Kartoffel-Zeppole zu San Giuseppe

Kartoffel-Zeppole zu San Giuseppe: die fluffige und köstliche Tradition aus den Abruzzen!
Gibt es ein Gebäck, das am 19. März auf keiner Tafel fehlen darf, besonders in den Haushalten Mittel- und Süditaliens? Dann sind es die Kartoffel-Zeppole zu San Giuseppe.
Obwohl sie in vielen Regionen verbreitet sind, haben diese Leckereien in den Abruzzen einen besonderen Stellenwert: Dort werden sie nicht nur zum Vatertag zubereitet, sondern praktisch das ganze Jahr über – so sehr werden sie geliebt!
Am Tag des Hl. Josef bekommen sie dennoch einen ganz besonderen Geschmack: den von Familie und überlieferten Traditionen.
In vielen Gegenden nennt man sie einfach frittierte Kartoffelkringel, aber der Name darf nicht täuschen: Die Zubereitung ist ein kleines Ritual, das eine unvergleichliche Köstlichkeit hervorbringt. Bei uns zu Hause sage ich immer: Wirklich gefeiert wird nur, wenn sie auf dem Tisch stehen.
Der Duft, der beim Frittieren entsteht, ist das Wesen des Festes: fluffig, heiß und mit Zucker bestreut – eine Versuchung, der man kaum widerstehen kann.
Ein sündiger Genuss, den man sich ruhig gönnen darf!
Seien wir ehrlich: Da sie frittiert sind, sind diese Zeppole etwas kalorienreich, aber Kochen ist auch Gefühl und Gemeinschaft, und an Festtagen darf (und sollte) man nicht ständig an die schlanke Linie denken.
Die Weichheit, die die gekochte Kartoffel dem Teig verleiht, ist unnachahmlich und macht sie deutlich verlockender als die üblichen Varianten.
Egal, ob ihr sie für eure Väter zubereitet oder um den Vater eurer Kinder zu feiern – der Erfolg ist garantiert.
Lasst uns gleich loslegen und diese San-Giuseppe-Zeppole frittieren: Folgt meinen Schritten, um ein perfektes, trockenes und schön aufgegangenes Ergebnis zu erzielen.
Ihr werdet sehen, sie kommen bei Jung und Alt gleichermaßen gut an!
Kcal ca. 150 pro Zeppola

Kartoffel-Zeppole von San Giuseppe
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 2 Stunden 30 Minuten
  • Vorbereitungszeit: 30 Minuten
  • Kochzeit: 5 Minuten
  • Portionen: 8 Personen
  • Kochmethoden: Frittieren
  • Küche: Regionale italienische Küche
  • Region: Abruzzen
  • Saisonalität: Vatertag

Zutaten für Kartoffel-Zeppole zu San Giuseppe

  • 3 mittelgroße Eier
  • 3 Esslöffel Zucker
  • 140 ml Vollmilch
  • 25 g Frischhefe (25 g; alternativ 10 g für eine etwas längere Gehzeit)
  • 40 g Butter oder Margarine
  • 1 Päckchen Vanillin oder flüssige Vanille
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 1 Kartoffel (zu Püree verarbeitet) – ca. 250 g roh
  • 750 g Mehl Typ 0 (insgesamt ca. 750 g, plus 40 g für die Arbeitsfläche)
  • Sonnenblumenöl zum Frittieren
  • 100 g Zucker

Zubereitung der Kartoffel-Zeppole zu San Giuseppe

  • Die Hefe in der Küchenmaschine mit lauwarmer Milch auflösen, dann Zucker, Vanille, den abgeriebenen Zitronenschalen, Margarine, die zuvor gekochte und zu Püree verarbeitete Kartoffel zugeben und nur so lange verrühren, bis sich die Zutaten etwas verbunden haben.

    Jetzt die Eier zugeben und das Mehl nach und nach hinzufügen, bis alles verarbeitet ist, dabei die Küchenmaschine zwischen den Zugaben jeweils kurz arbeiten lassen.

    Es kann sein, dass nicht das gesamte Mehl benötigt wird; das hängt von der Größe der Eier und davon ab, wie feucht die Kartoffeln sind.

    Wenn ein geschmeidiger, nicht klebriger Teig entstanden ist, den Teigling in eine große Schüssel legen und an einem warmen Ort etwa 2 Stunden gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.

    Kartoffel-Zeppole von San Giuseppe
  • Ist der Teig aufgegangen, den Teig wieder aufnehmen und Stränge formen, diese wie im Foto zu Zeppole zusammenfügen und mindestens 30 Minuten ruhen lassen. Dann das Öl zum Frittieren erhitzen und bei mittlerer Hitze ausbacken.

    Nach dem Frittieren auf Küchenpapier abtropfen lassen und anschließend in Zucker wälzen.

    Am besten warm servieren.

  • Kartoffel-Zeppole von San Giuseppe

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loscrignodelbuongusto

Mein Name ist Francesca Mele und "Lo scrigno del buongusto" ist der Name meines Blogs. Ich bin waschechte Abruzzerin, und nach einigen Jahren mit einer Koch-Website habe ich mich entschieden, einen Blog zu starten. Insgesamt bin ich jetzt seit 12 Jahren online, und deshalb kennen mich viele von euch schon seit einiger Zeit! Ich koche gerne und bin weder eine Chefköchin noch eine professionelle Köchin, sondern habe einfach nur die Leidenschaft fürs Kochen, Zubereiten und Erfinden neuer Gerichte. Die Rezepte, die ihr auf meinem Blog findet, sind nicht kopiert, und auch die Fotos sind nicht aus dem Internet heruntergeladen, sondern von mir selbst gemacht.

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