PANNA COTTA mit Granatapfel

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Panna Cotta mit Granatapfel und Tonka-Bohne

Die Panna Cotta ist ein zeitloses Dessert, das man fast immer schon gegessen hat: unsere Großeltern, wir und unsere Kinder.

Es ist ein weiches und zartes Dessert, einfach zuzubereiten und dank seiner Vielseitigkeit immer sehr geschätzt: Ein Zusatz oder eine kreative Präsentation reichen, und man serviert stets eine neue Variante.

Die Version, die wir heute ausprobieren, ist die Panna Cotta mit Granatapfel und Tonka-Bohne – ideal fürs Weihnachts- oder Silvestermenü. Die besonderen Zutaten (Granatapfel und die Tonka-Bohne) verleihen dieser ansonsten klassischen Rezeptur eine originelle Note.

Die Kombination Panna Cotta – Tonka-Bohne hebt den Geschmack durch Noten von Kakao, Vanille und Karamell hervor. Die Zugabe der Granatapfelkerne, süß, leicht säuerlich und frisch, macht das Dessert – zudem saisonal – wirklich großartig und ideal, um dem Festtagstisch eine originelle Note zu geben.

Die Panna Cotta mit Granatapfel und Tonka-Bohne ist einfach zuzubereiten und in etwas mehr als einer halben Stunde fertig. Sie lässt sich vorbereiten und kalt servieren: ein praktisches, kostengünstiges Dessert, das ihr alternativ auch mit Vanille aromatisieren könnt – eine gute Alternative zur Tonka-Bohne, auch wenn ich euch empfehle, die Tonka-Variante zu probieren, weil die Aromenkombination spannend und neu ist.

Dann legen wir los: ein weiches, samtiges, verführerisches und schön anzusehendes Dessert

Wenn du Desserts im Glas magst, schau dir auch diese Rezepte an, die sich perfekt fürs Weihnachts- oder Silvestermenü eignen

  • Schwierigkeit: Einfach
  • Kosten: Günstig
  • Ruhezeit: 3 Stunden
  • Vorbereitungszeit: 20 Minuten
  • Kochzeit: 10 Minuten
  • Portionen: 6 Gläser
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Herbst, Winter
342,48 Kcal
kalorien pro Portion
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  • Leistung 342,48 (Kcal)
  • Kohlenhydrate 24,91 (g) davon Zucker 21,13 (g)
  • Proteine 4,73 (g)
  • Fett 25,66 (g) davon gesättigt 0,03 (g)davon ungesättigt 0,05 (g)
  • Fasern 1,15 (g)
  • Natrium 7,77 (mg)

Richtwerte für eine Portion von 100 g, die auf der Grundlage der in den Datenbanken CREA* und FoodData Central** verfügbaren Nährwertangaben automatisch verarbeitet wurden. Es handelt sich nicht um Lebensmittel- und/oder Ernährungsempfehlungen.

* CREATES Forschungszentrum für Lebensmittel und Ernährung: https://www.crea.gov.it/alimenti-e-nutrizione https://www.alimentinutrizione.it ** U.S. Department of Agriculture, Agricultural Research Service. FoodData Central, 2019. https://fdc.nal.usda.gov

Zutaten

  • 400 ml flüssige Sahne
  • 2 Blätter Gelatineblätter
  • 50 g Zucker
  • 1/2 Tonka-Bohne (von Tonka)
  • 150 ml Granatapfelsaft (Saft von ca. 3 Früchten)
  • 40 g Zucker
  • 15 g Maisstärke
  • Einige Granatapfelkerne (die Kerne)

Utensilien

  • Kleiner Topf
  • 6 Kleine Gläser
  • Schüssel
  • Sieb

Schritte

  • Beginnen wir mit der Panna Cotta. Weiche die Gelatineblätter in kaltem Wasser ein; reibe die Tonka-Bohne und lege sie beiseite (oder entnimm die Samen aus der Vanilleschote).

    Gieße die Hälfte der Sahne, den Zucker und die geriebene Tonka-Bohne in einen kleinen Topf. Zum Kochen bringen, die ausgedrückte Gelatine dazugeben und gut rühren, bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Zum Schluss die restliche Sahne hinzufügen und erneut umrühren.

  • Nimm den Topf vom Herd, gieße die Mischung durch ein Sieb in eine große Schüssel und lass sie leicht abkühlen. Verteile sie dann gleichmäßig in die Gläser und stelle sie für etwa 3 Stunden in den Kühlschrank zum Festwerden.

  • Nimm den Topf vom Herd, gieße die Mischung durch ein Sieb in eine große Schüssel und lass sie leicht abkühlen. Verteile sie dann gleichmäßig in die Gläser und stelle sie für etwa 3 Stunden in den Kühlschrank zum Festwerden.

  • Koche die Granatapfelmischung etwa 2 Minuten, bis sie anzudicken beginnt und an einem eingetauchten Löffel ein dünner Film entsteht. Schalte den Herd aus, gieße die Granatapfel-Coulis in eine Schüssel und lasse sie auf Raumtemperatur abkühlen.

  • Nimm die Gläser mit der Panna Cotta aus dem Kühlschrank und verteile die Granatapfel-Coulis darauf, sodass eine Schicht von etwa zwei Zentimetern entsteht. Garniere mit Mandelsplittern und ein paar Granatapfelkernen. Alternativ, falls du die Panna Cotta in Förmchen fest werden ließest, stürze die Förmchen nach dem Festwerden auf einen Teller, gieße die Coulis darüber und dekoriere die Oberfläche mit einigen Kernen oder Mandelsplittern.

AUFBEWAHRUNG

Die Panna Cotta mit Tonka-Bohne ist in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank maximal 3 Tage haltbar.

Man kann sie auch nach dem Erstarren ohne Abdeckung einfrieren. Zum Auftauen einfach einen Tag vorher im Kühlschrank auftauen lassen.

HINWEISE

Zum Aromatisieren der Panna Cotta könnt ihr statt der Tonka-Bohne die Samen einer Vanilleschote verwenden oder für eine fruchtige Note etwas Orangenschale oder Zitronenschale.

FAQ (Fragen und Antworten)

  • Was ist die Tonka-Bohne?

    Die Tonka-Bohne ist der Samen der Frucht eines Baumes namens Dipteryx odorata, der in der Karibik und in Südamerika verbreitet ist. Sie erscheint als kleine, längliche, etwas runzelige, dunkelbraune Bohne und ähnelt äußerlich einer Dattel.

  • Wie verwendet man die Tonka-Bohne in der Küche?

    In der Küche wird die Tonka-Bohne meist zerbröselt oder gerieben, kann aber auch zur Aromatisierung von Flüssigkeiten eingelegt werden. Dieses Gewürz eignet sich hervorragend zum Aromatisieren von Crème Brûlée, Cupcakes oder kleinen Törtchen. Wichtig ist jedoch, dass ihr wegen des intensiven Geschmacks sparsam dosiert.

  • Wie schmeckt die Tonka-Bohne?

    Der Geschmack der Tonka-Bohne erinnert an süße Mandel und feine Vanille, dazu kommen Anklänge von Tabak, Zimt, Karamell und Honig; das verleiht ihr ein sehr würziges und aromatisches Profil, einzigartig in seiner Art.

  • Wo kann ich die Tonka-Bohne finden?

    Tonka-Bohnen findest du in Fachgeschäften für Gewürze oder online.

Autorenbild

atavolacontea

Zu Tisch mit Tea: Gerichte, die jeder hinkriegt – oft mit Zutaten, die man schon zu Hause hat, und ich achte dabei auch auf Präsentation und Optik. Mein Motto? „Wir verwandeln das Gewöhnliche in etwas Außergewöhnliches, denn in der Küche ist nicht alles so schwer, wie es scheint!“

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