Die Piadina-Fagottini mit Zucchini und Käse sind die perfekte Lösung, wenn du ein schnelles, köstliches und strikt vegetarisches Gericht suchst. In diesem würzigen Rezept umschließt die dünne, weiche Piadina ohne Schmalz ein schmelzendes Herz aus geraspelter Zucchini und frischer Tomate. Es ist ein reichhaltiges Hauptgericht, das zu jeder Gelegenheit passt: hervorragend heiß und schmelzend direkt aus der Pfanne, aber auch überraschend gut kalt zum Mitnehmen in den Rucksack für einen Ausflug oder in die Tasche fürs Büro. Das Geheimnis liegt im Ausgleich zwischen der Süße der Zwiebel und der Frische der rohen Tomate, die im Inneren sanft gart.
Wenn dir herzhafte Rezepte gefallen, probiere die vegane Piadina, die Kartoffel-Piadina, die Piadipizza oder die blättrige Piadina.
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WEITERE REZEPTE MIT ZUCCHINI
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Günstig
- Vorbereitungszeit: 20 Minuten
- Kochzeit: 20 Minuten
- Portionen: 4 Personen
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Frühling, Sommer und Herbst
Zutaten für die Zubereitung der Piadina-Fagottini mit Zucchini und Tomate
- 4 Piadina ohne Schmalz (dünn und weich)
- 4 Zucchini
- Eine halbe Zwiebel
- nach Geschmack Salz und Pfeffer
- 4 Esslöffel extra natives Olivenöl
- 2 Tomaten
- 12 Scheiben Käse
Utensilien
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- Pfanne
- Reibe
Schritte zur Zubereitung der Piadina-Fagottini
Zum Einstieg bereite die Aromabasis vor: Die halbe Zwiebel fein hacken und in einer großen Pfanne mit dem extra nativen Olivenöl und einem Schuss Wasser anschwitzen, damit sie nicht anbrennt. Während die Zwiebel glasig wird, Zucchini waschen und die Enden entfernen, dann mit einer Reibe mit groben Löchern raspeln. Die Zucchini zur Zwiebel geben, mit Salz und Pfeffer würzen und bei schwacher Hitze etwa zehn Minuten garen. Die Zucchini sollten weich sein und ihre Flüssigkeit verloren haben, sodass eine würzige und kompakte Füllung entsteht.
Während die Zucchini etwas abkühlen, die Tomaten in sehr dünne Scheiben schneiden. Lege deine Piadina ohne Schmalz auf die Arbeitsfläche. In die Mitte jeder Piadina legst du drei Käsescheiben als schützende Basis. Obenauf verteilst du großzügig die Zucchinimischung und abschließend die frischen Tomatenscheiben. Diese Schichtung sorgt dafür, dass der Käse beim finalen Erhitzen schön schmilzt.
Das Schließen ist der technische Schlüssel, damit die Füllung eingeschlossen bleibt: Klappe zuerst die obere und untere Seite der Piadina nach innen und dann die beiden seitlichen Seiten leicht überlappend. Mit der Handfläche vorsichtig andrücken, damit das Fagott kompakt wird. So erhältst du eine gut verschlossene rechteckige oder quadratische Form, die beim anschließenden Braten in der Pfanne nicht ausläuft.
Erhitze eine antihaftbeschichtete Pfanne mit einem Schuss extra natives Olivenöl. Wenn sie heiß ist, lege die Piadina-Fagottini mit der Nahtseite nach unten hinein, um sie sofort zu „versiegeln“. Brate die Piadina in der Pfanne ein bis zwei Minuten pro Seite bei mittlerer Hitze, bis die Oberfläche goldbraun und knusprig ist. Serviere die Fagottini heiß, um den schmelzenden Effekt zu genießen, oder lasse sie abkühlen, wenn du sie lieber kalt für ein Picknick mitnehmen möchtest.
Tipps für ein perfektes Ergebnis
Elastische Piadina: Achte darauf, dass die Piadine frisch und weich sind; sind sie zu fest, erwärme sie ein paar Sekunden, bevor du sie faltest, damit sie nicht reißen.
Trocknen der Zucchini: Wenn die Zucchini beim Garen zu viel Wasser abgeben, erhöhe die Hitze in den letzten zwei Minuten, damit die Flüssigkeit vollständig verdampft; andernfalls wird die Piadina matschig.
Schnitt der Tomate: Schneide die Tomate sehr dünn, damit sie nicht zu viel Dicke erzeugt und das Schließen des Fagottini erschwert.
Kreative Varianten
Scharfe Variante: Füge der Zucchinimischung während des Garens eine Prise fein gehackten Chilischoten hinzu, für etwas mehr Pepp.
Kräutermix: Mische frische Minze oder Basilikum unter die Zucchini für ein typisch sommerliches, erfrischendes Aroma.
Verschiedene Käsesorten: Probiere gut abgetropfte Mozzarella oder Gorgonzola für eine intensivere Geschmacksvariante.
Aufbewahrung
Im Kühlschrank: Gekochte Fagottini kannst du in einem luftdichten Behälter bis zu 24 Stunden aufbewahren.
Transport: Wenn du sie mitnimmst, wickle sie in Alufolie oder Backpapier, um die Struktur kompakt zu halten.
Jetzt bist du dran!
Wette, du kannst es kaum erwarten, in eines dieser Piadina-Fagottini zu beißen — so reichhaltig und geschmackvoll! Es ist das Rettungsrezept für den Abend, findest du nicht? Sag mir in den Kommentaren, ob du sie lieber heiß und schmelzend gegessen hast oder ob sie zu deinen Begleitern für ein Mittagessen im Freien geworden sind!
FAQ (Fragen und Antworten)
Kann ich sie im Ofen zubereiten?
Ja, bei 200°C für etwa 10 Minuten, aber in der Pfanne bleiben sie deutlich knuspriger und aromatischer.
Welchen Käse sollte man am besten verwenden?
Ein fadenarmer Schmelzkäse (pasta filata), der nicht zu wässrig ist, eignet sich am besten, damit die Teigfläche nicht durchweicht.
Kann ich Vollkorn-Piadine verwenden?
Natürlich, sie eignen sich sehr gut für diese rustikale Füllung aus Zucchini und Zwiebel.

