Mein hausgemachter Gianduia-Kuchen

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Mein hausgemachter Gianduia-Kuchen. Jedes Jahr zu den Feiertagen überlege ich mir ein anderes Dessert, das ich am Heiligabend zum Abendessen serviere. Sicher, jetzt, wo ich das schreibe, wirkt es fehl am Platz – wir sind im Februar! Aber alles zusammenzubringen ist nicht einfach. Ich poste die Rezepte auf meiner Kochseite und schreibe sie dann hier auf meinem Blog vollständig mit allen Zutaten auf; meine persönliche Sammlung guter Rezepte.

Weihnachten ist für mich ein wichtiges Fest; die Kinder und Enkel zum Abendessen zu haben, macht es noch besonderer. Es sind diese kleinen Traditionen, die ich weiterführen möchte. Die Kinder werden erwachsen und auch die Enkel, deshalb muss man immer rechtzeitig an die schönen Dinge denken.

Obwohl beide große Kochbegeisterte sind und, wie das bei Kindern oft vorkommt, ziemlich strenge Kritiker, waren die Bemerkungen diesmal knapp gehalten.

Es ist mittlerweile ein Ritual: Sie analysieren jeden Gang, machen eine Röntgenaufnahme des Desserts und bombardieren mich mit Fragen zu jedem technischen Detail.

Dieser Austausch, der seit Jahren andauert und in seiner „pedantischen“ Art doch eine der angenehmsten Traditionen bleibt.

Genau ihre kritische Neugier treibt mich jedes Jahr an, meine Rezepte zu übertreffen und zu verbessern.

Außerdem kann ich mein „mea culpa“ machen, weil ich ihnen die Basis gegeben habe, das Kochen zu Hause zu lieben, indem ich sie so oft wie möglich bei den Zubereitungen habe mithelfen lassen.

Ein Kuchen, der aufwändig wirkt, in Wirklichkeit aber sehr einfach ist, mit unterschiedlichen Texturen.

Weitere Kuchen zum „Feiern“

  • Küche: Italienisch

Zutaten für meinen Gianduia-Kuchen

  • 250 g Mehl
  • 2 Eier
  • 170 ml Milch
  • Halbe Päckchen Backammoniak (Ammoniumbikarbonat) für Gebäck
  • 30 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • 100 g Zucker
  • 75 Sonnenblumenöl
  • 200 g Konfitüre (Brombeerkonfitüre)
  • nach Belieben Pralinen (Gianduiotti)
  • 300 g Zartbitterschokolade
  • 300 g Schlagsahne
  • 150 g Haselnusspaste
  • 200 g Amaretti (getrocknet)
  • 250 g Zartbitterschokolade
  • 150 g Schlagsahne

Werkzeuge für meinen Gianduia-Kuchen

Alle Werkzeuge, die ich benutze, findet ihr in meinen Kauftipps

  • Tortenformen
  • Teller
  • Tortenformen

Schritte für meinen Gianduia-Kuchen

  • Zuerst Mehl, Kakao, Zucker und Backammoniak vermischen, gut durchmischen und dann Eier, Milch und Öl zugeben. Mit dem Handrührgerät den Teig kurz cremig schlagen. In eine Springform mit 25 cm Durchmesser füllen und bei etwa 190 °C circa 40 Minuten backen. Vor der Weiterverarbeitung vollständig abkühlen lassen.

  • Gianduia-Creme und zweite Zutaten-Gruppe: Die Zartbitterschokolade in Stücke schneiden und in der heißen Sahne schmelzen, dann die Haselnusspaste einrühren. Abkühlen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen.

  • Nun zur dritten Zutaten-Gruppe für die feste Basis. Die getrockneten Amaretti zerkleinern, nachdem ihr die Zartbitterschokolade in der heißen Sahne geschmolzen habt. Gut mischen und auf Backpapier ausbreiten, dabei eine runde Basis mit dem gleichen Durchmesser wie die weiche Schicht formen, etwa 1 cm dick. Aus eventuellen Resten Kugeln formen und in Haselnussbruch oder ungesüßtem Kakao wälzen – zum Dekorieren der Torte verwenden.

  • Mit dem Handrührgerät die Gianduia-Creme aufschlagen.

  • Die feste Schicht zusammensetzen, die weiche Schicht darauflegen und nachdem ihr die Brombeerkonfitüre mit der gleichen Menge lauwarmen Wassers verrührt habt, die Oberfläche damit leicht beträufeln. Die Fruchtmasse als Füllung liegen lassen; wer möchte, kann die Menge erhöhen, um eine etwas dickere Füllung zu erhalten.

  • Nun mit der Gianduia-Creme bedecken – entweder in Tupfen gesetzt oder gleichmäßig glattgestrichen.

  • Nach Belieben dekorieren: Ich habe Gianduiotti, Amaretti-Haselnuss-Kugeln und Haselnussbruch verwendet.

  • Saftig, aromatisch und lecker!

    Gianduia-Torte

Noch ein paar Tipps

Ihr könnt dieses Dessert in zwei Etappen zubereiten. Am Vortag die Böden vorbereiten und am nächsten Morgen zusammensetzen. Im Kühlschrank ruhen lassen, damit sich die Aromen und die unterschiedlichen Konsistenzen gut verbinden.

Autorenbild

Enza Squillacioti

Dieser Blog ist eine Hommage an die wahrhaftigste und einfachste traditionelle Küche. Hier geht es nicht nur um Essen, sondern es werden auch praktische Tipps für makellose Ergebnisse angeboten. Tauchen Sie ein in eine Welt voller Rezepte, Geschichten und Einblicke in wilde Kräuter und vergessene Lebensmittel, um die Bräuche und Wurzeln unserer gastronomischen Kultur gründlich kennenzulernen.

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