknen kann.
Varianten des Rezepts
Mit Wurstwaren: Wenn ihr kein vegetarisches Gericht wollt, könnt ihr das Gericht mit in Streifen geschnittenem Speck oder knuspriger Pancetta ergänzen; diese zusammen mit den Spargelspitzen in die Pfanne geben.
Frische Zitrusnote: Für eine extra Frische reibt etwas Bio-Zitronenschale direkt über das fertige Gericht; die Säure hebt die Süße der Erbsen wunderbar hervor.
Crispy-Note: Gebt eine Handvoll gerösteter Pinienkerne oder gehobelte Mandeln vor dem Servieren dazu für einen knusprigen Kontrast zur samtigen Zwiebelcreme.
Weiße Variante: Gebratene Zucchiniwürfel machen die „grüne“ Mischung noch reichhaltiger und abwechslungsreicher.
Teas Tipps
Damit die Farben der Gemüse schön leuchtend bleiben, nicht zu lange nach dem Hinzufügen der Erbsen weitergaren. Für eine zusätzliche Farbakzent könnt ihr 30 Sekunden vor Ende der Bindung einige in Streifen geschnittene Zucchiniblüten unterheben.
FAQ (Fragen und Antworten)
Kann ich die Sauce im Voraus zubereiten?
Ja, das geht, aber fügt die Erbsen und die Spargelspitzen erst beim Aufwärmen für die Pasta hinzu, damit sie ihre Farbe behalten.
Werden die Zuckerschoten nicht hart?
Nein: wenn ihr sie schräg schneidet und zusammen mit den Spargelstücken in den ersten 10 Minuten schmort, werden sie zart, behalten aber noch einen angenehmen Biss.
Welches Pastasformat soll ich wählen?
Frische Tagliatelle sind toll, aber Fusilli oder Muschelnudeln eignen sich hervorragend, um die Erbsen und die Sauce im Teig aufzufangen.

