Pastiera aus Pasta: das typische Ostergebäck aus Torre del Greco

Die Pastiera aus Pasta ist eine Variante der klassischen Weizen-Pastiera, die in Neapel an Ostern zubereitet wird.
Meine Heimatstadt, Torre del Greco, beansprucht ihre Herkunft, obwohl es in meiner Familie nie üblich war, sie zuzubereiten. Im Gegenteil: Meine Schwiegermutter bereitete sie jedes Jahr systematisch am Donnerstag vor dem Ostersonntag zu.
Die Zubereitung ist deutlich schneller und weniger aufwendig als bei der klassischen Pastiera.

Sie ist die perfekte Rezeptvariante für alle, die sich nicht an ein eher anspruchsvolles Gebäck wie die Weizen‑Pastiera wagen wollen, aber nicht auf Tradition und den betörenden, charakteristischen Duft der Orangenblüten verzichten möchten.
Typisch für diese Variante ist die Verwendung von Capellini als Pastasorte: Sie kochen in wenigen Minuten und verbinden sich dank ihres sehr dünnen Querschnitts perfekt mit der Mischung aus Eiern, Zucker, Milch und den typischen Aromen der Pastiera.

Nehmt euch jetzt eine Minute Zeit, um das Rezept zu lesen und dann… kochenWIR und essenWIR!!

Siehe auch

Pastiera aus Pasta
  • Schwierigkeit: Sehr einfach
  • Kosten: Günstig
  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten
  • Kochzeit: 1 Stunde
  • Kochmethoden: Elektrobackofen
  • Küche: Italienisch
  • Saisonalität: Frühling

Zutaten

  • 300 g Capellini (Engelshaar‑Nudeln)
  • 500 ml Milch
  • 300 g Zucker (zusätzlich für die Form)
  • 6 Eier
  • 1 Fläschchen Orangenblüten‑Aroma
  • 1 Teelöffel Zimt (gemahlen)
  • 1 Tütchen Vanillin
  • 1 Orangenschale (gerieben)
  • nach Bedarf kumquath (kandiert) (optional)
  • nach Bedarf Schmalz (für die Form)
  • nach Bedarf Puderzucker (für die Oberfläche)

Utensilien

  • 2 Schüsseln
  • 1 Topf
  • 1 Sieb
  • 1 Gabel
  • 1 Backform für Pastiera Ø 26 cm

Schritte

  • Um die Pastiera aus Pasta zuzubereiten, kocht die Capellini zuerst in leicht gesalzenem Wasser für die auf der Verpackung angegebene Zeit, wobei ihr eine al dente‑Konsistenz anstrebt.

  • Sobald sie gekocht sind, gut abgießen und in eine Schüssel mit kalter Milch zum Abkühlen geben.

  • In der Zwischenzeit in einer anderen Schüssel Zucker und Eier sammeln und mit einer Gabel verrühren. Dann die Aromen hinzufügen: das Fläschchen Orangenblüten‑Aroma, die geriebene Zitronenschale, Vanillin und Zimt. Nochmals umrühren, damit sich die Aromen in der Eier‑Zucker‑Mischung verteilen. In diesem Schritt könnt ihr nach Belieben kandierten Zitronat oder kandierte Orangenschale hinzufügen.

  • Jetzt die Mischung zur Pasta und Milch geben und gut vermengen.

    Pastiera aus Pasta
  • Fettet den Boden und die Ränder einer Pastiera‑Form (26 cm) mit Schmalz ein und bestreut sie mit Kristallzucker. Anschließend die Mischung aus Pasta, Eiern, Zucker und Milch in die Form füllen und die Oberfläche glattstreichen.
    Backt die Pastiera aus Pasta in einem vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze) bei 200°C für 50–60 Minuten und macht immer die Stäbchenprobe, bevor ihr sie herausnehmt.
    Nach dem Abkühlen die Oberfläche leicht mit Puderzucker bestäuben.

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Aufbewahrung

Im Kühlschrank 2–3 Tage gut abgedeckt haltbar. Vor dem Servieren am besten auf Raumtemperatur bringen, damit sich der Geschmack voll entfaltet.

FAQ (Fragen und Antworten)

  • Ist die Pastiera aus Pasta ein traditionelles Rezept?

    Ja, es ist eine weniger bekannte Variante, die jedoch mit der neapolitanischen Tradition verbunden ist und oft als Familienalternative zur klassischen Version zubereitet wird.

  • Kann man die Pastiera aus Pasta im Voraus zubereiten?

    Ja, sogar empfohlen: Bereitet sie am Gründonnerstag zu. Wie bei der traditionellen Version gewinnt auch die Pastiera aus Pasta durch das Ruhen an Geschmack.

Autorenbild

cuciniamoemangiamo

Hallo, ich heiße Mariarosaria und mein Blog "cuciniAMO e mangiAMO" ist mein drittes Kind! Ich kümmere mich mit Leidenschaft und Hingabe darum, genau wie man es bei einem Kind oder einer geliebten Person tut. Hier findest du Rezepte der neapolitanischen Tradition, aber nicht nur das… Ich mag es nicht, mir im Leben Grenzen zu setzen, schon gar nicht in der Küche. 😉

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