Perfektes Roastbeef aus dem Ofen: die unfehlbare Rezeptur mit Profi-Tipps

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ROASTBEEF/ROSBEEF aus dem Ofen – einfaches, unfehlbares Rezept

Perfektes Roastbeef aus dem Ofen: das unfehlbare Rezept für zartes, saftiges Fleisch mit goldener Kruste.

Das Rezept, auf das ich so lange gewartet habe, und das ich endlich gefunden habe

Ich gebe zu, ich war nie besonders gut darin, Braten und Roastbeef zuzubereiten – um ehrlich zu sein, war ich darin eher ungeschickt.

Als ich verheiratet war, haben mein Mann und mein Sohn mir klargemacht, dass sie Fleisch lieben – besonders Roastbeef. Ich habe es mehrfach versucht, aber mit schlechten Ergebnissen.

Ihr habt keine Vorstellung, wie viele Versuche ich gemacht habe, aber nichts half: entweder zu roh, zu durch oder zäh wie eine Sohle… Ich war kurz davor aufzugeben, als ich zufällig auf dieses Rezept stieß und es war eine Offenbarung.

Endlich kann ich sagen, dass ich nach all den Jahren ein perfektes Roastbeef zubereitet habe! Ich habe mich genau an das Rezept gehalten und es wurde der beste Braten, den ich je probiert habe.

Ein unfehlbares Rezept, und wenn ich es geschafft habe, glaubt mir, dann schafft es wirklich jeder. Ein paar einfache Tricks für ein aromatisches, saftiges Roastbeef mit wenig Fett, leicht goldener Oberfläche, das einer guten Metzgerei würdig ist.

Wenn auch du noch nie ein gutes Roastbeef hinbekommen hast und kurz davor warst, aufzugeben – gib nicht auf!

  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Mittel
  • Ruhezeit: 30 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten
  • Kochzeit: 40 Minuten
  • Portionen: 8
  • Kochmethoden: Ofen
  • Küche: Italienisch
315,71 Kcal
kalorien pro Portion
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  • Leistung 315,71 (Kcal)
  • Kohlenhydrate 8,83 (g) davon Zucker 0,02 (g)
  • Proteine 42,53 (g)
  • Fett 13,39 (g) davon gesättigt 3,12 (g)davon ungesättigt 0,01 (g)
  • Fasern 0,17 (g)
  • Natrium 3.160,83 (mg)

Richtwerte für eine Portion von 200 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.

* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov

Zutaten

  • 1.8 kg Rindfleisch (Schnitt für Roastbeef)
  • 60 ml natives Olivenöl extra
  • 1 cucchiaio Rosmarin (frisch gehackt)
  • 1 cucchiaio Thymian (frisch gehackt)
  • 4 cucchiaini feines Salz (zum Bestreuen)
  • 1 cucchiaino schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)

Küchenutensilien

  • Schüssel
  • Bräter
  • Thermometer

Zubereitung

FLEISCHRUHE VOR DEM VORGAREN Empfohlener, aber nicht zwingender Schritt.
Lege das Fleisch auf einen Rost, stelle diesen auf ein Backblech und lasse es im Kühlschrank ohne Abdeckung mindestens 1 Stunde ruhen. Dieser kleine Trick sorgt für eine bessere Kruste und Bräunung. Die zirkulierende Kühlschrankluft trocknet die Oberfläche der Fleischstücke leicht an, bevor sie in den Ofen kommen: so bräunt das Fleisch viel schneller. Ich weiß, es klingt banal, aber es funktioniert; dieser Schritt ist optional, wird aber sehr empfohlen.

  • Heize den Ofen auf 190°C vor. Während der Ofen auf Temperatur kommt, bereite die Marinade für das Fleisch vor. Vermische Olivenöl, Knoblauch, Rosmarin, Thymian, Salz und Pfeffer in einer kleinen Schüssel. Verteile die Mischung über dem Fleisch und reibe die gesamte Oberfläche ein. Merke dir die goldene Regel: 1 Teelöffel Salz pro Kilo Rindfleisch und passe die Menge entsprechend der Größe deines Bratens an.

  • Wenn der Ofen die Temperatur erreicht hat, gib das Fleisch zum Garen hinein, aber setze es auf einen Rost, der auf einem Backblech liegt, sodass es keinen direkten Kontakt mit dem Blech hat und etwas Luft darunter zirkulieren kann.

    Wenn du eine Sondentemperaturführung hast, ist jetzt der Zeitpunkt, die Sonde einzuführen; falls nicht, ist das auch kein Problem – ein einfaches Sofortablesethermometer ist ebenfalls geeignet (oder du kannst ganz ohne messen).

    Als Faustregel gilt für die Garzeit: 20 Minuten pro Kilo Fleisch bei 190°C im Umluftofen. Ich selbst kontrolliere die Garstufe jedoch immer mit einer Sonde. Die Kerntemperatur sollte zwischen 60°C und 65°C liegen. Das Garen auf dem Rost im Umluftofen erlaubt es, das vorherige scharf Anbraten in der Pfanne zu überspringen, aber wenn du möchtest, kannst du das Anbraten durchführen und danach im Ofen ohne Umluft weitergaren.

  • Jetzt könnte die Versuchung groß sein, das Fleisch sofort nach dem Herausnehmen anzuschneiden. Tu es nicht: die Säfte würden herauslaufen. Wickele stattdessen den Braten in Alufolie und lasse ihn 30 Minuten ruhen, damit sich die Säfte gleichmäßig im Inneren verteilen können. Lege den Braten auf ein Schneidebrett und schneide ihn quer zur Faser in sehr dünne Scheiben. Fertig: zartes Roastbeef mit einer schön tief goldbraunen Kruste.

Perfektes Roastbeef: Welcher Fleischschnitt ist der Beste für Roastbeef? (Und wie man ihn gart)

Einer der häufigsten Fehler ist die Wahl eines zu mageren oder ungeeigneten Schnitts für schnelle Garzeiten. Für ein Roastbeef, das zart bleibt und nicht austrocknet, ist es entscheidend, Stücke von der Lende oder Keule mit guter Marmorierung (intramuskulärem Fett) oder einem dünnen äußeren Fettdeckel zu wählen, der das Fleisch schützt.

Der Spitzen-Schnitt ist zweifellos das Roastbeef/die Lende, die Saftigkeit und intensiven Geschmack garantiert. Weitere gute Alternativen sind die Huft (Scamone) oder das Nussstück (Noce): diese Stücke sind magerer, aber ebenfalls zart, vorausgesetzt, man kontrolliert die Kerntemperatur genau und stellt sicher, dass sie nicht über 52–55 °C (englisch/blutig) steigt, sonst trocknen die Fasern aus. Bitte den Metzger immer um ein gleichmäßig geformtes Stück von mindestens 1 kg, um eine gleichmäßige Garung zu gewährleisten.

TIPPS:

FLEISCHART: Ich verwende Rindfleisch. Damit das Roastbeef gelingt, solltest du ein großes Stück von etwa 1,8–2 kg kaufen, mager und gleichmäßig geformt. Mein Favorit ist das Roastbeef/die Lende, aber auch Nuss oder Huft sind geeignet. Wenn du unsicher bist, frag deinen Metzger – er kann dir den besten Schnitt anbieten, den er gerade vorrätig hat.
OLIVENÖL: Ein wenig Öl ist nötig, um Knoblauch und Kräuter zu einer Paste zu verbinden, die sich aufs Fleisch streichen lässt. Öl leitet auch die Hitze und fördert die Krustenbildung.
KNOBLauch: Knoblauch ist wichtig, um Geschmack zu geben; wenn du ihn aber gar nicht verträgst, kannst du ihn weglassen, vergiss dann aber nicht die Kräuter.
KRÄUTER: Ich habe die klassische Kombination aus Thymian und Rosmarin gewählt, aber du kannst gern eine andere bevorzugte Krautmischung verwenden (Salbei, Petersilie, Oregano usw.) oder getrocknete Kräuter, wenn du das bevorzugst.
SALZ: Große Fleischstücke brauchen eine ordentliche Menge Salz. Eine gute Faustregel ist 1 Teelöffel Salz pro Kilo Rindfleisch.
SCHWARZER PFEFFER: Nutze frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer – das Aroma ist deutlich intensiver als bei vorgemahlenem Pfeffer.

AUFBEWAHRUNG

Ubrig gebliebenes Roastbeef kann in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 3–4 Tage aufbewahrt werden. Damit das Fleisch Feuchtigkeit behält, lasse die Reste vor dem Wiederaufwärmen ungeschnitten. Zum Einfrieren das Restfleisch in Frischhaltefolie wickeln und in einen gefriergeeigneten Beutel legen, maximal 3 Monate haltbar.

Tipps für die perfekte Zubereitung des Roastbeefs

Ein perfektes Roastbeef zuzubereiten ist nicht schwer, erfordert aber Aufmerksamkeit für wenige, grundlegende Details. Hier sind meine Geheimnisse für immer zartes, saftiges Fleisch mit der geliebten goldbraunen Kruste.

Die Kerntemperatur: das wahre Geheimnis eines perfekten Roastbeefs

Vergiss allgemeine Garzeiten! Das wahre Geheimnis, um dein Roastbeef genau nach Wunsch zu garen, ist die Kontrolle der Kerntemperatur mit einem Küchenthermometer. Jedes Grad zählt für das optimale Ergebnis.

Das Ruhen des Fleisches: ein unverzichtbarer Schritt

Unterschätze niemals die Bedeutung des Ruhens! Sobald dein Roastbeef aus dem Ofen kommt, ist es noch nicht bereit zum Aufschneiden. Es in Alufolie ruhen zu lassen, ermöglicht den Säften, sich gleichmäßig im Inneren zu verteilen und macht das Fleisch deutlich zarter und saftiger. So vermeidest du, dass beim Anschneiden alle wertvollen Säfte austreten und das Fleisch trocken wird.

Das anfängliche Anbraten: für eine goldbraune, aromatische Kruste

Vor dem Backen ist ein schnelles, intensives Anbraten in der Pfanne wichtig, um die Fleischsäfte zu verschließen und die schmackhafte Kruste zu erzeugen, die Textur und Geschmack hinzufügt. Achte darauf, dass die Pfanne sehr heiß ist und das Fleisch trocken, damit die Bräunung gelingt.

Das Aufschneiden: mit Geschick in Scheiben schneiden

Zum Servieren ist es wichtig, das Roastbeef richtig zu schneiden. Verwende ein scharfes Messer und schneide immer gegen die Faser in dünne Scheiben. So bleibt jeder Bissen besonders zart.

  • Welcher Rindfleischschnitt ist am besten für Roastbeef?

    Es gibt nicht den einen perfekten Schnitt für Roastbeef. Häufig verwendete Rindfleischstücke für Roastbeef kommen von den magereren Teilen des Tieres. Dazu gehören unter anderem die Rundstücke sowie obere und untere Teile der Keule. Empfohlene Schnitte sind in der Regel Roastbeef (Controfilet/Lombata), Girello, Huft (Scamone), Nuss und Fesa. Wenn du unsicher bist, frag deinen Metzger – er kann dir den besten Schnitt empfehlen, der gerade verfügbar ist, um Roastbeef zuzubereiten!

  • Wie lange muss ich mein Roastbeef garen?

    Das hängt von zwei Dingen ab: der Größe deines Bratens und dem gewünschten Gargrad. Mein Braten von etwa 1,8 kg war nach circa 1 Stunde und 30 Minuten an den Rändern gut durchgegart und im Inneren noch rosa. Wenn du eine mittlere Garstufe willst, lass ihn (bei gleichem Gewicht) etwa 1 Stunde und 45 Minuten im Ofen. Roastbeef sollte nicht zu lange gegart werden, es sollte im Inneren noch leicht rosa bleiben.

  • Wie verwende ich das Thermometer zur Messung der Kerntemperatur?

    Für eine genaue Messung der Kerntemperatur führe das Thermometer tief genug ein, damit die Spitze den Mittelpunkt des Fleischstücks erreicht. Für englisch/blutig sollte die Kerntemperatur etwa 54°C erreichen; für medium liegt sie bei etwa 62–63°C.

  • Was kann man mit dem restlichen Roastbeef machen?

    Einer meiner Lieblingswege, die Reste zu verwerten, ist ein klassisches Sandwich mit Remoulade oder Thunfischsauce (saucetonnee) und ein paar Blättern Salat.

  • Woran erkennt man, ob das Roastbeef perfekt gegart ist?

    Die zuverlässigste Methode ist ein Küchenthermometer mit Sonde. Stecke es in den dicksten Teil des Fleisches, meide Knochen. Die Kerntemperatur zeigt dir den gewünschten Gargrad an (siehe unsere Temperaturtabelle).

  • Kann ich das Roastbeef im Voraus zubereiten?

    Ja, du kannst es vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Es ist auch kalt, in dünne Scheiben geschnitten, sehr lecker. Wenn du es warm servieren möchtest, kannst du es vor dem Servieren kurz und schonend im Ofen erwärmen.

  • Wie bewahre ich restliches Roastbeef auf?

    Restliches Roastbeef bleibt in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank 3–4 Tage frisch. Um es saftiger zu halten, ist es besser, erst beim Verzehr zu schneiden. Es kann auch eingefroren werden, am besten bereits portioniert, in einem gefriergeeigneten Beutel für bis zu 3 Monate.

Autorenbild

atavolacontea

Zu Tisch mit Tea: Gerichte, die jeder hinkriegt – oft mit Zutaten, die man schon zu Hause hat, und ich achte dabei auch auf Präsentation und Optik. Mein Motto? „Wir verwandeln das Gewöhnliche in etwas Außergewöhnliches, denn in der Küche ist nicht alles so schwer, wie es scheint!“

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