Ich habe das Glück, eine Mama zu haben, die am Herd schon immer großartig war und uns noch heute mit tollen Gerichten verwöhnt, vor allem mit Speisen aus der abruzzesischen Tradition.
Zu ihren vielen Erfolgsrezepten gehört die Sauce, nicht nur die klassische, sondern auch die Paprikasauce.
Sie hat eine Farbe zwischen Rot und Orange, ein betörendes Aroma und einen Geschmack, der so zart und gleichzeitig umhüllend ist, dass er dich beim ersten Löffel überzeugt!
Ihr müsst wissen, dass Mamas Morena Sauce so gut ist, dass ich sie sogar löffelweise esse, ganz ohne Pasta, direkt aus dem Topf!
Und hier ist der Grund, warum ich das Rezept für diese Pennette mit Paprikacreme veröffentlicht habe.
Denn ich habe mich vom ersten Tag an, an dem meine Mutter mir dieses Gericht zubereitet hat, verliebt und mache es seit Jahren immer wieder.
Es ist perfekt, wenn ihr keine Zeit oder keine Lust auf lange, komplizierte Zubereitungen habt. So einfach, dass es sich quasi von selbst macht!
Ideal für ein schnelles Mittagessen oder für ein Abendessen mit Freunden, wenn ihr mit minimalem Aufwand Eindruck machen wollt!
Und wisst ihr, was das Beste ist? Wenn ihr keine Sahne mögt, könnt ihr sie ersetzen und erhaltet trotzdem eine super cremige, samtige Pasta (lies bis zum Ende).
Bevor wir zum Rezept kommen, lasse ich euch noch ein paar andere leckere Ideen da… Stichwort Einfachheit!
- Kosten: Preiswert
- Vorbereitungszeit: 15 Minuten
- Kochzeit: 11 Stunden 25 Minuten
- Portionen: 4 Personen
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Alle Jahreszeiten
Zutaten
- 320 g Pennette Rigate (oder Pasta nach Wahl)
- 6 Paprika (gelb und rot, keine grünen)
- 1 vasetto Kochsahne (200 ml-Becher oder flüssige Frischsahne)
- Halbe Zwiebel
- 50 g Pancetta (wer sie nicht mag, kann sie weglassen)
- 1 kleines Stück Butter
- 5 Esslöffel Milch (ein halbes Glas Wasser bzw. etwa 100 g Milch)
- geriebener Parmigiano (Parmesan)
- Olivenöl (1 Esslöffel pro Person)
Utensilien
- Topf
- Pfanne
- Schneidebrett
- Kelle
- Pfannenwender
Schritte
Bereite ein Anschwitzen vor mit fein geschnittener Zwiebel und in Würfel geschnittener Pancetta. Gib Olivenöl dazu und lass alles anschwitzen. Dann die Paprika hinzufügen, nachdem du sie gewaschen, geputzt und von den Kernen befreit hast.
Schneide sie in Streifen und lasse sie bei niedriger Hitze langsam garen, bis die Paprika zerfallen. Nimm dann den Stabmixer und püriere alles, einschließlich der Kochflüssigkeit.
Passiere diese Creme anschließend durch ein Passiergerät, um eventuelle Häutchen der Paprika zu entfernen (nicht zwingend nötig, also spar dir den Schritt, wenn sie dich nicht stören 😉).
Gib deine Paprikacreme in einen Topf und füge einen Becher Kochsahne hinzu. Gieße auch die Milch dazu und rühre um.
Bemesse die Menge der Sahne nach Geschmack. Wenn du eine rosafarbene Creme möchtest, brauchst du zwei Packungen, ansonsten reicht eine.
Zum Schluss Butter und geriebenen Parmesankäse hinzufügen. Gut verrühren und deine Pasta-Creme ist fertig!
Jetzt musst du nur noch die Pasta deiner Wahl kochen (ich habe Pennette verwendet, aber du kannst jede Sorte nehmen!).
Die Pasta al dente abgießen und direkt in den Topf geben, gut vermischen.
Anrichten, noch etwas Parmesankäse darüber und sofort servieren – diese super cremige und aromatische Pasta!
Lies am Ende meine Tipps zur Aufbewahrung, falls du etwas mehr Sauce zubereiten möchtest.
Ich hoffe, ich habe dir Lust gemacht, eines meiner liebsten Pastagerichte auszuprobieren! Sag mir in den Kommentaren Bescheid und schau bald wieder vorbei!
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⚠️❄️🌡️✅ TIPPS ZUR AUFBEWAHRUNG:
Kann ich die Paprikacreme im Voraus zubereiten?
Natürlich! Die Paprikasauce hält sich bestens im Kühlschrank für CA. 2–3 Tage in einem luftdicht verschlossenen Glas. Ihr müsst sie nur vor dem Servieren leicht in der Pfanne erwärmen und mit einer Schöpfkelle Nudelkochwasser anpassen, bevor ihr die Pasta darin schwenkt.
Kann man die Paprikacreme einfrieren?
Ja! Ihr könnt größere Mengen zubereiten, wenn Paprika Saison haben, und sie portionsweise einfrieren. Sie ist eine echte Rettung im Winter, wenn ihr Lust auf einen Sonnenstrahl auf dem Teller habt.
⚠️⏰ WICHTIG: WENN IHR DIE SAUCE EINFRIEREN MÖCHT, FÜGT WEDER MILCH NOCH SAHNE HINZU. DIESE ZUTATEN SOLLTEN ERST BEIM VERBRAUCH ZUGEGEBEN WERDEN.
FAQ (Fragen & Antworten)
Welche Pastaform passt am besten?
Pennette sind ein Klassiker, weil die röhrenförmige Struktur die Creme gut aufnimmt, aber diese Sauce passt auch großartig zu Rigatoni, Fusilli oder, wenn ihr lange Pasta bevorzugt, zu dicken Spaghettoni.
Wie mache ich die Paprikacreme bekömmlicher?
Das Geheimnis ist, die Haut zu entfernen! Wenn ihr einen empfindlichen Magen habt, könnt ihr die Paprika 20 Minuten im Ofen oder in der Heißluftfritteuse rösten, sie dann in eine Papiertüte geben, damit sie durch die entstehende Feuchtigkeit weich werden, und anschließend leicht häuten, bevor ihr sie püriert.
Wie kann ich die Sahne ersetzen?
Für eine leichtere Variante ist Ricotta eine ideale Wahl oder ein Frischkäse wie Robiola (auch light). Ihr könnt auch Stracchino, Crescenza oder Mascarpone verwenden.
Milch + Stärke: Löse einen Teelöffel Kartoffelstärke in einem halben Glas Milch auf und gib es in die Pfanne zu den Paprika; das bindet sofort.
Für eine vegane Option probiert, die Paprika mit einer Handvoll geschälter Mandeln oder eingeweichter Cashews zu pürieren.Kochsahne oder frische Sahne: Wo liegt der Unterschied?
Hier die wichtigsten Unterschiede, damit ihr das gewünschte Ergebnis wählen könnt.
1) Frische Flüssigsahne (aus dem Kühlregal):
✅ Sie ist ein „lebendiges“ Produkt, bei niedrigen Temperaturen pasteurisiert. Sie ist sehr flüssig und hat einen milden, reinen Milchgeschmack.
Warum sie wählen? Für bessere Qualität. Beim Kochen reduziert und bindet sie langsam und umhüllt die Pasta seidig, ohne schwer zu wirken.
2) Kochsahne (länger haltbar):
✅ Ein UHT-Produkt, oft mit Stabilisatoren (z. B. Johannisbrotkernmehl) angedickt, sodass sie direkt nach dem Öffnen dicker und cremiger ist.
Warum sie wählen? Praktisch, da lange haltbar ohne Kühlung. Ideal, wenn ihr sofort eine sehr dichte, feste Creme wollt, hat aber einen etwas neutraleren Geschmack als frische Sahne.Kann ich frische Flüssigsahne statt Kochsahne verwenden?
Natürlich! Ehrlich gesagt: Frische Flüssigsahne (die aus dem Kühlregal, die man z. B. für Desserts verwendet, nicht gesüßt) ist von höherer Qualität und hat einen reineren Geschmack.
Beachte jedoch die Konsistenz: Frische Sahne ist flüssiger. Gib sie in die Pfanne und lass sie zusammen mit der Paprikacreme eine Minute länger einkochen, bevor du die Pasta dazu gibst; so erreichst du die gleiche Bindung wie mit Kochsahne.

