Das Porridge ist ein Frühstück, das mich zurück nach London versetzt. Als ich es das erste Mal probierte, war ich erst verblüfft – vielleicht hatte ich einen milden Geschmack erwartet, doch zu meiner großen Überraschung fand ich es sehr geschmackvoll und habe es deshalb oft morgens gegessen, besonders in den kälteren Zeiten, die es hier in den Niederlanden ja auch reichlich gibt.
Zur Zubereitung von Porridge werden einfach die Haferflocken oder andere Getreideflocken in Milch gekocht und nach Belieben weitere Zutaten wie Obst und oft auch Sahne hinzugefügt. Natürlich habe ich eine leichte und vegane Version ohne Sahne, aber trotzdem cremig zubereitet, die ich mit frischem Obst und Nüssen süße.
Kurz gesagt: Es ist ein leckeres Frühstück, das alles Nötige liefert, um mit Energie in den Tag zu starten und einen Wintermorgen aufzuwärmen – aber auch als Zwischenmahlzeit ist es keine schlechte Idee. Auf meinem Blog findest du auch sommerliche, nicht gekochte Varianten, die genauso köstlich sind. Los geht’s mit der Zubereitung.
Weitere Ideen für ein leichtes Porridge findest du hier:
- Schwierigkeit: Sehr einfach
- Kosten: Sehr günstig
- Vorbereitungszeit: 5 Minuten
- Kochzeit: 10 Minuten
- Portionen: 1
- Kochmethoden: Herd
- Küche: Gesund
- Saisonalität: Herbst, Winter
Zutaten
- 30 g Vollkorn-Haferflocken (oder Buchweizen)
- 125 ml Sojamilch (ungesüßt)
- 125 ml Wasser
- 2 Teelöffel Agavensirup (oder Ahornsirup bzw. 1 Medjoul-Dattel)
- 1 Prise Salz
- nach Belieben Blaubeeren (frisch oder tiefgefroren, optional)
- 1 frische Frucht (nach Wahl)
- 5 g Nüsse (oder Ölsamen, nach Belieben)
- Punkte pro Portion = 5 WW-Punkte
Schritte
Wenn du magst, kannst du die gewählten Nüsse kurz in einer Pfanne rösten und anschließend grob hacken.
Frisches Obst säubern und in Stücke schneiden.
Gib die Haferflocken in einen kleinen Topf mit dem Wasser und der Prise Salz und lass sie bei mittlerer Hitze unter Rühren etwa 5 Minuten köcheln: das Wasser soll größtenteils verdampfen.
Alternativ, für eine schnellere Zubereitung, kannst du die Flocken schon am Abend in das Wasser geben; am Morgen wirst du sehen, dass das Wasser aufgenommen wurde und die Flocken bereits weicher sind: Dann kannst du direkt mit dem nächsten Schritt der Rezeptur weitermachen.
Füge die Milch hinzu und wenn du die Dattel anstelle des Agavendicksafts verwendest, schneide sie in Stücke und gib sie jetzt dazu, damit sie gegen Ende der Garzeit fast vollständig zerfällt.
Dasselbe gilt für die Blaubeeren: Wenn du sie verwendest, gib sie jetzt dazu – beim Kochen öffnen sie sich und geben deinem Porridge eine tolle Farbe.
Koche noch ein paar Minuten bei niedriger Hitze unter Rühren, bis das Porridge sehr cremig ist.
Unser cremiges, leichtes Porridge ist fertig zum Genießen. Gib es in eine Servierschale und richte frisches Obst und Nüsse darauf an und, wenn du magst, etwas Agavendicksaft.
Wie du siehst, kannst du das Porridge auf viele Arten variieren. Mein Lieblingsrezept ist das auf dem oberen Foto, bei dem ich Blaubeeren für diese schöne rosafarbene Tönung, Banane und weitere frische Blaubeeren hinzugefügt habe. Ich habe es mit der Dattel gesüßt: köstlich!
Wenn du magst, kannst du noch etwas Zimt darüberstreuen, das verleiht ein wunderbares Aroma, das ich liebe. Also: Wie lecker ist Porridge? Sag es mir in den Kommentaren unten bei der Rezeptseite oder auf Facebook.
Guten Appetit!
von Giovanna Buono
Aufbewahrung
Ich bereite Porridge am liebsten frisch zu, aber viele meiner Leserinnen machen es abends und wärmen es morgens wieder auf. Du kannst sicher eine größere Menge zubereiten und ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren und dann bei Bedarf eine Portion erhitzen.

