Die Pistazien-Carbonara ist das Gericht, mit dem man nicht rechnet: reichhaltig, cremig und schmeckt super, bei mir aber ein bisschen abgewandelt. Eigentlich gehört traditionell Pecorino Romano rein, aber bei uns zu Hause ist es schon viel, wenn ich Parmesan in Gerichten verstecken kann, wo Käse eben dazugehört. Also verwendet ihr ruhig Pecorino. Fakt ist: die Pistazien-Carbonara ist großartig — besonders, wenn ihr Pistazien liebt, werdet ihr diese Pasta mögen. Ich weiß, manche sagen: „In die Carbonara gehören keine Pistazien“ — bitte habt Nachsicht, wir probieren gern und verändern auch mal Rezepte.
Nicht verpassen
- Schwierigkeit: Einfach
- Kosten: Mittel
- Vorbereitungszeit: 15 Minuten
- Kochzeit: 15 Minuten
- Portionen: 2 Personen
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Ganzjährig
Zutaten
- 100 g Guanciale (Schweinebacke) (in Streifen)
- 3 Eigelbe
- 2 Esslöffel geriebener Parmesan (oder geriebener Pecorino Romano)
- 160 g Rigatoni (oder Mezze Maniche)
- 2 Esslöffel Pistazienpesto
- nach Belieben gehackte Pistazien
Küchenutensilien
- 1 flacher Topf
- 1 Kochlöffel aus Silikon
- 1 Nudeltopf für Pasta
Schritte
In einem flachen Topf den Guanciale in Streifen ohne zusätzliches Fett auslassen. In einer Schüssel die Eigelbe mit dem geriebenen Parmesan oder Pecorino verrühren (wer mag, kann frisch gemahlenen Pfeffer hinzufügen). Die Pasta in reichlich gesalzenem Wasser al dente kochen und etwas Kochwasser aufbewahren. Die Pasta in den Topf mit dem Guanciale geben und vom Herd genommen die verquirlten Eier dazugeben, dabei gut umrühren, damit das Ei sämig wird und nicht zu stark stockt (sonst entsteht Rührei-Effekt). Das Pistazienpesto einrühren und mit etwas Nudelkochwasser zu einer cremigen Sauce abbinden. Mit gehackten Pistazien bestreuen und sofort servieren.

