Die kalte Pasta mit Stockfisch und cruschi-Paprika ist ein vollständiges, sehr schmackhaftes erstes Gericht, perfekt für die Zeit, in der die Tage wärmer werden. Sie lässt sich gut im Voraus zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Es ist ein sehr einfaches Rezept, ideal auch als Lunch für die Arbeit; man kann es nach Belieben mit dem verfeinern, was man gerade zur Hand hat oder je nach Geschmack und Bedarf anpassen.
- Ruhezeit: 1 Stunde
- Vorbereitungszeit: 30 Minuten
- Kochzeit: 10 Minuten
- Portionen: 4
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Italienisch
- Saisonalität: Frühling
Zutaten
- 250 g kurze Pasta (auch glutenfrei)
- 500 g Stockfisch
- 2 cruschi-Paprika
- 1 Stange Sellerie
- nach Belieben frischer Schnittlauch
- 1 Zitrone
- nach Belieben gemischte grüne und schwarze Oliven
- nach Belieben feines Salz
- nach Belieben extra natives Olivenöl
- 2 Blätter Lorbeer
- 2 Karotten
- 1 Zweig Rosmarin
- 2 g feines Salz
Schritte
Für unseren Pastasalat empfehle ich kurze Pasta wie Fusilli oder Fusilloni, damit sich die Zutaten besser an der Pasta festsetzen und das Gericht aromatischer und sämiger wird.
Wenn ihr keine peperoni cruschi habt, könnt ihr rohe oder gekochte Paprika in dünne Streifen schneiden oder alternativ getrocknete Tomaten verwenden, je nach Geschmack.
Beginnen wir damit, den Stockfisch zu kochen.
Gebt Wasser in einen Topf. Gebt die Würzkräuter und die bereits gewaschenen Karotten dazu, deckt den Topf ab und bringt das Wasser zum Kochen.
Wenn das Wasser kocht, Salz hinzufügen und ein paar Sekunden warten, bis es sich aufgelöst hat. Dann die Stücke Stockfisch in das Wasser geben, wenn es in vollem Kochsprudeln ist.
Wartet genau eine Minute und schaltet dann den Herd aus, dabei den Deckel auf dem Topf lassen. So gart der Stockfisch perfekt und zerfällt nicht.
Je nach Dicke der Stockfischstücke warten wir zwischen 5 und maximal 7–8 Minuten, bevor wir sie aus dem Wasser nehmen. In meinem Fall waren die Stücke etwa zweieinhalb Finger dick, sehr fest im Fleisch, und benötigten 8 Minuten zum Garen.
Wenn eure Stücke dünner sind oder sehr weiches Fleisch haben, lasst sie im kochenden Wasser nicht länger als 5 Minuten.
Nach der angegebenen Zeit nehmen wir den Fisch aus dem Wasser, um zu prüfen, ob er auch innen gar ist. Das Fleisch des Stockfischs (ähnlich wie das des Baccalà bei gleicher Garweise, wenn auch mit längerem Garen) öffnet sich, wenn es gut durch ist, und trennt sich in „Blütenblätter“, wie auf dem Foto unten zu sehen ist.
Entfernt Gräten und Haut, zerpflückt zu große Stücke mit den Händen und legt alles in eine Schüssel zum Abkühlen.
Kümmern wir uns um die Pasta.
Die Pasta wird in reichlich Wasser gekocht (etwas salzen kurz bevor ihr die Pasta hineingebt) und zwar für weniger als die Hälfte der auf der Packung angegebenen Kochzeit.
Ich erkläre es genauer: Bei mir beträgt die empfohlene Kochzeit 13 Minuten. Ich habe die Pasta genau 5 Minuten gekocht, gezählt ab dem Moment, in dem ich sie ins Wasser gegeben habe.
So bleibt die Pasta bissfest, fest und wird nicht matschig, besonders wenn sie sofort angemacht wird.
Wenn die Pasta fertig ist, sofort sehr gut abgießen und in eine breite, flache Schüssel geben. Den Stockfisch und einen Esslöffel Olivenöl hinzufügen und alles gut vermischen.
Kümmern wir uns um die anderen Zutaten.
Die beiden Karotten, die wir mit dem Stockfisch gekocht haben, in Würfel schneiden.
Die peperoni cruschi gut waschen und trocken tupfen, die inneren Kerne entfernen und fein hacken.
Die Oliven entkernen, den Schnittlauch hacken (auch Lauch oder der grüne Teil einer Frühlingszwiebel passen gut).
Die saubere Schale einer kleinen Zitrone abreiben und anschließend den Saft auspressen.
Auch die gewaschene Selleriestange fein schneiden.
Alle diese Zutaten zur Pasta geben, mit Salz und extra nativem Olivenöl abschmecken, gut vermischen und mindestens eine Stunde durchziehen lassen.
Guten Appetit

