Pizza di Pasqua: die Magie der Hefe, die Energie schenkt!
Die Pizza di Pasqua gehört zu den Süßspeisen, die an den Festtagen nicht fehlen dürfen. Es ist ein gegangener Kuchen, der auf den ersten Blick wegen der einfachen Zutaten „unspektakulär“ wirken könnte, aber das Geheimnis in der Geduld liegt.
Das Hauptmerkmal ist die Gehzeit: sie ist zwar etwas länger, belohnt aber mit großem Genuss, wenn man Ausdauer beim Warten hat.
Es gibt etwas, das man kaum erklären kann, wenn man die Küche nicht mit Leidenschaft lebt: Hefeteige scheinen beim Ruhen und langsamen Aufgehen positive Energie zu übertragen.
Als ob der Teig mir Minute für Minute die ganze Mühe zurückgeben würde, die in seine Zubereitung geflossen ist.
Diese goldene Kuppel, die im Ofen wächst, ist ein magischer Moment.
Manche mögen mich deshalb ein wenig „verrückt“ finden, aber ich bin überzeugt, dass Küche auch aus solchen feinen Gefühlen besteht, aus einer unsichtbaren Verbindung zwischen uns und dem, was wir zubereiten.
Das Ergebnis dieser Geduld ist ein höchst köstliches Gebäck.
Diese Pizza di Pasqua bleibt mehrere Tage wunderbar weich; sollte sie mit der Zeit etwas austrocknen, eignet sie sich perfekt fürs Frühstück, ideal zum Eintauchen in Milch oder Kaffee.
Für dieses Rezept habe ich eine „extra-large“ Variante gewählt und eine Form von etwa 28 cm Durchmesser verwendet.
Wenn ihr kleinere Portionen bevorzugt, um sie etwa zu verschenken, könnt ihr den Teig problemlos teilen und zwei Formen mit ca. 20 cm Durchmesser herstellen.
Bei dieser Version hat mir meine treue Panasonic Croustina geholfen, die ich jedem empfehle, der mühelos perfekte Teigführungen erreichen möchte.
Probiert das Rezept aus.
Lasst euch vom positiven Elan der Hefe anstecken und serviert eine Scheibe pure Weichheit.
Schreibt mir in die Kommentare, ob ihr beim Wachsen des Teiges auch dieses wunderbare Gefühl der Zufriedenheit habt, das ich so sehr mag!
ca. 620 kcal pro Person
- Schwierigkeit: Mittel
- Kosten: Günstig
- Ruhezeit: 12 Stunden
- Vorbereitungszeit: 30 Minuten
- Kochzeit: 1 Stunde
- Portionen: 12 Personen
- Kochmethoden: Backofen
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ostern
Zutaten für die Pizza di Pasqua
- 180 ml Wasser
- 10 g frische Hefe
- 270 g Weizenmehl Typ 0
- 5 mittelgroße Eier
- 380 g Zucker
- 80 g Butter
- 50 ml Olivenöl extra vergine
- abgeriebene Schale von 1 Zitrone
- 60 ml Brandy
- 2 Esslöffel Anissamen
- 150 g Rosinen (Sultaninen)
- 850 g Weizenmehl Typ 0
- 1 Eigelb
- 1 Esslöffel Wasser
Utensilien
- 1 Backform antihaftbeschichtete Springform
- 1 Form Ø 28 cm
Zubereitung der Pizza di Pasqua
Zuerst Hefe und Wasser in eine Schüssel geben und auflösen, dann das Mehl hinzufügen, bis ein relativ flüssiger Teig (Pastella) entsteht.
Abgedeckt etwa 2 Stunden gehen lassen oder bis sich das Volumen verdoppelt hat.
In der Zwischenzeit die Rosinen nehmen und mindestens 30 Minuten in heißem Wasser einweichen, dann abseihen und beiseite stellen.
Wenn die erste Gehzeit vorbei ist, bereitet ihr die Backform der Brotbackmaschine (MBP) vor: Rührer einsetzen und alle trockenen Zutaten einfüllen, dann den ersten aufgegangenen Teig zugeben und anschließend die restlichen Zutaten.
Den Behälter in die Brotbackmaschine einsetzen und das Programm „Nur Teig“ starten; bei meiner Panasonic Croustina ist das Taste 17 und dauert 45 Minuten.
Wenn ihr ein anderes Gerät habt, sucht ein Programm „Nur Teig“ von mindestens 30 Minuten.
Die Maschine arbeiten lassen und nach Ende der Knetzeit das Gerät ausgeschaltet mindestens 1 Stunde ruhen lassen.
Nach dieser Pause die Maschine kurz erneut starten, wieder Taste 17 „Nur Teig“ für 2–3 Minuten, nur damit der Teig noch ein wenig durchgeknetet wird.
Jetzt eine große Form oder zwei kleine einfetten und mit Mehl bestäuben.
Den Teig in die große Form oder die zwei kleinen Formen geben, mit angefeuchteten Händen glattstreichen und die Form für die Gehzeit mit Frischhaltefolie abdecken.
6 Stunden oder über Nacht bei Raumtemperatur gehen lassen.
Wenn die Gehzeit abgeschlossen ist, die Oberfläche mit dem verquirlten Eigelb und einem Esslöffel Wasser bestreichen und bei 180°C etwa 1 Stunde backen; den Gargrad kontrollieren.
Nach dem Backen herausnehmen und abkühlen lassen, dann auf eine Servierplatte legen und mit Puderzucker bestäuben.
Wer möchte, kann das Rezept auch von Hand gut durchkneten oder mit der Küchenmaschine zubereiten.
Optional lässt sich das Rezept problemlos von Hand zubereiten, indem man den Teig gut knetet, oder mit einer Küchenmaschine.
„Aufbewahrungstipp: Um die Pizza di Pasqua so weich wie frisch gebacken zu erhalten, legt sie noch lauwarm in einen lebensmittelechten Plastikbeutel.
So bleibt sie saftig!“


