Römische Kutteln, das Rezept der Großmutter des einfachen, traditionellen zweiten Gerichts der römischen Küche, deftig, preiswert und geschmackvoll. Perfekt, um es zu einem ungezwungenen Mittagessen mit der Familie oder mit Freunden zu servieren: römische Kutteln sind ein nahrhaftes Gericht, das zur großen Tradition der lazischen Küche gehört, wie die berühmten traditionellen Saltimbocca alla romana oder die bekanntere Carbonara. Als Königin der einfachen Küche entstand das Rezept der römischen Kutteln aus dem Bedürfnis, zumindest am Tisch Armut in Reichtum zu verwandeln und weniger edlen Zutaten wie Innereien oder dem sogenannten „fünften Viertel“ eine köstliche, fast royale Note zu geben. Zu den Lieblingsrezepten der unvergessenen Sora Lella (Elena Fabrizi, Aldos Schwester), einer wahren Botschafterin der römischen Küche in der Welt, gehört dieses Gericht – ein Mal probiert, vergisst man es nicht. Also kommt mit in die Küche und lasst uns gleich loslegen. Wenn ihr über neue Rezepte auf dem Laufenden bleiben wollt, könnt ihr meiner Seite Facebook und meinem Profil Instagram folgen.
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- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Ruhezeit: 10 Minuten
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Kochzeit: 2 Stunden
- Portionen: 4
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Alle Jahreszeiten
Zutaten
- 800 kg Rinderkutteln (Haube, bereits gereinigt)
- 400 g geschälte Tomaten
- 1 weiße Zwiebel
- 1 Karotte
- nach Belieben Salz
- nach Belieben natives Olivenöl extra
- 50 ml Weißwein
- 1 Zehe Knoblauch
- nach Belieben Mentuccia (frisch oder getrocknet)
- 1/2 Stange Sellerie
- 1 Blatt Lorbeerblatt
- nach Belieben Pecorino Romano (gerieben)
- 5 Gewürznelken
- 10 Körner schwarzer Pfeffer
Küchenutensilien
- Herd
- Pfanne
- Topf
Zubereitung
Für die römischen Kutteln empfehle ich, bereits gereinigte Kutteln zu kaufen, da das Verfahren, sie essbar zu machen, etwas mühsam und kompliziert ist.
Die gekaufte Kuttel abspülen und in Streifen schneiden, in einen Topf geben und Sellerie, Zwiebel, Karotte, Gewürznelken, Pfefferkörner und Lorbeerblatt dazugeben. Mit Wasser bedecken, leicht salzen, zum Kochen bringen und etwa eine Stunde lang garen. Kurz bevor die Kutteln in ihrer Brühe fertig sind, die Tomatensoße zubereiten: Zuerst die geschälte Knoblauchzehe halbiert in reichlich Öl leicht anbraten. Sobald der Knoblauch Farbe hat, die geschälten Tomaten hinzufügen, mit Salz abschmecken und bei schwacher Hitze etwa zehn Minuten köcheln lassen, dabei die Tomaten mit einer Gabel zerdrücken; bei Bedarf etwas Chiliflocken dazugeben. Die Kutteln abtropfen lassen und zur Soße geben, bei schwacher Hitze 30 Minuten weitergaren und falls nötig etwas Wasser oder Kochbrühe hinzufügen. Wenn alles eingekocht und gut abgeschmeckt ist, die römischen Kutteln auf eine Servierplatte geben, mit etwas Mentuccia aromatisieren und mit reichlich geriebenem Pecorino Romano sowie bei Wunsch etwas schwarzen Pfeffer servieren.
Aufbewahrung und Tipps
Ihr könnt die römischen Kutteln 1–2 Tage im Kühlschrank aufbewahren, gut verschlossen in einem luftdichten Behälter; ich rate vom Einfrieren ab.
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