Pici mit Aglione – originales toskanisches Rezept, ein typisches Gericht, zubereitet mit hausgemachten toskanischen Pici, wie es die Tradition vorsieht. Die Hauptzutat dieses traditionellen Rezepts ist das Aglione aus der Valdichiana, ein toskanisches Produkt mit einem ganz besonderen Geschmack. Nachdem wir euch die Pici mit weißem Ragù vorgestellt haben, sehen wir uns heute gemeinsam an, wie man Pici mit Aglione macht – nach dem traditionellen toskanischen Rezept.
Das Aglione aus der Valdichiana ist ein typischer toskanischer Knoblauch mit sehr großen Zehen und einem milderen Geschmack als gewöhnlicher Knoblauch. Auch als „Kuss-Knoblauch“ bekannt, ist er bekömmlicher und weniger aufdringlich – Eigenschaften, die ihn perfekt für dieses traditionelle Rezept machen.
Wenn ihr euch fragt, wie man die originalen Pici mit Aglione zubereitet: das Aglione ist hauptsächlich in den Provinzen Arezzo und Siena erhältlich, in der Sommersaison von Juni bis Ende August. Es ist nicht immer leicht zu bekommen, aber ihr könnt es durch qualitativ hochwertigen Knoblauch ersetzen, um trotzdem eine gute Sauce für hausgemachte Pici zu erhalten, auch wenn das Ergebnis von der Originalversion abweicht.
Wenn ihr in der Toskana seid, besonders in der Valdichiana, sucht dieses einzigartige Produkt und nutzt die Gelegenheit, die wahren Pici mit Aglione zuzubereiten – eines der authentischsten Gerichte der lokalen Tradition.
Wir sehen uns beim nächsten Rezept… und richtet derweil den Tisch!
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Vorbereitungszeit: 10 Minuten
- Kochzeit: 30 Minuten
- Portionen: 4
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig, Sommer
- Leistung 304,53 (Kcal)
- Kohlenhydrate 38,57 (g) davon Zucker 4,41 (g)
- Proteine 7,48 (g)
- Fett 14,44 (g) davon gesättigt 2,62 (g)davon ungesättigt 3,18 (g)
- Fasern 4,70 (g)
- Natrium 1.168,47 (mg)
Richtwerte für eine Portion von 250 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.
* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov
Zutaten
- 360 g Pici
- 3 Zehen Aglione
- 600 g geschälte Tomaten
- 5 Esslöffel extra natives Olivenöl
- 1 Chili
- nach Geschmack Salz
Rezept: Toskanische Pici mit Aglione
Die Pici bereits fertig im Supermarkt oder in einem typischen Laden zu kaufen ist ohne Zweifel die schnellste Methode, dieses erste Gericht zuzubereiten. Alternativ, wenn ihr frische Pasta liebt und euch an die Zubereitung der hausgemachten toskanischen Pici wagen wollt, folgt meinem Rezept: Das Ergebnis wird noch authentischer und näher an der regionalen Tradition sein.
Nehmt das Aglione und entnehmt 3 Zehen. Schält sie und verwandelt sie in eine Creme, indem ihr sie in einen Behälter gebt und mit einem Stabmixer zusammen mit 2 Esslöffeln extra nativem Olivenöl püriert.
Gebt die Aglione-Creme in eine große Pfanne zusammen mit dem restlichen extra nativen Olivenöl. Stellt die Hitze auf schwache Flamme und lasst sie vorsichtig anschwitzen, dabei häufig umrühren, damit nichts anbrennt. Sobald das angeschwitzte gut heiß und aromatisch ist, gebt die klein gehackte Chilischote hinzu (nach eurem Geschmack) und lasst sie ein paar Minuten mitziehen, dabei weiter umrühren.
Gebt die geschälten Tomaten (oder frische Tomaten, wenn sie Saison haben) in die Pfanne zum Aglione-Ansatz. Rührt gut mit einem Holzlöffel, um alle Aromen zu verbinden.
Würzt mit Salz, deckt mit einem Deckel ab und lasst alles bei schwacher Hitze etwa 30 Minuten köcheln. Während des Kochens gelegentlich umrühren, damit die Sauce nicht ansetzt und eine gleichmäßige, etwas eingedickte Konsistenz erhält.
In der Zwischenzeit bringt einen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen und kocht die Pici. Wenn ihr verpackte Pici verwendet, befolgt die auf der Verpackung angegebenen Zeiten; bei selbstgemachten frischen Pici sind sie fertig, sobald sie an die Oberfläche steigen.
Sobald sie gekocht sind, gießt sie ab und gebt sie sofort in die Pfanne mit der frisch zubereiteten Aglione-Sauce. Schwenkt die Pici vorsichtig, damit sich die Sauce gut verteilt und serviert sie heiß.
Serviert ohne Käse, um dem Originalrezept treu zu bleiben.
Der erste Unterschied zwischen Knoblauch und Aglione ist zweifellos die Größe: die Zehen des Aglione aus der Valdichiana sind deutlich größer als die des normalen Knoblauchs (siehe Foto). Auch die Knollen sind wesentlich voluminöser, mit wenigen, dafür großen Zehen im Vergleich zum gewöhnlichen Knoblauch.
Neben dem Aussehen gibt es auch wichtige Unterschiede im Geschmack und in der Verträglichkeit. Das Aglione hat einen milderen und leicht süßlichen Geschmack, weshalb es auch als „Kuss-Knoblauch“ bekannt ist – weniger aufdringlich und besser verträglich als herkömmlicher Knoblauch. Das macht es ideal für Zubereitungen wie die Aglione-Sauce für Pici, bei der der Geschmack präsent, aber nicht zu scharf sein sollte.
Ein weiterer Unterschied betrifft die Struktur: Das Aglione hat weniger Zehen pro Knolle, diese sind jedoch deutlich größer, während die gewöhnliche Knoblauchknolle kleiner ist, dafür viele Zehen hat.
Aufbewahrung und Tipps
Aufbewahrung: Pici mit Aglione sollten idealerweise frisch zubereitet verzehrt werden. Alternativ könnt ihr sie im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren in einer Pfanne mit einem Schuss extra nativem Olivenöl wieder erwärmen.
Tipps: Wird die Sauce zu dick, gebt einen Kelle Nudelkochwasser dazu, um sie cremig zu halten.
FAQ
Kann ich das Aglione in den toskanischen Pici durch normalen Knoblauch ersetzen?
Ja, wenn ihr das Aglione aus der Valdichiana nicht findet, könnt ihr normalen Knoblauch verwenden, möglichst frisch und mit milder Note. Das Ergebnis wird jedoch intensiver und weniger süß als das Originalrezept.
Kann ich frische Tomaten statt geschälter Tomaten verwenden?
Ja, besonders im Sommer. Frische Tomaten machen die Sauce noch leichter und aromatischer.
Worin unterscheiden sich Pici von Spaghetti?
Pici sind eine handgemachte toskanische Frischpasta, dicker und unregelmäßiger im Vergleich zu Spaghetti, die industriell hergestellt und dünner sind.

